Die Koalitionsverhandlungen befinden sich zwar in der Schlussphase, Streitpunkte gibt es aber offenbar noch in etlichen Themenfeldern. Wie mein Kollege erfahren hat, will die CDU die Wochenarbeitszeit für Beamte von 41 auf 40 Stunden zu senken. Die Grünen sind aus finanziellen Gründen dagegen. Schon in der auslaufenden Legislaturperiode hatten sich die Koalitionspartner hier nicht einigen können. Die CDU argumentiert, nur mit der 40-Stunden-Woche könne man den Staatsdienst attraktiv für Berufseinsteiger halten. Denn die 41 Stunden lägen deutlich über dem Stundenschnitt in der Industrie.
- Arbeitszeit wird zum Streitpunkt zwischen CDU und Grünen
- Auto stürzt Böschung hinab in Garten: Kinder entgehen nur knapp einem Unglück
- Steigende Pollengefahr
- Studie zeigt: Neue 12-Uhr-Regel beim Tanken steigert Profit der Konzerne
- Amtsinhaber Martin Horn gewinnt OB-Wahl in Freiburg
- Koalitionsverhandlungen auf der Zielgeraden
Arbeitszeit wird zum Streitpunkt zwischen CDU und Grünen
Auf Wiedersehen!
Es ist 10 Uhr und damit endet unser heutiger Newsticker am Morgen. Ich verabschiede mich und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche. Wir lesen uns hoffentlich morgen Früh wieder. Denn dann bin ich mit dem Newsticker wieder für euch da.
Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.
Streit beendet: Schweizer Schiffe fahren wieder nach Konstanz
Ein seit Wochen schwelender Konflikt zwischen der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt (SBS) und den Bodensee-Schiffsbetrieben (BSB) wurde am Wochenende beendet. Dabei ging es um unterschiedliche Tarifsysteme und die Anerkennung von Tickets. Von Schweizer Seite kam die Klage, dass viele Gäste an Bord kämen - allerdings mit Tickets der deutschen Bodensee-Schiffsbetriebe. Und mit diesen wollten die Fahrgäste von Schweizer Seite aus häufig Richtung Konstanz und zur Blumeninsel Mainau fahren.
Man habe aber schon seit Längerem keinen finanziellen Ausgleich von deutscher Seite bekommen, so die Klage aus der Schweiz. In der Folge liefen die Schweizer Fahrgastschiffe den Hafen Konstanz und die Blumeninsel Mainau seit Karfreitag nicht mehr an. Nahezu zeitgleich hatten die zu den Stadtwerken Konstanz gehörenden Bodensee Schiffsbetriebe klargemacht, dass das in der Schweiz stationierte Partyboot "Euregia" nicht mehr in Friedrichshafen anlegen dürfe - wobei der Organisator der Partys wiederum in Friedrichshafen zu Hause ist.
Doch das Kriegsbeil ist begraben: Ab sofort fahren die Schweizer Schiffe wieder regulär nach Konstanz und zur Insel Mainau. Auch das Einfahrverbot des Partyschiffes "Euregia" in Friedrichshafen ist vom Tisch. Man wolle die nächsten Tage und Wochen nutzen, um ein Modell für ein besseres Tarifsystem und einen Ticket-Ausgleich auszuarbeiten.
Darum gilt der Bahnhof in Ludwigsburg als "gefährlicher Ort"
Wart ihr kürzlich am Ludwigsburger Bahnhof? Und wenn ja, ist euch die verstärkte Polizei-Präsenz aufgefallen? In den vergangenen Monaten wurden hier immer wieder schwere Straftaten begangen. Am 11. März kam es zum Beispiel zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern, wenige Tage später hat ein Mann mit einer Softairwaffe für Verunsicherung am Bahnhof gesorgt. Nun wurde der Bahnhof von der Polizei als "gefährlichen Ort" eingestuft. Was ein Dönerladen-Betreiber, eine Mitarbeiterin einer Kneipe und Bahnreisende davon halten, erfahrt ihr hier:
Mehr Polizeipräsenz und Personenkontrollen Bahnhof als "gefährlicher Ort" eingestuft: So reagieren die Menschen in Ludwigsburg
Am Bahnhof in Ludwigsburg wurde die Polizeipräsenz erhöht, die Polizei kann ohne Verdacht Personen kontrollieren. Wie ist das für die Menschen vor Ort und was passiert am Bahnhof?
Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt
In den vergangenen Monaten hat das Gesetz zum Wehrdienst immer wieder für Aufregung gesorgt - zuletzt etwa wegen der Genehmigung von Auslandsaufenthalten. Schließlich stellte das Verteidigungsministerium klar: Männer der Altersgruppe 17 bis 45 Jahren brauchen keine Genehmigung für lange Auslandsaufenthalte.
Zum Wehrdienst bereit sind unterdessen offenbar immer weniger: Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland steigt einem Bericht zufolge weiter an. Im ersten Quartal dieses Jahres haben demnach bereits 2.656 Menschen einen entsprechenden Antrag gestellt, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Angaben des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Im gesamten Jahr 2024 hatten insgesamt 2.998 Menschen einen solchen Antrag gestellt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht.
Lebensmittel gehen aus: Tafel bittet um Spenden
Die angespannte wirtschaftliche Lage wirkt sich offenbar auch auf die Spendenbereitschaft der Menschen in Baden-Württemberg aus. Zum Beispiel klagt der Tafelladen "Appel und Ei" in Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) darüber, dass die Lebensmittel ausgehen. Der Träger, die Caritas, ruft deshalb zu Lebensmittelspenden
auf. Über die Schwetzinger Tafel werden laut Caritas mehr als 2.000 Menschen versorgt. Die angebotenen Waren werden vor allem von umliegenden Supermärkten, Bäckereien und Privatpersonen gespendet.
Erdbeer- und Spargelsaison: Höhere Kosten, Sorge bei Landwirten
Schon Spargel gegessen oder Erdbeeren gekauft? Am Bodensee und in Oberschwaben läuft die Saison bereits auf Hochtouren. Steigende Kosten für Treibstoff, Verpackung und vor allem Erntehelfer setzen Landwirte wie Obstbauer Thomas Romer aus Konstanz unter Druck. Vor allem der höhere Mindestlohn belastet: Romer kann nach eigenen Angaben nicht einfach weniger Helfer einsetzen, die Arbeit müsse erledigt werden – Erdbeeren dürften dadurch teurer werden.
Insgesamt bleibt die Suche nach Erntehelfern schwierig. Viele Landwirtinnen und Landwirte klagen über fehlende Arbeitskräfte, die körperlich anstrengende Arbeit schrecke ab. Gleichzeitig berichtet der Fuchshof in Konstanz-Dingelsdorf von mehr Anfragen als sonst. Ein möglicher Grund: Einige Betriebe versuchen in diesem Jahr mit weniger Personal auszukommen.
Die gestiegenen Kosten machen sich bei vielen Betrieben bemerkbar. Dazu kommt Konkurrenz aus dem Handel: Discounter und Supermärkte bieten günstiges Obst aus aller Welt an. Manche Betriebe denken angesichts der zunehmenden Belastungen über kleinere Anbauflächen nach. Die Folge könnten ein geringeres Angebot und weiter steigende Preise sein.
Neunjähriger plant eigenes Festival
Ben Fischbach aus Amtzell (Kreis Ravensburg), genannt "Lumpi", ist erst neun Jahre alt und bereits ein kleiner Social-Media-Star. Denn gemeinsam mit seinem Vater will er ein Festival im württembergischen Allgäu organisieren. "Ich wollte schon immer mal mein eigenes Festival machen. Deswegen mache ich dieses Jahr hier im Allgäu das wunderschöne Lumpi Fäscht", sagt der Neunjährige zu seinem Vorhaben auf Instagram. Der Erlös soll Kindern in Not zugutekommen. Angefragt hat er für das Open-Air unter anderem "Die Fantastischen Vier".
SC Freiburg schaut nach Niederlage in Dortmund auf Europa League
Der SC Freiburg hat sein Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund mit 0:4 verloren. Besonders in der ersten Halbzeit lief beim Sport-Club in der Verteidigung wenig, sodass es mit einem 0:3 in die Pause ging. In der zweiten Halbzeit habe sich seine Mannschaft dann stabilisiert, sagte SCF-Trainer Julian Schuster. Nun gehe es darum, einen "dicken, fetten Haken dranzumachen und uns auf die nächsten Aufgaben zu fokussieren". Die größte Aufgabe wartet bereits am Donnerstag. Dann trifft Freiburg im Halbfinale der Europa League auswärts in Portugal auf den SC Braga.
Prozessbeginn nach Angriff auf Ulmer Rüstungsunternehmen Elbit
Am Landgericht Stuttgart beginnt heute Vormittag der Prozess wegen des Angriffs auf ein Rüstungsunternehmen in Ulm. Angeklagt sind fünf pro-palästinensische Aktivisten. Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart wirft den Angeklagten im Alter von 25 bis 40 Jahren vor, Anfang September gewaltsam in Räume der israelischen Rüstungsfirma Elbit in Ulm eingedrungen zu sein. Sie hätten technische Geräte und Einrichtung zerstört und ein Labor verwüstet. Der Schaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt.
Neben Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung wird ihnen zur Last gelegt, Mitglieder einer kriminellen Vereinigung zu sein. Seit der Tat vor mehr als sieben Monaten sitzen die Verdächtigen in Untersuchungshaft. Ihre Anwälte kritisieren das als unverhältnismäßig. Für den Prozess sind 16 Verhandlungstage geplant. Ein Urteil könnte Ende Juli fallen.
Bäcker aus Kreis Sigmaringen kritisiert Energieprämie und Kanzler Merz auf Instagram
In einem Video auf Instagram kritisieren Martin und Yvonne Mahl, die Geschäftsführer von Backhaus Mahl, die Bundesregierung. Konkret geht es um die Energieprämie, die Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszahlen sollen sowie so manche kontrovers diskutierte Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Das Statement der Bäckerei aus Stetten am kalten Markt (Kreis Sigmaringen) geht derzeit in den sozialen Medien viral. Am Wochenende hatte es mehr als 1,3 Millionen Aufrufe auf Instagram.
Auto stürzt Böschung hinab in Garten: Kinder entgehen nur knapp einem Unglück
In Ilshofen im Kreis Schwäbisch Hall hat ein 18-Jähriger am Wochenende wohl wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto verloren. Laut Polizei durchbrach der Wagen am Samstagnachmittag eine Leitplanke und stürzte anschließend eine Böschung hinunter. Nach etwa 20 Metern kam das Auto zum Stehen - auf einem privaten Gartengrundstück. Dort hielten sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Kinder auf. Dass niemand von ihnen verletzt wurde, grenzt nach Einschätzung der Einsatzkräfte an pures Glück.
Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand. Sein Führerschein wurde noch vor Ort einbehalten. Der Schaden liegt bei rund 20.000 Euro.
Steigende Pollengefahr
Heute soll es ja wieder frühlingshaft werden mit Temperaturen von bis zu 23 Grad. Damit steigt auch die Pollengefahr und auch in den nächsten Tagen dürften Allergiker und Allergikerinnen zu kämpfen haben. Vor allem für Birken wird laut dem Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in fast ganz Baden-Württemberg eine hohe Belastung erwartet. Auch bei Menschen, die allergisch auf Esche oder Gräser reagieren, könnten dann beispielsweise Nasen kribbeln oder Augen tränen. Anders als bei Birkenpollen erwarten die Fachleute hier eine deutlich niedrigere Belastung. Hasel und Erle hingegen spielten keine Rolle mehr, Roggen noch nicht.
Erdbeben in der Ostschweiz war auch am Bodensee zu spüren
Ein Erdbeben der Stärke 3,8 hat am Sonntag die Ostschweiz und Liechtenstein spürbar in Bewegung versetzt und war auch in der Bodenseeregion zu spüren. Laut Schweizer Erdbebendienst ereignete sich das Beben um kurz vor halb fünf. Das Epizentrum habe etwa sechs Kilometer östlich von Walenstadt in der Ostschweiz gelegen. Beim Schweizer Erdbebendienst gingen in kurzer Zeit Hunderte Meldungen ein. Fachleute schätzen, dass bis zu 600.000 Menschen die Erschütterung bemerkt haben könnten. Größere Schäden sind bisher nicht bekannt.
Auch in der Bodenseeregion ist die Erde derzeit in Bewegung: Erst vor rund zehn Tagen hatte es ein kleineres Beben bei Mühlhausen-Ehingen im Kreis Konstanz mit einer Stärke von etwa 2,5 gegeben.
Koalitionsverhandlungen: Debatte über Klimaziele
Gerungen wird derzeit bei den Koalitionsverhandlungen aber nicht nur über das Thema Wochenarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte. Auch beim Thema Klimaziele gibt es offenbar noch Gesprächsbedarf. Im Sondierungspapier heißt es zwar: "Wir halten am Klimaschutzziel 2040 fest und wollen mehr Flexibilität in den Wegen der Zielerreichung herstellen." Die CDU plädierte aber dafür, die sogenannten Sektorziele etwa für Verkehr oder Gebäude abzuschaffen. Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) hält die Ziele für die einzelnen Bereiche dagegen für äußerst wichtig.
Ein Verletzter nach Brand in Mehrfamilienhaus in Mannheim
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Mannheimer Stadtteil Waldhof ist in der Nacht ein Mensch verletzt worden. 20 Menschen, auch aus angrenzenden Häusern mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Das Haus, in dem es gebrannt hat, ist laut Polizei im Moment nicht bewohnbar. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht. Warum es gebrannt hat und wie hoch der entstandene Schaden ist, wird derzeit noch ermittelt.
Baden-Baden: Amtseinführung von neuem OB Thomas Jung
Der neue Oberbürgermeister von Baden-Baden Thomas Jung (parteilos) wird heute im Kurhaus in sein Amt eingeführt. Er wurde vor gut einem Monat in der Stichwahl zum neuen Rathauschef gewählt. Jung setzte sich mit gut 57 Prozent der Stimmen gegen seine Konkurrentin Lencke Wischhusen durch. Der ehemalige SWR3-Chef folgt auf Dietmar Späth, der nach knapp vier Jahren als Oberbürgermeister aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig geworden war. Eine der Herausforderungen für den neuen OB ist die angespannte finanzielle Lage in der Kurstadt.
VfB Stuttgart bleibt im Rennen um Champions League - trotz Bremen-Remis
Erst Joker Ermedin Demirovic sicherte dem VfB Stuttgart gestern durch seinen Ausgleich in der 61. Minute das Remis gegen Werder Bremen. In der ersten Halbzeit hatte Jens Stage für Bremen vorgelegt. Durch das Unentschieden behaupteten die Schwaben den vierten Platz vor der TSG Hoffenheim. Das Team aus dem Kraichgau ist jetzt aber punktgleich.
Die Schwaben gehen damit mit einer etwas besseren Ausgangslage in den Saisonendspurt. Das sieht auch Stürmer Demirovic so: "Wir gehen in die letzten drei Spiele rein, alles Top-Spiele - und wir haben eine gute Ausgangslage". Am kommenden Samstag steht dabei das erste "Finale" um die Königsklasse an. Denn dann trifft der VfB auf Hoffenheim. "Jetzt geht es um die Champions League", sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß.
"Deine Meinung zählt!": Wie gerecht ist Wohlstand in Deutschland verteilt?
Bei dem ARD-Projekt "Deine Meinung zählt!" wurden die Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, sich mit ihren Meinungen und Perspektiven zu zentralen Zukunftsfragen einzubringen. Mehr als 70.000 Menschen aus ganz Deutschland haben sich dabei beteiligt. Das Projekt besteht aus einer repräsentativen Befragung von infratest dimap und einer Online-Mitmachaktion und hat unter anderem ergeben, dass im Schnitt vier von fünf Deutschen der Auffassung sind, dass Vermögen in Deutschland ungerecht verteilt ist. Doch die Meinungen dazu sind nicht überall gleich: In Baden-Württemberg halten 21 Prozent die Verteilung für gerecht - deutlich mehr als etwa in ostdeutschen Regionen.
Auch junge Leute verlassen sich oft auf die Rente
Nach einer kontroversen Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird über die Rolle der gesetzlichen Rente als Teil der Altersvorsorge debattiert. Sie allein werde "allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter", sagte Merz. Dabei bauen nicht nur ältere, sondern auch jüngere Leute auf die Rente. Das beobachtet Martina Dambacher von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg. "Grundsätzlich verlassen sich viele auf die gesetzliche Rente und sehen sie als wichtigste Einnahmequelle im Alter", sagt Dambacher im Gespräch mit dem SWR.
Vor Polizeikontrolle geflohen: 22-Jähriger verursacht fünf Unfälle
Ein 22-Jähriger hat in der Nacht zum Sonntag einen Unfall mit fünf weiteren Autos verursacht. Dabei wurde laut Polizei sieben Unbeteiligte verletzt. Wegen rasanten Fahrstils sei der Wagen schon bei Leonberg (Kreis Böblingen) aufgefallen. Als er kontrolliert werden sollte, sei er in Richtung Ditzingen davongefahren. Bei der Fahrt habe er die Kontrolle über den Wagen verloren und sei von der Fahrbahn abgekommen. Laut Polizei kollidierte er erst mit einem anderen Auto, dann mit einem Leitpfosten und einem Baum, riss mit dem Wagen ein Verkehrszeichen aus der Verankerung und stieß dann noch mit zwei weiteren Autos zusammen.
Studie zeigt: Neue 12-Uhr-Regel beim Tanken steigert Profit der Konzerne
Mittlerweile dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag ihre Preise ändern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW) und des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) haben herausgefunden, dass diese Regelung den Mineralölkonzernen zusätzliche Gewinne verschafft. Demnach lag bei Superbenzin die Gewinnmarge in den ersten zwei Wochen nach Einführung der Regel im Schnitt um sechs Cent pro Liter höher als in den zwei Wochen davor. Für Diesel konnten die Forscherinnen und Forscher keinen eindeutigen Effekt ermitteln.
Bewaffneter Überfall auf Wieland-Werke: Täter auf der Flucht
Zwei maskierte Männer haben sich in der Nacht zum Sonntag gewaltsam Zugang zum Gelände der Wieland-Werke in Vöhringen (Kreis Neu-Ulm) verschafft. Bewaffnet mit einer Pistole überwältigten sie gegen 1:30 Uhr einen Mitarbeiter des Werksschutzes, fesselten ihn und ließen ihn in einem Büro zurück. Anschließend durchsuchten sie Teile der Gebäude und des Werks. Der Wachmann blieb körperlich unverletzt. Was die Täter erbeuteten, ist laut Polizei derzeit noch unklar. Die Täter sind noch auf der Flucht.
Weniger Stau im Berufsverkehr? Zwei Spuren im Engelbergtunnel offen
Wer in den vergangenen Wochen morgens durch die Weströhre des Engelbergtunnels fahren musste, um zur Arbeit zu kommen, brauchte starke Nerven und jede Menge Geduld. Nachdem es im Tunnel Anfang März gebrannt hatte, war dort die A81 in Richtung Karlsruhe/München wochenlang gar nicht befahrbar. Mitte März wurde zumindest ein Fahrstreifen geöffnet und seit Samstag sind sogar zwei Spuren wieder offen. Bleibt abzuwarten, ob sie die Lage für Pendlerinnen und Pendler nun im Berufsverkehr entspannt. Hoffnung gibt es immerhin.
Amtsinhaber Martin Horn gewinnt OB-Wahl in Freiburg
"Danke Freiburg!" rief ein strahlender Martin Horn (parteilos) am Sonntagabend auf dem Rathausplatz den Bürgerinnen und Bürgern zu. Laut vorläufigem Endergebnis hat er die Wahl zum Oberbürgermeister mit knapp 53 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Seine schärfste Konkurrentin Monika Stein (parteilos) kam nur auf knapp 30 Prozent. Die Wahlbeteiligung war dabei höher als bei der OB-Wahl im Jahr 2018. Von den rund 173.000 Freiburgerinnen und Freiburgern nutzten rund 53 Prozent die Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben.
Das Wetter für Baden-Württemberg
Kaum Wolken, viel Sonne: Der Frühling hält weiter Einzug in Baden-Württemberg. Die Temperaturen erreichen heute Spitzenwerte zwischen 19 und 23 Grad. Da der Himmel in den meisten Regionen blau bleibt, sollte man beim Rausgehen an Sonnencreme denken.
Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:
Koalitionsverhandlungen auf der Zielgeraden
Grüne und CDU befinden sich offenbar auf der Zielgeraden bei den Koalitionsverhandlungen. Nachdem die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse abgeliefert haben, müssen die Verhandelnden rund um Cem Özdemir (Grüne) und CDU-Landeschef Manuel Hagel nun über Streitpunkte entscheiden und priorisieren, wo zusätzlich investiert werden soll. Heute starten die finalen Gespräche der Spitzen, die bis Freitag abgeschlossen sein sollen. Dabei gibt es momentan noch einige inhaltliche Knackpunkte.
Einen schönen guten Morgen!
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! Wegen der hohen Spritpreise gilt seit Kurzem die sogenannte 12-Uhr-Regel. Tankstellen dürfen nur noch einmal am Tag den Spritpreis ändern. Laut einer Studie bringt das aber den meisten Autofahrerinnen und Autofahrern gar nichts. Profit ziehen dagegen andere daraus - mehr dazu gleich.
Mein Name ist Janey Schumacher und ich versorge euch bis 10 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Wenn ihr Fragen, Wünsche, Lob oder Kritik habt, schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.
Der Ticker vom Freitag zum Nachlesen
Das war der BW-Newsticker am Freitag ++ Traumtor in der Verlängerung: VfB zieht ins DFB-Pokal-Finale ein ++ Bahnverkehr zwischen Tübingen und Stuttgart eingeschränkt ++ Bundestag hebt Immunität von Akbulut auf ++
Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.