Neuer Rechner wegen Windows 11

Kauftipps für PC und Laptop

Ein Jahr Aufschub: Windows 10 erhält dann keine Updates mehr. Zeit für ein neues Gerät? Wir zeigen, worauf Sie beim Kauf eines Laptops oder PCs achten sollten.

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Von Autor/in Andreas Reinhardt

Wenn es für das Computer-Betriebssystem Windows 10 ab Oktober 2026 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr gibt, fragen sich Besitzer älterer PCs, wenn Windows11 nicht drauf läuft, welchen Rechner soll ich kaufen?

Laptop oder PC: Was passt besser zu mir?

Die Entscheidung zwischen einem Laptop und einem klassischen PC hängt stark von den individuellen Bedürfnissen ab. Wer bereits eine funktionierende Ausstattung mit Monitor, Tastatur und Maus besitzt, könnte einfach den alten PC durch eine neue Rechner-Kiste ersetzen. Desktop-PCs bieten zudem den Vorteil, dass sie theoretisch einfacher mit neuen Komponenten wie einer besseren Grafikkarte oder mehr Speicher aufgerüstet werden können.

Doch in der Praxis greifen viele heute lieber zum Laptop. Dieser bietet Mobilität und Flexibilität. Oft bekommt man für den Preis eines Desktop-PCs auch einen Laptop, der bereits einen Bildschirm mitbringt. Mit einer Dockingstation lassen sich zudem externe Monitore, Tastaturen und Mäuse anschließen, wodurch der Laptop auch stationär genutzt werden kann. Allerdings gilt: Je größer der Bildschirm des Laptops, desto höher der Preis - und desto schwerer wird das Gerät.

Welche Hardware braucht Windows 11?

Damit Windows 11 reibungslos läuft, hat Microsoft klare Mindestanforderungen definiert: Ein Prozessor mit mindestens 1 GHz Taktfrequenz und mehreren Kernen, 4 GB Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit mindestens 64 GB Speicherplatz. Doch in der Praxis übererfüllen alle aktuell angebotenen Geräte diese Anforderungen.

Üblich sind heute Prozessoren mit über 2 GHz, 8 GB Arbeitsspeicher und SSD-Festplatten mit mindestens 250 GB Speicherplatz. Für solche Geräte von Markenherstellern sollte man mit Kosten ab etwa 500 Euro rechnen. Der Vorteil von Markengeräten: Sie werden in der Regel länger mit Ersatzteilen und Software-Updates versorgt.

Refurbished-Geräte: Eine nachhaltige Alternative

Wer Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen möchte, sollte über den Kauf eines generalüberholten, sogenannten refurbished Geräts nachdenken. Diese Geräte sind nicht nur deutlich günstiger - oft lassen sich 20 bis 50 Prozent gegenüber Neugeräten sparen -, sondern auch nachhaltig. Sie müssen nicht neu produziert werden, was Ressourcen und CO2-Emissionen einspart.

Der Rechner wird gecheckt und was nicht funktioniert, wird ausgetauscht. Das Gerät ist also so gut wie neu. Und der Händler muss mindestens ein Jahr gesetzliche Gewährleistung bieten. und einige geben zudem eine noch längere Garantie. Das ist dann eine freiwillige Leistung des Händlers, die deutlich über die gesetzliche Gewährleistung hinaus gehen kann. Es gibt im Internet unterschiedliche Anbieter von Gebraucht-Geräten, auch hier gilt, wer vergleicht, spart am meisten.

Fazit: Die richtige Wahl treffen

Ob Laptop, PC oder refurbished Gerät – die Entscheidung sollte gut durchdacht sein. Während Laptops Mobilität bieten, punkten Desktop-PCs mit Aufrüstbarkeit. Refurbished-Geräte sind eine kostengünstige und umweltfreundliche Option. Wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse und das Budget im Blick zu behalten. Und eines ist sicher: Mit einem Gerät, das die Anforderungen von Windows 11 erfüllt, steht einem reibungslosen Umstieg nichts im Weg.

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