Die Reparaturen und Wiederherstellungsarbeiten erfordern zeitaufwendige Handarbeit und Know-How traditioneller Techniken. Das Fluthilfe-Camp der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist deshalb mit Freiwilligen und Anleitern vor Ort.
Fünfzig Freiwillige packen mit an
Lina Platz, 22, die zum dritten Mal dabei ist, geht es unter anderem darum Flutbetroffenen das Gefühl zu geben „Es passiert was, es geht endlich los und es ist so ein Hoffnungsanschubser.“ Das bestätigt auch Gabi Franke deren denkmalgeschütztes Fachwerkensemble bei der Flut zu einem großen Teil unter Wasser gesetzt wurde: „Ich hätte das nicht geschafft.“
Im Ahrtal werden die Jugendbauhütten in diesem Sommer zum letzten Mal helfen. Diese Art der Fluthilfe könnte aber Vorbild dafür sein, wie sich bedrohte historische Bausubstanz auch anderswo retten lässt.
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Hausbesuch Kunst im Industriedenkmal – Rüdiger Krenkel
Das Mannheimer „Alte Klärwerk“ auf der Friesenheimer Insel ist ein besonderer Ort. Gebaut wurde es 1905 in überraschend schöner und aufwändiger Architektur. Seit seiner Stilllegung in den 1970er Jahren geriet es in Vergessenheit. Vor nicht ganz zwanzig Jahren hat der Bildhauer Rüdiger Krenkel in einem der alten Pumpenhäuser der Anlage sein Atelier eingerichtet. Mittlerweile hat er aus dem Gelände ein Gesamtkunstwerk geschaffen.