Wissenswertes über Sicherheit, Material und Inhaltsstoffe

Romantisches Licht mit Gütesiegel: Wie erkenne ich gute Kerzen?

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Gerade jetzt, wenn es draußen so dunkel und kalt ist, machen wir es uns zu Hause gemütlich. Kerzenlicht spendet dann eine wohlige Atmosphäre. Rund 1,8 Kilogramm Kerzen verbrauchen wir in der EU pro Kopf nach aktuellen Angaben des Verbandes europäischer Kerzenhersteller jedes Jahr. Doch Kerze ist nicht gleich Kerze. Zwar sind die die meisten in deutschen Geschäften verkauften Kerzen zumindest gesundheitlich unbedenklich, doch was die CO2-Bilanz angeht, gibt es große Unterschiede.

Was man beim Kauf von Kerzen beachten sollte

  • Das RAL-Gütesiegel: Kerzen, die dieses Siegel tragen, sind aus hochwertigen Stoffen, rußen und tropfen nicht. RAL ist quasi der TÜV für die Kerze.
  • Bei Kerzen aus Stearin sollte man wissen, dass sie in der Regel Palm- oder Kokosöl oder beides enthalten. Dafür werden Regenwälder in den Tropen gerodet. Doch diese sind wichtig für den Klimaschutz, weil Regenwälder große Mengen an CO2 binden. Kerzen aus Bienenwachs sind am umweltfreundlichsten, aber auch am teuersten.
  • Wer Kerzen im Internet kauft, sollte besonders auf die Inhaltsstoffe achten. Etwa bei Duft-Kerzen, vor allem aus China. Diese können gefährliche Moschusverbindungen enthalten, die von der EU als krebserregend eingestuft wurden.
  • Brennende Kerzen lieber ausdrücken statt auspusten, damit Rußpartikel nicht die Raumluft verschmutzen.
  • Und wie immer bei Feuer: Kerzen sollten sicher stehen und nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien abgebrannt werden. Lassen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen.
Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR