Das war der BW-Newsticker am Dienstag

BW-Newsticker am Morgen: Tödlicher Unfall: Mann wird von eigenem Wohnmobil überrollt, Polizeieinsatz wegen Jäger im Ravensburger Spieleland, Milchviehbetrieben in BW geht es schlecht

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Janey Schumacher.

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Von Autor/in Janey Schumacher

Tödlicher Unfall: Mann von Wohnmobil überrollt

Ein tragischer Unfall hat sich gestern in Wertheim-Vockenrot (Main-Tauber-Kreis) ereignet: Ein 75-Jähriger ist von seinem eigenem Wohnmobil überrollt und tödlich verletzt worden. Der Mann befand sich laut Polizei wohl für Reparaturarbeiten hinter seinem Wohnmobil. Dieses rollte aus bisher noch unbekannter Ursache rückwärts. Der 75-Jährige wurde unter den Rädern eingeklemmt und tödlich verletzt.

Ciao ciao!

Ich sage Tschüss und wünsche euch einen schönen Dienstag, vielleicht könnt ihr ja die Sonne ein bisschen genießen. Morgen ist mein Kollege Michael Ströbel ab 6 Uhr mit dem Newsticker für euch da.

Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Nach Stausee-Rettung: Feuerwehrkommandant findet deutliche Worte

Am Wochenende sind eine Frau und ein Mann schwer verletzt worden, weil sie in den leeren Stausee der Schwarzenbach-Talsperre (Kreis Rastatt) geklettert sind - trotz Verbots. Der zuständige Feuerwehrkommandant Marius Mungenast hat nun deutliche Worte gefunden und warnt vor dem Betreten des Bereichs. Der tiefste Teil des Sees sei ein Moor, ein Sumpfgebiet. "Das ist saugefährlich, wenn man da drinsteckt, man kommt da leider nicht mehr raus", sagte der Gesamtkommandant der Feuerwehr Forbach.

Überall stünden Schilder, dass das Betreten des abgelassenen Sees verboten sei. "Die Leute sollen einfach wegbleiben und von oben gucken." Man könne alles von oben sehen. "Man muss nicht runter, um zu sehen, dass der See leer ist", so der Kommandant. 

Polizei kontrolliert heute verstärkt Zweiräder

Wer heute im Raum Heilbronn mit Fahrrad, Pedelec, E-Bike, Scooter oder auf dem Motorrad unterwegs ist, sollte mit einer Polizei-Kontrolle rechnen. Anlass ist heute der bundesweite Aktionstag. Damit sollen die Unfallzahlen reduziert und die Sicherheit erhöht werden.  Allein im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn kamen im vergangenen Jahr elf Menschen bei Verkehrsunfällen mit Zweirädern ums Leben.

Bei den Kontrollen achtet die Polizei besonders auf die angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung oder Fehlverhalten im Straßenverkehr, denn die gehören zu den häufigsten Unfallursachen.

450 Biber werden in Villingen-Schwenningen zum Problem

Ungewöhnlich viele Biber haben sich in den Wäldern und Wiesen um Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis angesiedelt, nämlich etwa 450. Das ist zwar ein Erfolg für den Artenschutz, doch die hohe Population führt zunehmend zu Konflikten.

Ein Biberdamm blockierte jüngst einen Regenablaufkanal an einer Bundesstraße und brachte laut Forstamtsleiter Tobias Kühn erhebliche Gefahren durch mögliche Überflutungen und Aquaplaning mit sich. Eingriffe seien durch die seit Februar geltende Biberverordnung jedoch stark reglementiert und mit viel Bürokratie verbunden. Kühn fordert mehr Flexibilität, etwa bei der Zerstörung von Dämmen oder Umsiedlung von Tieren in Gefahrensituationen.

Auch im Stadtgebiet nehmen Probleme zu: Biber siedeln sich in Kanalsystemen und auf Wiesen an. Ein untypisches Verhalten, das Silvie Lamla, Leiterin des Grünflächen- und Tiefbauamts, auf Überbevölkerung und "Wohnraumknappheit" für die Tiere zurückführt. Die Betreuung der Biber koste die Stadt viel Zeit und Geld, wobei eine Unterstützung von Land und Regierungspräsidium fehle.

Oberbürgermeister Jürgen Roth (CDU) unterstützt die Forderung nach Nachbesserungen der Biberverordnung und hat sich bereits mit Schreiben an die zuständigen Ministerien in Stuttgart sowie an das Regierungspräsidium Freiburg gewandt. Erste Reaktionen liegen der Stadtverwaltung zufolge bereits vor.

Beim Frühlingsfest haben die Müllwerker alle Hände voll zu tun

Wart ihr schon auf dem Frühlingsfest? Wenn nein, bis 10. Mai gibt es noch die Gelegenheit. Bis dahin haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung alle Hände voll zu tun. Denn die Tausenden Besucherinnen und Besucher hinterlassen auf und rund um den Cannstatter Wasen Spuren. Einer, der deren Müll wegmacht, ist Torsten Gall. Er weiß natürlich auch, wo besonders viel Arbeit auf ihn und seine Kolleginnen und Kollegen wartet: an der Fruchtsäule. Genau wie an den Unterführungen, der 'Hall of Fame' - überall, wo die Eingänge zum Wasen sind, sagt Gall. Denn weil die Besucherinnen und Besucher ihre Flaschen nicht mit auf das Gelände nehmen dürfen, würden sie diese oft noch vor den Eingängen auf den Boden schmeißen, sagt Torsten Gall. Unter der Woche werde der Müll immer weniger, zum Wochenende hin nehme die Menge entsprechend zu.

Im Gespräch mit meiner Kollegin Laura Grabowski berichtet Torsten Gall unter anderem, was sein schlimmstes Erlebnis dabei war:

Fünf nicht angeschnallt, Autofahrer auf Drogen und ohne Führerschein

Die Polizei hat am Wochenende in Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) ein Auto mit sieben Menschen gestoppt. Wie die Polizei mitteilte, saßen fünf Personen auf der Rückbank, davon waren drei Kinder. Alle seien nicht angeschnallt gewesen. Der Fahrer des Autos konnte sich laut Polizei außerdem nicht ausweisen. Er nannte zunächst die Personalien seines Bruders. Die Beamten prüften seine Angaben und stellten fest, dass sie nicht korrekt waren. Was sie außerdem bemerkten: Der 30-Jährige besitzt keinen gültigen Führerschein und stand unter Drogen. Laut Polizei erhalten nun alle Erwachsenen in dem Auto mehrere Anzeigen.

Mann soll Partnerin vergewaltigt und dabei gefilmt haben

Vor dem Landgericht Stuttgart beginnt heute der Prozess gegen einen 42-Jährigen aus Lenningen (Kreis Esslingen). Ihm wird vorgeworfen, seine damalige Partnerin in den Jahren 2021 und 2022 in der gemeinsamen Wohnung vergewaltigt zu haben, während sie äußerlich regungslos und nicht zu einer Willensäußerung fähig gewesen sein soll. Der Mann soll die Taten gefilmt haben. Die Frau erfuhr nach Angaben des Gerichts erst nach dem Ende der Beziehung von diesem Missbrauch.

Die Fälle erinnern in Teilen an den Fall der Französin Gisèle Pelicot, deren Vergewaltigungen im betäubten Zustand international für Aufsehen sorgten. Anders als dort sollen die Videos im aktuellen Verfahren jedoch nicht ins Netz gestellt worden sein.

Laut Opferhelfer Hans Matheis vom "Weißen Ring" sind derartige Taten keine Ausnahme: Opfer würden in willenlosem Zustand heimlich gefilmt oder fotografiert, die Aufnahmen später zur Erpressung genutzt oder zufällig entdeckt werden. Täter stammen demnach häufig aus dem Umfeld der Betroffenen - etwa aus dem Freundeskreis, Arbeitsplatz, Verein oder Familie.

Die Entwicklung spiegelt sich auch in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 wider: Die Zahl der registrierten Sexualdelikte stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent. Bei Vergewaltigungen sind laut BKA die Tatverdächtigen überwiegend Freunde, Bekannte oder (ehemalige) Partner und zu 98,6 Prozent männlich. Seit 2018 ist die Zahl der Vergewaltigungen, sexueller Nötigungen und Übergriffe um 71,7 Prozent gestiegen. Experten zufolge sei das auch darauf zurückzuführen, dass das Prinzip "Nein heißt Nein" in deutsches Recht umgesetzt worden sei.

Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg steigt

Die Schattenseite des frühlingshaften Wetters mit viel Sonne ist die Trockenheit. Dadurch steigt in den nächsten Tagen auch die Waldbrandgefahr. Zuletzt hatte es am Wochenende auf einem schwer zugänglichen Gelände in Stuttgart-Rohracker gebrannt. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern aus. Was das Feuer ausgelöst hat, konnte nicht ermittelt werden.


Bereits heute rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) verbreitet mit der Gefahrenstufe 3, örtlich sogar mit Stufe 4. Zur Wochenmitte nimmt das Risiko demnach weiter zu, bis am Donnerstag in manchen Regionen auch die höchste Warnstufe 5 erreicht wird. Betroffen davon sind unter anderem Stuttgart, Freudenberg (Main-Tauber-Kreis), Rheinstetten (Kreis Karlsruhe), Singen und Sigmaringen.

Sinkende Milchpreise: Existenzangst bei den Landwirten

Ein Rinderbetrieb im Hohenlohekreis steht unter Druck. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn ermittelt wegen des Verdachts auf Tierquälerei.
picture alliance/dpa/KEYSTONE | Jean-Christophe Bott

Landwirtinnen und Landwirte in Baden-Württemberg stehen derzeit vor großen Herausforderungen und bangen um ihre Existenz. Nicht nur bei der Spargel- oder Erdbeerernte werden steigende Produktionskosten zum Problem - auch Milchviehbetriebe beklagen einen wachsenden Kostendruck.

Nach Angaben des Landesbauernverbands (LBV) sind viele Höfe inzwischen existenziell bedroht - die Erzeugerpreise für Milch sind binnen zwei Jahren von 50 bis 54 auf nur noch 39 Cent je Kilo gesunken, während Diesel und Dünger infolge des Iran-Kriegs deutlich teurer wurden.

Der LBV kritisiert den gnadenlosen Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel, durch den hochwertige, heimische Produkte "verramscht" würden und Butter wieder Richtung ein-Euro-Marke fallen würde. Die Bauern fordern weniger Bürokratie und mehr Verantwortung der Handelsketten für die regionale Produktion. In Baden-Württemberg gibt es momentan noch rund 4.800 Milchviehbetriebe mit etwa 300.000 Kühen. Seit 2010 hat sich die Zahl der Höfe damit mehr als halbiert.

Park-App aus Mannheim soll Schwerbehinderten helfen

Schwerbehinderten-Parkplätze sind rar - umso ärgerlicher, wenn sie dann belegt sind und man weitersuchen muss. Hier soll eine neue App aus Mannheim Abhilfe schaffen. "Park-Stark" zeigt freie Stellplätze an und leitet einen dorthin. Ändert sich der Belegungsstatus während der Fahrt, schlägt die App automatisch Alternativen vor. Dafür wurden in den Schwerbehindertenparkplätzen Sensoren am Boden angebracht, so dass die Belegung in Echtzeit erfasst und übermittelt werden können. Entwickelt wurde die App von Smart City Mannheim, einem Tochterunternehmen der Stadt. Die App hat bereits das Interesse anderer Städte geweckt: Friedrichshafen, Stuttgart oder München wollen sie in Zukunft einsetzen, wie Smart City mitteilt.

Polizei erwischt Kinder beim Einbruch in Wohnhaus

Fünf Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren wurden am Wochenende von der Polizei auf frischer Tat ertappt: Sie sollen in Gäufelden-Öschelbronn (Kreis Böblingen) ein Kellerfenster eingeschlagen und sich dadurch Zugang zu einem Wohnhaus verschafft haben, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Sie hätten sämtliche Räume nach Diebesgut durchwühlt.

Wann die Eisheiligen 2026 kommen könnten

"Der April macht, was er will", sagt eine bekannte Bauernregel. Und genau das galt in diesem Jahr auch in Baden-Württemberg. Ein Wetter-Wechselbad war auch diesen April oft angesagt: zwischen angenehm warmen, fast sommerlichen Temperaturen und plötzlichem Regenwetter. Aber wie sieht es im Mai aus, genauer gesagt während der sogenannten Eisheiligen? Noch lässt sich das laut SWR-Wetterexperte Michael Kost nicht absehen. "Mehr als fünf Tage im Voraus sind da nicht möglich. Ein Kaltluftvorstoß polaren Ursprungs ist bis in die zweite Maihälfte hinein immer möglich", sagt er.

Die Eisheiligen liegen immer zwischen dem 11. und 15. Mai. Benannt sind die fünf Tage nach den Namenstagen frühchristlicher Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. und 5. Jahrhundert:

  • 11. Mai - Mamertus, Bischof von Vienne
  • 12. Mai - Pankratius, frühchristlicher Märtyrer
  • 13. Mai - Servatius, Bischof von Tongeren
  • 14. Mai - Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer
  • 15. Mai - Sophia von Rom - oder im Volksmund die "Kalte Sophie", frühchristliche Märtyrerin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen

Schließung von SLK-Klinik Löwenstein immer wahrscheinlicher

Noch ist das Ende nicht besiegelt, aber alles sieht danach aus: Die SLK-Klinik in den Löwensteiner Bergen (Kreis Heilbronn) wird laut aktuellen Planungen wohl schließen. Wie es heißt, sind insbesondere wirtschaftliche, aber auch medizinische und politische Gründe dafür ausschlaggebend. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus. Die medizinischen Abteilungen aus Löwenstein sollen in die beiden anderen SLK-Standorte Gesundbrunnen in Heilbronn und Plattenwald in Bad Friedrichshall (Kreis Heilbronn) integriert werden.

Weltkriegsbombe beim Gestüt Marbach entschärft

Ein Reiter pflegt sein Pferd in einem Stall des Haupt- und Landgestüts Marbach (Archivbild).
Ein Reiter pflegt sein Pferd in einem Stall des Haupt- und Landgestüts Marbach. Auf dem Gelände des Gestüts wurde am Montag eine Weltkriegsbombe entschärft (Archivbild). picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod

Für die Mitarbeiter und Pferde des Haupt- und Landgestüts Marbach bei Gomadingen (Kreis Reutlingen) war es gestern ein ereignisreicher Tag. Denn am Vormittag entdeckten Arbeiter dort eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe. Die Polizei brachte daraufhin rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 30 Pferde in Sicherheit. Zwischenzeitlich waren auch die Landstraßen von Gomadingen nach Dapfen und von Grafeneck zum Gestüt Marbach sowie die Bahnlinie der Schwäbischen Albbahn gesperrt. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten die Bombe entschärfen.

Feuer zerstört Einfamilienhaus in Wertheim

Gestern Abend ist ein Feuer in einem Wohnhaus in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) ausgebrochen und hat beträchtlichen Schaden verursacht. Nach ersten Informationen der Polizei soll das Einfamilienhaus im Innenbereich nicht mehr zu retten gewesen sein, der entstandene Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Mit insgesamt 93 Kräften und 18 Fahrzeugen waren die Feuerwehren aus Wertheim und Umgebung im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache.

Bergwacht muss Menschen aus Schwarzenbachtalsperre retten

"Ein Stausee ohne Wasser? Da muss ich näher ran oder - rein!" Sowas in der Art müssen sich wohl gerade einige beim Anblick des entleerten Stausees der Schwarzenbachtalsperre bei Forbach (Kreis Rastatt) denken. Denn immer mehr Menschen klettern dort hinunter und hinein - ein riskantes Unterfangen.

Die Bergwacht musste am Wochenende eine Frau retten, die im abschüssigen Uferbereich abgerutscht war und sich verletzt hatte. Außerdem war ein Mann im Morast unterwegs und konnte nicht mehr selbstständig gehen. Die Einsatzkräfte sanken selbst bis zu den Knien ein. Der Transport über 300 Meter bis zum Rand des Stausees war laut Bergwacht zu zeitintensiv, sodass ein Rettungshubschrauber angefordert werden musste.

Ausfälle und Umleitungen: Hauptbahnhof Ulm war lahmgelegt

Inzwischen läuft der Zugverkehr am Hauptbahnhof Ulm wieder normal. Ganz anders sah es gestern aus: Ein Oberleitungsschaden hatte laut einem Bahnsprecher den Zugverkehr vormittags für etwa zwei Stunden komplett ausgebremst. Seinen Angaben zufolge wurden im weiteren Tagesverlauf einige Fernverkehrszüge zwischen Stuttgart und München, darunter ICE und TGV, über Aalen umgeleitet. Gegen 16 Uhr war der Schaden laut Bahn repariert.

Polizeieinsatz im Ravensburger Spieleland

Im Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (Bodenseekreis) hat es gestern Abend einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Der Sicherheitsdienst hatte einen Mann mit Gewehr gesehen. Die Polizei rückte mit gut einem Dutzend Beamten aus. Der Mann mit Gewehr entpuppte sich aber als offiziell zugelassener Jäger. Er sollte im Auftrag des Parks Kormorane auf dem Gelände vertreiben.

Besucherinnen und Besucher waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Park, das Spieleland hatte am Montag geschlossen. Der Einsatz blieb laut Polizei ohne weitere Konsequenzen. Warum der Sicherheitsbeauftragte nichts von dem Einsatz eines Jägers wusste, konnte die Polizei nicht sagen.

Nach Legionellenausbruch in Vorarlberg: Strafantrag gegen drei Personen

Er gilt als einer der größten Legionellenausbrüche in Vorarlberg - vor über einem Jahr erkrankten mindestens 37 Menschen im Raum Bregenz, teilweise schwer. Laut einem Abschlussbericht der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit hatten sich die Krankheitserreger wohl von einem Kühlturm eines Unternehmens aus verbreitet. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat nun Strafantrag gegen drei Personen gestellt - wegen fahrlässiger Gemeingefährdung.

Chaos im Gerichtssaal: Der Prozess nach der Attacke gegen Elbit wurde vertagt

Fünf mutmaßlich pro-palästinensische Aktivisten sollen im September vergangenen Jahres Räume einer israelischen Rüstungsfirma in Ulm verwüstet haben. Dabei ist ein Schaden in Höhe von rund einer Million Euro entstanden. Beim Prozessauftakt zu dem Fall kam es gestern zu turbulenten Szenen. Der Prozess wurde nach wenigen Stunden auf Anfang Mai vertagt.

Noch vor Beginn verteilten Unterstützer Presseerklärungen im Saal, die von Justizbeamten umgehend eingesammelt wurden. Später konnte die Richterin das Verfahren kaum eröffnen, da unterbrachen zwei Verteidiger ihre Rede. Die Anwälte redeten durcheinander und stellten Anträge. Die Anwälte der fünf Angeklagten verließen dann geschlossen den Gerichtssaal, als das Gericht die Personalien ihrer Mandanten feststellen wollte. Der Prozess wurde nach wenigen Stunden auf Anfang Mai vertagt.

Mehr zum Prozessauftakt in Stuttgart-Stammheim erfahrt ihr hier:

Das Wetter für Baden-Württemberg

Sonnig und warm soll es auch den Rest der Woche bleiben - ein richtiger Sommertag wird es heute aber nicht überall. Am Morgen gibt es in weiten Teilen Baden-Württembergs noch viel Sonnenschein mit ein paar Wolkenfeldern. Im Süden des Landes sind die Wolken dagegen ein wenig dichter. Am Nachmittag kommt es zu vereinzelten Schauern im Allgäu und im Schwarzwald. Im Kraichgau soll es bis 24 Grad warm werden. Sonst liegen die Temperaturen meist zwischen 18 und 23 Grad bei schwachem bis mäßigem Wind.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Gäubahn: Kein IC-Halt mehr in Herrenberg

Herrenberg, Gäufelden und Bondorf (Kreis Böblingen) werden bald vom Fernverkehr der Deutschen Bahn abgeschnitten sein - weil dort keine Intercity-Züge mehr halten sollen. Das sieht ein neues Gäubahn-Konzept von DB Fernverkehr und Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg vor, das dem SWR vorliegt. Herrenbergs Oberbürgermeister Nico Reith (parteilos) hat sich jetzt in einem offenen Brief mit deutlichen Worten an die Deutsche Bahn gewandt: "Die Entscheidung ist inakzeptabel und koppelt über 100.000 Menschen im Oberen Gäu vom Fernverkehr ab." Das habe weitreichende Konsequenzen, so Reith.

Guten Morgen zusammen!

Wir starten heute gemeinsam in den Dienstag - schön, dass ihr wieder bei unserem Newsticker dabei seid. In den vergangenen Tagen haben Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen viele Menschen in Baden-Württemberg ins Freie gelockt. Doch das könnte in einigen Tagen anders werden. Denn im Mai stehen bekanntlich die Eisheiligen vor der Tür. Welches Wetterphänomen dahinter steckt und mit welchen Temperaturen heute zu rechnen ist, erfahrt ihr gleich.

Mein Name ist Janey Schumacher und ich versorge euch bis 10 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Wenn ihr Fragen, Wünsche, Lob oder Kritik habt, schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.

Janey Schumacher
Janey Schumacher Patricia Neligan
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Montag ++ Koalitionsverhandlungen: Kürzere Arbeitszeit für Beamte in BW? ++ Steigende Pollengefahr ++ Auto fährt in Garten mit spielenden Kindern ++

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