Das war der BW-Newsticker am Donnerstag

BW-Newsticker am Morgen: Zwei Tote bei Unfall mit zwei Sportwagen nahe Freiburg, SC Freiburg kämpft heute Abend um Einzug ins Finale der Europa League, So kommt der neue Koalitionsvertrag bei Gewerkschaften und Verbänden an

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Wolfgang Lickert.

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Stand

Von Autor/in Wolfgang Lickert

Tschüss!

Das war's für heute. Morgen ab 6 Uhr ist mein Kollege Jakob Fandrey für euch da - und er wird euch sicherlich vom Halbfinalspiel in Freiburg berichten. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Freiburgs Keeper vor möglichem Wechsel: Atubolus letzte Chance auf einen Titel mit dem SC Freiburg?

Wir kommen noch einmal zum großen Spiel des SC Freiburg heute Abend - gegen Sporting Braga geht es ja um den Einzug ins Finale der Europa League. Freiburgs Torhüter Noah Atubolu könnte dabei seinen Kindheitsträumen gleich in doppelter Hinsicht ganz nahe kommen: Erreicht der Keeper mit dem SC Freiburg das Endspiel, würde er mit dem Klub im Besiktas-Park von Istanbul nach dem ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte greifen. Gegenüberstehen würde den Breisgauern, so viel ist schon klar, eine Mannschaft aus der Premier League: Nottingham Forest oder Aston Villa. Teams also, gegen die Atubolu nach dem erhofften Gewinn des Europacups künftig am liebsten gerne häufiger spielen würde. Aus seinem Sehnsuchtsziel Premier League hat der 23-Jährige nie einen Hehl gemacht - und so wird seit Monaten über einen Abgang Atubolus spekuliert. Schon sein Beraterwechsel Anfang des Jahres galt als ein klarer Hinweis dafür, dass das Freiburger Eigengewächs den nächsten Schritt anstrebt.

Diskussionen um Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung

Damit Menschen mit Behinderung uneingeschränkt am Alltag teilhaben können, braucht es Inklusion. Um diese zu verbessern, will die Bundesregierung ein Gesetz nachschärfen - heute wird es im Bundestag diskutiert. An dem Gesetz gibt es aber viel Kritik, unter anderem von Betroffenen wie der Stuttgarterin Simone Fischer, die seit vergangenem Jahr für die Grünen im Bundestag sitzt. Ihr gehen die geplanten Änderungen nicht weit genug. Sie ist kleinwüchsig und daher im Alltag oft selbst auf Barrierefreiheit angewiesen. "An vielen Stellen merke ich, wenn es auf Freiwilligkeit setzt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist", erzählt sie im SWR-Interview. "Das erschwert einfach Teilhabe." Der CDU-Abgeordnete Wilfried Oellers, Beauftragter des Unions-Fraktionsvorsitzenden für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, ist dagegen der Meinung, der Gesetzentwurf sei "eine große Weiterentwicklung der Barrierefreiheit in Deutschland".

30-jähriger Autofahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß

Leider muss ich euch von einem weiteren tödlichen Autounfall berichten: Bei Reutlingen starb gestern Abend ein 30-jähriger Fahrer bei einem Frontalzusammenstoß, zwei weitere Menschen wurden laut Polizei schwer verletzt. Der 41-jährige mutmaßliche Unfallverursacher hatte wohl überholen wollen.

"Potenziell gefährlicher" Straftäter aus Psychiatrie geflohen

Ein wegen versuchten Totschlags verurteilter Straftäter ist aus dem Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen entflohen. Der Mann sei "potenziell gefährlich", sagte ein Polizeisprecher. Die Behörden fahnden mit Fotos des 26-Jährigen. Wer den Mann sieht, solle den Notruf wählen. Der Mann sei bereits am 1. Mai geflohen. An die Öffentlichkeit sei man erst jetzt gegangen, weil die Ermittler zuvor alle anderen Möglichkeiten hätten ausschöpfen müssen.

Instagram-Nutzer reagieren auf Koalitionsvertrag

Zurück zum Koalitionsvertrag, den Grüne und CDU gestern vorgestellt haben. Wie Manuel Hagel (CDU) und Cem Özdemir (Grüne) berichten, war der Weg dorthin mit viel Arbeit verbunden. Die Frage, was er nach der Wahl gemacht habe, beantwortete Hagel mit: "Mir hen halt g'schafft." Die Instagram-Nutzerinnen und Nutzer reagieren darauf unterschiedlich: "Klischees und Dialekt machen noch keine gute Regierung", findet einer. "Na, dann warten wir doch mal ab und ziehen in einem Jahr mal eine Zwischenbilanz. Mal gugge was die Bube so gschafft hänn", schreibt ein anderer. Was denkt ihr über den Koalitionsvertrag und Hagels Auftritt? Schreibt es in die Kommentare. 

Social-Media-Beitrag auf Instagram

Einfach einen Zebrastreifen auf die Straße malen? Besser nicht!

Anwohnerinnen und Anwohner wünschen sich schon lange mehr Sicherheit in Isny-Großholzleute (Kreis Ravensburg), denn Tag für Tag fahren tausende Autos durch den Ort. In der Nacht zum 1. Mai haben Unbekannte einen Zebrastreifen auf die Bundesstraße gemalt. Doch der ist inzwischen vom Landkreis entfernt worden. Denn laut Polizei darf man nicht einfach einen Zebrastreifen auf die Straße malen. Fußgängerüberwege, so die offizielle Bezeichnung, seien geschützte Orte und bräuchten Beleuchtung und Hinweisschilder auf beiden Seiten, sie müssten von Weitem als Zebrastreifen gut erkennbar sein. Wenn plötzlich über Nacht ein Zebrastreifen auftauche, verwirre das die Autofahrer, es komme zu gefährlichen Vollbremsungen. Fußgänger wiederum fühlten sich auf dem falschen Zebrastreifen zu sicher. Ob die Aktion in Großholzleute ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr war, ermittelt die Polizei.

Gernsbach beschließt umstrittenes Sparpaket: Schwimmbäder, Kino und Schule auf Streichliste

Gernsbach im Kreis Rastatt muss sparen - Bürger und Stadtverwaltung sind sich da einig. Trotzdem sorgt das bereits im April vorgestellte Zukunftspaket 2030 für Empörung in der Bevölkerung, vor allem in den Ortsteilen. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich offenbar übergangen. Unter anderem stehen drei Freibäder auf der Kippe, eine Schule, ein Kino und mehrere Festplätze auf der Streichliste. Gestern Abend hat der Gemeinderat das umstrittene Sparpaket mehrheitlich beschlossen, allerdings nicht mit deutlicher Mehrheit. Die Stadthalle war voll besetzt, die Sitzung emotional: Immer wieder gab es Zwischenrufe und Applaus, aber auch Buh-Rufe.

Unfall bei Freiburg: Todesopfer 27 und 30 Jahre alt

Zu dem schlimmen Unfall bei Freiburg hat die Polizei weitere Details veröffentlicht. Demnach sind der 27 Jahre alte Fahrer und sein 30 Jahre alter Beifahrer in einem der Sportwagen ums Leben gekommen. In dem zweiten Wagen wurden den Angaben zufolge zwei Insassen leicht verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge war ein weiteres Auto an dem Unfall beteiligt - nicht an dem Zusammenstoß, sondern wegen herumfliegender Fahrzeugteile. Das sei aber noch nicht abschließend geklärt, so ein Polizeisprecher.

Zwei Männer sollen im Internet live mit Diebstahl geprahlt haben - jetzt sitzen sie in U-Haft

Da passt folgende Meldung dazu, bei der die Polizei wohl einen Fahrraddiebstahl auf spektakuläre Weise aufklären konnte. Sie nahm zwei Männer fest, die in Stuttgart Fahrräder und Uhren gestohlen haben sollen. Aufgeflogen sind sie offenbar, weil zumindest einer von ihnen in einem Livestream von der Tat erzählt haben soll. Das teilte die Polizei gestern mit. Mehrere Zeuginnen und Zeugen hatten sich demnach am Freitagabend bei der Polizei gemeldet. Im Internet berichte gerade jemand live von einem Fahrraddiebstahl, so die Anrufer. Darauf startete die Polizei nach eigenen Angaben eine intensive Fahndung und nahm die beiden Verdächtigen in Ilsfeld (Kreis Heilbronn) fest. Jetzt sitzen sie in Untersuchungshaft.

Gestohlenes Münster-Kunstwerk nach zehn Jahren zurück in Freiburg

Wie ihr seht, gibt es auch heute wieder einige bedrückende Nachrichten zu berichten. Manchmal nehmen die Geschichten aber einen guten Ausgang: Ein Kunstwerk aus Getränkedosen von Heinz Soucek, zwei Meter groß und rund 20 Kilo schwer, wurde vor etwa zehn Jahren von einer Messe gestohlen. Das Motiv: das Freiburger Münster. Ein Förster aus Norddeutschland kaufte es auf einem Trödelmarkt - und brachte es jetzt zurück nach Freiburg.

Autoräder im Millionenwert geklaut: Prozess vor Landgericht Heilbronn beginnt

Am Heilbronner Landgericht startet heute der Prozess gegen eine mutmaßliche Diebesbande. Sie soll hochwertige Luxus-Kompletträder im Wert von über einer Million Euro von einem Unternehmen gestohlen haben.

Monatelange Vorarbeiten starten: In Heilbronn sollen zehn Weltkriegsbomben geborgen werden

In einem früheren Kiesgrubengebiet in Heilbronn-Böckingen wird laut Stadt die Bergung von zehn deutschen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg vorbereitet. Die Bomben liegen rund 20 Meter tief vergraben und wurden nach Kriegsende offenbar ohne Zünder entsorgt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Bergung für August angesetzt - doch die Vorbereitungen laufen bereits jetzt an.

Fahrgast filmt Notfall im Zug - Zugbegleiter greift zum Pfefferspray

In einer Regionalbahn ist es am Dienstag bei Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) zu einem Streit gekommen, weil ein Passagier eine medizinische Behandlung mit seinem Handy gefilmt haben soll. Doch der Reihe nach: Wie die Bundespolizeiinspektion Stuttgart gestern mitteilte, hatte ein Fahrgast während der Fahrt gesundheitliche Probleme. Beim Halt in Schelklingen stiegen Notarzt und Rettungskräfte zu, um den Mann zu versorgen. Ein 47-jähriger Fahrgast soll die medizinische Behandlung daraufhin mit seinem Handy gefilmt haben. Als der Zugbegleiter ihn aufforderte, das Video zu löschen und den Zug zu verlassen, kam es laut Polizei zum Streit zwischen den beiden Männern. Der Zugbegleiter gab an, er habe sich bedroht gefühlt und deshalb Pfefferspray eingesetzt. Kurz darauf trafen Einsatzkräfte der Landespolizei am Bahnhof Schelklingen ein und kontrollierten alle Beteiligten.

Das Wetter bleibt heute wechselhaft mit Regen und Wolken

Wir starten mit kühlen Temperaturen, viel Wolken und flächendeckendem Regen in den Tag. Aber keine Sorge, es bleibt nicht dauerhaft so trüb. Zum Nachmittag klart der Himmel teilweise auf und es gibt Chancen auf ein paar Sonnenstrahlen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 13 bis 17 Grad. Morgen lässt sich die Sonne häufiger blicken und es wird mit bis zu 23 Grad spürbar wärmer.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Meinung: Özdemir und Hagel versprühen Hoffnung, müssen aber auch liefern

Noch einmal zurück zum neuen Koalitionsvertrag von Grün-Schwarz in Baden-Württemberg. Mein Kollege Ruben Moratz aus der SWR-Redaktion Landespolitik hat ihn kritisch unter die Lupe genommen. Cem Özdemir (Grüne) und Manuel Hagel (CDU) zeigten mit dem Papier, dass sie viel vorhaben. Doch Moratz ist skeptisch, ob sie diese Versprechen überhaupt halten können.

Zwei Tote bei Unfall mit Sportwagen nahe Freiburg

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B3 zwischen Schallstadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und Freiburg sind gestern Abend zwei Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Die Bundesstraße war sieben Stunden lang voll gesperrt. Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Polizei waren mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Wie ein Sprecher der Polizei Freiburg heute mitteilte, ereignete sich der Unfall in Fahrtrichtung Freiburg. Nach bisherigen Erkenntnissen seien zwei Sportwagen beteiligt gewesen. Unklar ist bislang, was zu dem Unfall geführt hat. 

80 Prozent Gewinneinbruch bei Daimler Truck

Die Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft sind auch gestern nicht abgerissen. So hat der Lkw- und Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck in den ersten drei Monaten des Jahres weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Das sorgte für einen Gewinneinbruch von rund 80 Prozent, von 749 Millionen Euro auf 149 Millionen Euro. Einen Hoffnungsschimmer gab es aber auch: Fürs Gesamtjahr sehen die Bestellungen laut Unternehmen besser aus.

Nicht genug "Wumms" oder doch "ambitioniert"? So kommt der neue Koalitionsvertrag bei Gewerkschaften und Verbänden an

Der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) ist sich sicher: Der neue Koalitionsvertrag werde Baden-Württemberg voranbringen. Doch es gibt auch Zweifler. "Es fehlt leider der Mut zum großen Wurf", teilte Kai Burmeister mit, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Der Koalitionsvertrag lese sich eher wie ein "Weiter so". Dabei stehe Baden-Württemberg gerade wirtschaftlich gesehen vor riesigen Herausforderungen. Mehr "Wumms" wäre das Gebot der Stunde. Der Verband Handwerk BW versteht den Koalitionsvertrag dagegen als ein "Zeichen des Aufbruchs". Man fühle sich ernst genommen. Weniger positiv sieht es die Bildungsgewerkschaft GEW: Auch wenn die Bildung laut CDU-Landeschef Manuel Hagel ein Schwerpunkt im neuen Koalitionsvertrag ist, lässt sie wenig Gutes an den Plänen der neuen Landesregierung. Wäre der Koalitionsvertrag ein Aufsatz in der Schule, dann wäre die Bemerkung dazu: "zu unkonkret, zu viel Lyrik, Fakten fehlen," so Landesvorsitzende Monika Stein.

Grün-Schwarz hat große Pläne für Baden-Württemberg - aber reicht das Geld?

"Verantwortung fürs Land - Gemeinsam stark in stürmischen Zeiten" - das ist die etwas pathetische Überschrift des Koalitionsvertrags, den Grüne und CDU gestern in Stuttgart präsentiert haben. Der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und sein künftiger Vize Manuel Hagel (CDU) sehen das Land Baden-Württemberg in der "größten Herausforderung seit seiner Gründung". Welche neuen Projekte die künftige Landesregierung sich vorgenommen hat, wie es mit Wirtschaft, Bürokratieabbau und Klimaschutz weitergehen soll und was Grün-Schwarz bei der Bildung vor hat, hat mein Kollege Henning Otte zusammengefasst. Doch ob alle großen Pläne überhaupt umgesetzt werden können, ist noch nicht ausgemacht - alle Vorhaben stehen "unter Haushaltsvorbehalt". Das heißt: Eine Umsetzung könnte am Geld scheitern.

SC Freiburg kämpft heute Abend um Einzug ins Finale der Europa League

Der SC Freiburg steht vor dem größten internationalen Spiel seiner Vereinsgeschichte: Heute Abend (21 Uhr) steht in Freiburg das Halbfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Sporting Braga aus Portugal an. Das Hinspiel hatten die Breisgauer vor einer Woche mit 1:2 verloren. Trainer Julian Schuster will trotz der besonderen Umstände nicht auf besondere Maßnahmen zurückgreifen. "Allen anderen ist es maximal erlaubt, dieses Spiel so groß wie möglich zu machen", sagte der 41-Jährige. "Es sind eh schon so besondere Umstände, deshalb benötigen wir vor allem auch von unserer Herangehensweise nichts Besonderes, sondern können unseren gewohnten Abläufen vertrauen", so Schuster. Im Erfolgsfall wäre im Endspiel am 20. Mai in Istanbul ein Verein aus der Premier League der Gegner: Nottingham Forest oder Aston Villa. 

Angreifer stößt Radfahrer in die Iller und stirbt bei Sprung von Brücke

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Mann in Neu-Ulm von einer Brücke gesprungen und gestorben. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatte er zuvor einen Radfahrer angegriffen. Sie sprach von einem versuchten Tötungsdelikt. Der 26-jährige Angreifer habe an der Iller bei Neu-Ulm plötzlich einen 57-Jährigen vom Fahrrad in den Fluss gestoßen. In der Iller habe er den Kopf des Mannes unter Wasser gedrückt. Außerdem habe er mit einem Messer auf ihn eingestochen. Der 57-Jährige wurde schwer verletzt. Der Täter habe erst von seinem Opfer gelassen, als Zeugen hinzukamen und den Angreifer ansprachen. Daraufhin sei dieser geflüchtet, schreibt die Polizei. Polizeibeamte aus Bayern und Baden-Württemberg suchten laut Polizei nach dem Angreifer. Als sie ihn im Bereich einer Brücke an einer Bundesstraße gestellt hätten, sei der Mann hinunter gesprungen und auf einem Feldweg am Illerufer aufgeschlagen. Er sei sofort tot gewesen. Der schwer verletzte 57-Jährige sei in ein Krankenhaus gekommen.

Guten Morgen!

In Neu-Ulm ist die Polizei mit der Aufklärung eines "versuchten Tötungsdelikts" beschäftigt. Der mutmaßliche Täter war nach dem Angriff auf einen Radfahrer geflüchtet und beim Sprung von einer Brücke gestorben. Dazu gleich mehr - auch vom heutigen Halbfinal-Rückspiel des SC Freiburg in der Europa League gegen Sporting Braga.

Mein Name ist Wolfgang Lickert und bis 10 Uhr halte ich euch hier auf dem Laufenden. Wenn ihr Fragen, Wünsche, Lob oder Kritik habt, schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.

Portraitfoto von SWR-Redakteur Wolfgang Lickert
SWR-Redakteur Wolfgang Lickert
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