Fluthilfe im Ahrtal

Die „Wiederholer“ im Fluthilfe-Camp der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Zum vierten Mal jährt sie sich – die Flutkatastrophe im Ahrtal mit 135 Toten, hunderten Verletzten und tausenden beschädigten und zerstörten Häusern. Auch an historischen Bauten wie jenen im Ahrdorf Insul, im Landkreis Ahrweiler, hat sie ihre Spuren hinterlassen.

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Von Autor/in Anke Petermann

Die Reparaturen und Wiederherstellungsarbeiten erfordern zeitaufwendige Handarbeit und Know-How traditioneller Techniken. Das Fluthilfe-Camp der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist deshalb mit Freiwilligen und Anleitern vor Ort.

Fünfzig Freiwillige packen mit an

Lina Platz, 22, die zum dritten Mal dabei ist, geht es unter anderem darum Flutbetroffenen das Gefühl zu geben „Es passiert was, es geht endlich los und es ist so ein Hoffnungsanschubser.“ Das bestätigt auch Gabi Franke deren denkmalgeschütztes Fachwerkensemble bei der Flut zu einem großen Teil unter Wasser gesetzt wurde: „Ich hätte das nicht geschafft.“

Im Ahrtal werden die Jugendbauhütten in diesem Sommer zum letzten Mal helfen. Diese Art der Fluthilfe könnte aber Vorbild dafür sein, wie sich bedrohte historische Bausubstanz auch anderswo retten lässt.

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