Lieblings-Sommerkraut

Basilikum – so pflegen Sie ihn richtig

Ein Sommer ohne Basilikum geht nicht! Ein Töpfchen klassisches Genoveser Basilikum steht daher in fast jeder Küche. Aber die Vielfalt ist riesig und die Pflegetipps einfach!

Teilen

Stand

Von Autor/in Christiane Gorse

Ob Tomate mit Mozzarella oder sommerlicher Nudelsalat: ohne Basilikum fehlt etwas. Die Töpfchen aus dem Supermarkt sind zum schnellen Verzehr gedacht, meist sind zu viele Pflanzen in einem Topf, so dass die Ware nicht lange hält. Pflanzen Sie Ihr Basilikum in einen größeren Topf, dann hat es mehr Nährstoffe und die Erde kann mehr Wasser speichern– das mag das Basilikum.

Pflege: Das ist wichtig!

Basilikum ist ein absolutes Sonnenkind, verregnete Sommer sind nichts für diese subtropische Pflanze. Aber anders als die mediterranen Kräuter, die auch unbedingt zum Sommer gehören - wie Thymian und Rosmarin braucht es nährstoffhaltige Erde und Wasser: Über die weichen Blätter verdunstet viel Feuchtigkeit.

Basilikum im Garten
Adobe Stock

Geerntet werden immer die Spitzen. Aus den Blattachseln bilden sich dann neue Triebe, die einige Zeit später wieder verwendet werden können. Basilikum gedeiht sehr gut auf dem Balkon oder ausgepflanzt ins Beet.

Pesto-Sorten

Man unterscheidet unterschiedliche Gruppen von Basilikum. Die Sorten mit den weichen Blättern sind besonders beliebt für Pesti und Salate. Es gibt auch rote und kleinblättrige Sorten, die ebenfalls das typische Basilikum-Aroma haben. In einer Schale können auch verschiedene dieser Sorten zusammen gepflanzt werden.

Strauchbasilikum

Neben diesen einjährigen Sorten gibt es noch die Strauch-Sorten, die mehrjährig sind - vorausgesetzt, sie bekommen im Winter einen Platz bei 10-15°C und ausreichend Licht. Diese Basilikumsorten pflanzt man am besten in einen separaten Kübel, der dann ab Herbst reingeholt werden kann. Besonders bewährt haben sich die Sorten ‚African Blue‘ und das Mammut-Basilikum mit erstaunlich großen Blättern. Auch das Thai-Basilikum, das etwas zimtig schmeckt, gehört zu den mehrjährigen Sorten, die gut zu überwintern sind. Diese kräftigen Pflanzen verholzen und können eine stattliche Größe bekommen. Wenn sie dann auch noch blühen, sind sie ein wirklicher Hingucker. Die Blüten können Sie auch in der Küche verwenden und über Salate streuen. Die Blätter sind etwas zäher und pfeffriger im Geschmack als die Pestosorten, sind im Salat und in anderen Sommergerichten aber ebenso lecker.

Lust aufs Experimentieren mit Basilikum-Besonderheiten?

Basilikum-Tee
Adobe Stock

Manchen Sorten wird sogar eine heilende Wirkung nachgesagt. Die Blätter des Busch-Basilikums können Sie auch als beruhigenden, nervenstärkenden Tee genießen. Die mehrjährige Sorte Tulsi ist für ihre Heilkraft bei Magenbeschwerden bekannt. Dazu kaut man die Blätter. Und das Zitronenbasilikum hat ein leckeres, intensives Zitronenaroma, perfekt für den sommerlichen Frischekick!

Eine würzige Spezialität aus der Provence Paprikacreme mit Basilikum

Caroline Autenrieth macht eine Creme aus Paprikaschoten, mit Knoblauch, Pinienkernen und Basilikum. Die Creme ist ein echter Allrounder und passt zu Nudeln, wie ein Pesto oder als Dip zu Gemüse, Fleisch, Käse oder Röstbrot.

Kaffee oder Tee SWR

Knödel mal anders Basilikum-Knödel mit Paprikasauce

Rainer Klutsch macht Knödel aus Laugenbrezeln, die er mit Basilikum und getrockneten Tomaten füllt. Dazu gibt es eine fruchtige Paprikasauce - schnell, einfach, köstlich.

Kaffee oder Tee SWR

Rezept Bruschetta mit Büffel-Mozzarella, Pfirsich und Basilikum

Stefanie Biedermann hat den italienischen Klassiker Bruschetta mal anders gedacht. Und zwar mit Pfirsich und Basilikum- mhh lecker!

Kaffee oder Tee SWR

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Christiane Gorse