Einmal nicht aufgepasst – schon ist man verletzt. Kleinere Wunden lassen sich auch zu Hause versorgen. Das Allerwichtigste sei eine gründliche Reinigung der Wunde, sagt Dermatologe Jens Tesmann aus Stuttgart.
Wasser kann bereits kleine Verunreinigungen herausspülen. Wenn vorhanden, kann man die Wunde auch mit einem desinfizierenden Spray reinigen.
Zur trockenen Wundheilung reicht bereits ein klassisches Pflaster, denn die lassen sehr viel Luft ran und bringen so auch eine nicht gänzlich desinfizierte Wunde gut zur Abheilung.
Bei einer feuchten Wundheilung, zum Beispiel bei einer Blase am Fuß, ist ein Hydrokolloid- oder Hydrogel-Pflaster besser.
Bei Verbrennungen sollte man mindestens zehn Minuten lang Leitungswasser über die Stelle laufen lassen, um die Nachbrennung in der Haut stoppen.
Wichtig: Keine Eisbeutel oder Eiswürfel verwenden, weil das die Haut zusätzlich schädigen kann.
Wenn die Verbrennung zu einer Blasenbildung geführt hat, handelt es sich um eine Verbrennung zweiten Grades. Hier sollte man lieber in einer Praxis oder Klinik vorstellig werden.