Die Reparaturen und Wiederherstellungsarbeiten erfordern zeitaufwendige Handarbeit und Know-How traditioneller Techniken. Das Fluthilfe-Camp der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist deshalb mit Freiwilligen und Anleitern vor Ort.
Fünfzig Freiwillige packen mit an
Lina Platz, 22, die zum dritten Mal dabei ist, geht es unter anderem darum Flutbetroffenen das Gefühl zu geben „Es passiert was, es geht endlich los und es ist so ein Hoffnungsanschubser.“ Das bestätigt auch Gabi Franke deren denkmalgeschütztes Fachwerkensemble bei der Flut zu einem großen Teil unter Wasser gesetzt wurde: „Ich hätte das nicht geschafft.“
Im Ahrtal werden die Jugendbauhütten in diesem Sommer zum letzten Mal helfen. Diese Art der Fluthilfe könnte aber Vorbild dafür sein, wie sich bedrohte historische Bausubstanz auch anderswo retten lässt.