- Rezepte aus Restzutaten: Kochen mit KI
- KI bei der Reiseplanung
- Mehr Sicherheit durch smarte Kameras
- Ordnung und Bearbeitung in der Foto-Welt
- Nutzen oder Spielerei? – Die Grenzen der KI
Rezepte aus Restzutaten: Kochen mit KI
Wer kennt das nicht: Im Kühlschrank liegen noch ein paar Zutaten herum – aber was kann man daraus kochen? Hier helfen KI-gestützte Rezept-Generatoren. Sie schlagen kreative Gerichte aus den vorhandenen Lebensmitteln vor. Praktisch für kleinere Haushalte und eine gute Möglichkeit, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
Man kann zum einen die üblichen KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder DeepSeek fragen „Was kann ich aus meinen Resten kochen?“, alternativ gibt es auch extra auf Rezepte spezialisierte Tools wie den AI Recipe Generator (KI Rezept Generator) oder auch ChefGPT.
Beide gibt es in einer kostenlosen Basisversion, mit erweiterten Funktionen gegen Bezahlung.
KI bei der Reiseplanung
KI kann auch bei der Planung von Reisen unterstützen – von Routenvorschlägen bis zu individuellen Packlisten.
Mehr Details und konkrete App-Tipps finden Sie im Artikel:
Für einen schönen Urlaub Nützliche Urlaubs-Apps für die Reiseplanung
In den Sommermonaten packt viele das Urlaubsfieber. Multimedia-Redakteur Marco Zaremba stellt vier praktische Apps vor, die den Urlaub noch erholsamer machen.
Mehr Sicherheit durch smarte Kameras
Gerade im eigenen Zuhause spielt Sicherheit eine wichtige Rolle. Viele moderne Überwachungskameras sind heute mit KI-Funktionen ausgestattet. Erst kürzlich wurden auf der Technologiemesse IFA in Berlin neue Kameramodelle vorgestellt. Sie erkennen, ob es sich bei einer Bewegung um einen Menschen, ein Tier oder nur den Postboten handelt. Zusätzlich können diese Kameras bei verdächtigen Aktivitäten automatisch Videoaufnahmen starten und eine Benachrichtigung aufs Handy schicken. So erhöht sich die Sicherheit, ohne dass man ständig selbst nachschauen muss.
Ordnung und Bearbeitung in der Foto-Welt
Auch bei Bildern ist KI längst angekommen.
- Automatische Sortierung: Fotomediatheken werden von den neuesten Betriebssystemen bereits automatisch nach Personen, Orten oder Ereignissen erkannt und organisiert.
- Suche per Stichwort: Die automatische Sortierung sorgt dafür, dass man über Suchfunktionen einfach nach „Sonnenblume“ oder „Abendessen“ recherchieren kann – die KI findet passende Fotos im eigenen Archiv.
- Bildbearbeitung: KI kann alte analoge Fotos digitalisieren und verbessern oder Bildfehler automatisch ausbessern. Das funktioniert sowohl in professionellen Profi-Anwendungen wie Photoshop, aber ebenso in kleinen konsumentenfreundlichen Apps (Tipp: „KI Foto-Bearbeitung“ im App Store suchen).
- KI-Bildgenerierung: Mit ChatGPT und ähnlichen Tools lassen sich sogar komplett neue Bilder erstellen – oft mehr Spielerei als echter Nutzen, aber spannend auszuprobieren.
Nutzen oder Spielerei? – Die Grenzen der KI
Ob KI im Alltag eine echte Hilfe ist oder eher eine Spielerei bleibt, hängt stark von den persönlichen Zielen ab. Wer sich bewusst macht, was er oder sie mit der Technik erreichen will, kann leichter entscheiden, ob der Einsatz sinnvoll ist.
Der wichtigste Maßstab: Spart mir die Anwendung Zeit – oder macht sie zusätzliche Arbeit?
Wenn eine KI-App zum Beispiel automatisch meine Fotos sortiert oder mich rechtzeitig warnt, dass jemand vor der Haustür steht, dann reduziert sie meinen Aufwand spürbar. Gleiches gilt, wenn mir ein Rezept-Generator schnell eine Idee liefert und ich sofort loslegen kann.
Anders sieht es aus, wenn der Einsatz mehr Arbeit schafft, als er am Ende bringt. Muss ich erst lange Zutatenlisten eintippen oder alte Fotos mühselig einscannen, bevor die KI sie verbessern kann, lohnt sich der Aufwand oft nicht. Dann bleibt es eher eine technische Spielerei.
Ein weiterer Punkt: Datenschutz. Viele KI-Dienste brauchen persönliche Daten, Fotos oder sogar Kameraaufnahmen. Nutzer:innen sollten sich deshalb bewusst fragen: Wo landen meine Daten, werden sie weiterverwendet oder ausgewertet – und möchte ich das? Hier gilt: Je sensibler die Daten, desto kritischer sollte man prüfen, wie und wo man KI einsetzt.
Im Studio: Marco Zaremba, SWR Multimedia-Redakteur
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