Ideal fürs Hochbeet: das Solar-Bewässerungssystem
Mit Hilfe von Solar-Bewässerungssystemen halten Pflanzen auch in Beeten, Töpfen oder Kübeln im Sommer einige Tage durch. Solche Systeme sorgen zudem für einen sparsamen Umgang mit dem kostbaren Nass. Mit individuell positionierbaren Tropfern lassen sich Pflanzen direkt am Erdreich bewässern, was die Verdunstung minimiert.
Bewässert wird zweimal täglich per Solarstrom – jeweils morgens und abends, ausgelöst durch das angeschlossene Solarmodul. Wie lange der jeweilige Bewässerungszyklus dauern soll, lässt sich am Drehregler einstellen. Angesaugt wird das Wasser durch einen Schlauch, der in ein Wasserbehältnis gehängt werden muss.
Für Blumentöpfe: Vlies und Mulch erhalten Feuchtigkeit der Erde
Zusätzlich lohnt es sich, auf die Erde eine Schicht Mulch aufzubringen. Der bildet eine mechanische Barriere, durch die das Wasser aus der Erde nicht verdunsten kann. Geeignet sind verschiedene Materialien von Pflanzenresten über (Leinen-)Stroh oder eine Schicht Kies bis hin zu Schafwoll-Vlies.
Mähroboter & Co.: So helfen smarte Geräte im Garten
Ob Mähroboter oder automatische Bewässerungssysteme - noch sind smarte Geräte im Garten eine Nische. Dabei können sie Hobbygärtnern viel Arbeit abnehmen.
Perlschläuche geben konstant Wasser für größere Flächen ab
Auf größeren Flächen wie Staudenbeeten eignen sich Perlschläuche zur Bewässerung. Die werden auch Schwitzschläuche genannt und aus Recycling-Material hergestellt. Durch die mikroporöse Oberfläche der Schläuche kann das Wasser aus dem Schlauch in die Umgebung einsickern. Erde, Pflanzenwurzeln oder andere Materialien können jedoch nicht eindringen.
Perlschläuche geben durch feine Poren wenig Wasser ab, dafür aber konstant. Das spart nicht nur Wasser, sondern erzieht die Pflanzenwurzeln, in die Tiefe zu wachsen und so die Pflanze besser zu versorgen. Kosten: rund ein Euro pro Meter. Der Schlauch kann je nach Pflanzenart oberflächlich aufgelegt oder zehn bis 40 Zentimeter tief im Erdreich verlegt werden. Das Wasser gelangt so direkt an die Wurzeln der Pflanzen.
Wasser einsparen mit Perlschläuchen
Auf der Erdoberfläche verdunstet kaum Wasser. Dadurch kann im Vergleich zum herkömmlichen Gießen mindestens die Hälfte an Wasser gespart werden. Der optimale Wasserdruck für Perlschläuche beträgt 0,69 Bar. Weil ein normaler Hauswasseranschluss 3 bis 4 bar hat, sollte an der Hauswasserleitung ein Druckminderer eingebaut werden.
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"Regendieb" leitet Teil vom Regenwasser direkt in den Garten
Um Regenwasser im Garten zu halten, bieten sich ein Regendieb und/oder eine Sickermulde an. Der Regendieb ist ein ca. 20 Zentimeter langer Einsatz für das Fallrohr der Regenrinne mit einem Schlauchanschluss. Damit kann das ein Teil des Regenwassers direkt in den Garten geleitet werden. Der Boden kann das Wasser speichern und an besonders heißen Sommertagen nutzen. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert eine Sickermulde: eine begrünte, flache Vertiefung in der Erde. In diese wird das Regenwasser aus dem Fallrohr geleitet, wo es verzögert in Richtung Grundwasser versickern kann.
FAQ zu Wassermangel und Trockenheit Brunnenbau, Privatpools und Gießen bei Wasserknappheit - die Regeln
Die Sommerhitze sorgt für Trockenheit in RLP. Wer einen Brunnen im Garten hat, ist aber nicht auf örtliche Versorger für Gießen und Pool-Auffüllen angewiesen. Welche Regeln gelten?