Die sogenannte "Schaufensterkrankheit" betrifft in Deutschland fast jede und jeden Zehnten, bei den über 70-Jährigen sogar fast jeden Fünften. Schaufensterkrankheit heißt diese periphere arterielle Verschlusskrankheit (kurz pAVK) im Volksmund deshalb, weil Betroffene häufig stehenbleiben: in der Stadt oft vor Schaufenstern, um ihre Krankheit zu kaschieren oder abzuwarten, bis der Schmerz nachlässt.
Arteriosklerose: Warnsignale – und was man aktiv dagegen tun kann
Die periphere arterielle Verschlusserkrankung entsteht durch Durchblutungsstörungen in den Beinarterien. Die Ursache ist Gefäßverkalkungen: Ablagerungen verengen oder verschließen die Arterien. Durch die Engstelle kann nicht mehr genug Blut fließen, es kommt zu krampfartigen Schmerzen, meist in der Wade. Oft sind auch andere Gefäßgebiete betroffen, wie die Herzkranzgefäße. Die Patienten haben ein hohes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was sind die Risikofaktoren?
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