Die einen genießen die Sonne im Freibad, die anderen sehnen den Temperatursturz herbei. Zu Hause möchten aber selbst Sonnenanbeter nicht schwitzen.
Drei schnelle Tipps für eine kühlere Wohnung
Tipp 1 - Abdunkeln:
Wenn es irgendwie geht, die Sonnenstrahlen erst gar nicht in die Wohnung reinlassen, also tagsüber die Fenster verdunkeln und zwar am besten von außen. Wer keine Jalousien oder Rollläden dafür hat, kann auch einfach ein dünnes Handtuch so ins Fenster einklemmen, dass der Stoff das Glas von außen abdeckt.
Tipp 2 - zusätzliche Wärmequellen ausschalten:
Elektrogeräte, die man nicht braucht, sollten im Sommer ausgeschaltet werden. Fast jeder Apparat erzeugt Wärme, die man im Sommer nicht in der Wohnung haben will. Besonders sinnvoll ist, an heißen Tagen den Wäschetrockner nicht zu benutzen. Bei Hitze trocknet die Wäsche auch ohne elektrische Unterstützung auf dem Ständer. Das spart Geld, schont die Umwelt, und hält Abwärme aus der Wohnung fern.
Tipp 3 - Den Körper abkühlen:
Falls die vorigen Tipps noch nicht ausreichen, kann man sich noch auf andere Weise selbst abkühlen: ein Handtuch mit kaltem Wasser übergießen und in den Nacken legen. Das macht die Hitze sehr schnell deutlich erträglicher.
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Lüften im Sommer - tagsüber nicht immer ratsam
Wer tagsüber nicht zu Hause ist, sollte auf jeden Fall die Fenster zulassen, um die warme Luft draußen zu halten. Wenn man aber daheim ist, vielleicht sogar ältere Menschen im Haushalt leben, sollte man trotzdem ab und zu frische Luft herein lassen. Das sorgt für frischen Sauerstoff und kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu senken.
Und das macht man dann ähnlich wie im Winter: Fenster nicht kippen, sondern kurz stoßlüften, am besten an Sonnenabgewandten gegenüberliegenden Fenstern der Wohnung. So entsteht dann im Idealfall noch ein kühlender Luftstrom. Danach die Fenster wieder zumachen. Wenn abends oder spätestens nachts die Luft draußen kälter ist als drinnen, sollte man für längere Zeit querlüften.
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Für wen ein Klimagerät nützlich sein kann
Wenn man eine Wohnung unter dem Dach hat und die Hitze im Sommer gar nicht mehr auszuhalten ist, ist ein Klimagerät eine Überlegung wert. Dabei muss man abwägen, dass diese Geräte Energie verbrauchen. Zumindest ist an Hitzetagen aber auch viel Strom aus Solaranlagen im Netz - und der Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommix soll in den kommenden Jahren weiter ansteigen.
Wichtig zu wissen: es gibt verschiedene Geräteklassen bei Klimaanlagen. Sogenannte Monoblocks mit Abluftschlauch kann man zwischen den Zimmern verschieben. Sie sind in der Anschaffung ein bisschen günstiger als fest eingebaute Klimaanlagen. Sie sind aber - was das Verhältnis von Stromverbrauch zur Kühlwirkung angeht - auch weniger effizient als die zimmergebundenen, klassischen "Split-Geräte", die innen und außen angebracht werden. Aus ökologischer Sicht haben diese Klimaanlagen allerdings einen anderen Nachteil: Gerade in älteren Geräten sind oft klimaschädliche Kühlmittel verbaut.
Eine Alternative sind Ventilatoren, die nach Bedarf flexibel in unterschiedlichen Zimmern aufgestellt werden können. Sie kühlen die Luft zwar nicht ab, bewegen sie aber - was für ein angenehmes Gefühl auf der Haut sorgen kann. Wer noch eine Schüssel mit Eiswürfeln vor den Ventilator stellt, kann den angenehm kühlenden Effekt verstärken.