Es gibt neben dem klassischen Zitronenbäumchen noch viel mehr Zitrus-Alternativen: Zum Beispiel Zitronenkoriander, Zitronenbasilikum, Zitronenmelisse, Zitronenminze, Zitronenthymian, die stark duftende Zitronenverbene und das australische Zitronenblatt.
- Pure Sonne: Der perfekte Standort für intensives Aroma
- Auf das Pflanzgefäß kommt es an: So werden die Zitronenkräuter zum Star
- So ernten Sie die Pflanzen richtig ab: Es kommt auf die Uhrzeit an
- Für Küche und Bad: Zitronenkräuter kreativ nutzen
Pure Sonne: Der perfekte Standort für intensives Aroma
Alle Zitrus-Pflanzen brauchen einen voll sonnigen Standort. Denn wenn man ganz viel Aroma haben will, braucht man einen warmen Platz mit viel Sonnenschein. Dann wirken die wirklich hohen Anteile an ätherischen Ölen in unseren Kräutern am besten und es duftet von morgens bis abends.
Auf das Pflanzgefäß kommt es an: So werden die Zitronenkräuter zum Star
Bei der richtigen Auswahl der Pflanzen kommt es ganz darauf an, wie viel Platz man hat. Wer vieles auf kleinstem Raum pflanzen möchte, nimmt am besten einen Erdbeertopf und pflanzt dann die Vielfalt der Kräuter rein.
Ein Erdbeertopf ist ein großer Terrakottatopf, in dem verschiedene Aussparungen an der Seite sind – wie kleine Taschen. Damit kann man in einem großen Topf ganz viele verschiedene Zitronenkräuter pflanzen. Diesen Erdbeertopf füllt man zunächst mit einer sehr guten Erde. Danach entscheidet man, welche Zitronenkräuter wo hingepflanzt werden. Schließlich werden die Pflanzen unterschiedlich groß.
Da die Zitronenverbene sehr hoch und ein bisschen buschig werden kann, kommt diese Pflanze in die Mitte in das größte Pflanzloch. An die Seiten in die untere Etage pflanzt man dann in die Aussparung Zitronenthymian. Dieser kann dann sehr schön runterhängen. In die mittleren Aussparungen dann den Zitronenkoriander und Zitronenbasilikum abwechselnd mit dem Zitronengras.
Die Zitronenmelisse braucht ein bisschen mehr Platz und gehört eher in einen separaten Topf.
Dasselbe gilt für das australische Zitronenblatt – das kann nämlich bis zu zwei Meter groß werden. Es wächst unglaublich schnell und bekommt schöne, fast handgroße, flauschige behaarte Blätter. Und es duftet wie verrückt. Achtung: Das Zitronenblatt ist eine tropische Pflanze, die nur in frostfreien Nächten draußen stehen darf.
So ernten Sie die Pflanzen richtig ab: Es kommt auf die Uhrzeit an
Am besten ist es, wenn man die Zitronenkräuter immer am Mittag erntet. Denn mittags ist der Anteil der ätherischen Öle am höchsten. Die Kräuter immer so schnell wie möglich nach dem Ernten verwenden, damit sie schön frisch sind und ihre Aromen besser zur Geltung kommen. Mit einer kleinen Schere schneidet man die Spitzen der Kräuter ab. So können die Pflanzen dann wieder schnell nachwachsen.
Für Küche und Bad: Zitronenkräuter kreativ nutzen
Alle Zitronenkräuter schmecken gut als heißer Tee, als Eistee, als Zitronenwasser oder als Beigabe für den Salat.
Man kann auch ein Erfrischungswasser aus Zitronenverbenen herstellen: Drei Zweige Zitronenverbene kommen in eine Flasche mit gutem Weinessig. Dann alles eine Woche stehen lassen. Danach absieben und an heißen Sommertagen ein paar Tröpfchen aufs Taschentuch zur Erfrischung.
Wenn man gar nicht mehr weiß, was man mit seinen glühenden Füßen machen soll, nimmt man damit ein erfrischendes Fußbad.
Viele der Kräuter müssen nicht im Garten oder auf dem Balkon gepflanzt werden. Sie können diese auch ganz einfach drinnen anbauen, zum Beispiel auf der Fensterbank in der Küche. Falls Sie allerdings Ihre Kräuter im Freien gepflanzt haben, dann weiß unser SWR4 Gartenexperte, wie Sie diese Pflanzen am besten über den Winter bringen und richtig pflegen.