Das war der BW-Newsticker am Dienstag

BW-Newsticker am Morgen: Brand in Feuerwehrhaus hinterlässt Millionenschaden, Unikliniken in BW streiken, Unbekannter attackiert Lokführer und flüchtet

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Nicolas Friese.

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Stand

Von Autor/in Nicolas Friese

Großbrand bei der Feuerwehr in Unterensingen

Bei einem Großbrand bei der Feuerwehr in Unterensingen (Kreis Esslingen) ist gestern Abend ein Schaden von rund zehn Millionen Euro entstanden. Verletzt wurde niemand, allerdings brannten vier Einsatzfahrzeuge, ein Feuerwehrboot sowie ein Gabelstapler aus. Auch große Teile der Ausrüstung wurden zerstört. Weil das Dach einsturzgefährdet war, musste es noch in der Nacht abgetragen werden. Insgesamt waren 140 Feuerwehrleute mit 22 Fahrzeugen im Einsatz.

Tschüss und bis bald!

Es ist 10 Uhr und damit endet der heutige Ticker. Ich wünsche euch einen schönen Tag! Morgen ist ab 6 Uhr mein Kollege Dennis Just für euch da. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Tübinger Windpark vor dem Aus

Der geplante Windpark im Höhenzug Rammert könnte vor dem Aus stehen. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) befürchtet, dass es vom Bund kein Geld dafür gibt. Das hat er dem SWR bestätigt. Die Anlage mit neun Windrädern wird von den Stadtwerken Tübingen entwickelt. Damit sie sich lohnt, brauchen die Stadtwerke jedoch zusätzliches Geld vom Bund. Das wollen aber auch viele andere, die einen Windpark planen. Den Zuschlag erhalten die günstigsten Bieter. Das Problem: Im Norden weht mehr Wind als im Süden. Weil der Tübinger Windpark kaum wirtschaftlich arbeiten könnte, hat er wenige Chancen auf Förderung. In die Planung des Windparks Rammert ist laut Palmer schon viel Geld geflossen. "Jetzt müssen wir entscheiden, ob wir überhaupt weiteres Geld in die Hand nehmen, um zur Genehmigung zu kommen", teilt Palmer mit. Er findet, dass das Ausschreibungsverfahren geändert werden sollte, damit der Süden auch eine Chance hat.

Helene Fischer heute in Stuttgart: Das müsst ihr beachten

Im Rahmen ihrer 360°-Tour tritt Helene Fischer heute Abend in der MHP-Arena in Stuttgart auf. Der Einlass beginnt um 17:15 Uhr. Die Sängerin wird ab etwa 20 Uhr auf der Bühne stehen. Die Veranstalter empfehlen Fans, für die An- und Abreise öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Das Konzertticket gilt ab drei Stunden vor Beginn der Veranstaltung als Fahrkarte. Für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher werde es an den Eingängen strenge Kontrollen geben. Rucksäcke und Taschen, die größer als ein DIN-A4-Blatt sind, dürfen nicht mit ins Konzert genommen werden. Das gilt auch für Wasserflaschen, Speisen und andere Getränke. Alle weiteren Infos bekommt ihr hier.

Prozessbeginn um gestohlene Autos

Die Autofahrerinnen und -fahrer unter euch kennen es: das Auto abends an der Werkstatt parken und den Schlüssel in den Briefkasten werfen. Das kann aber auch mal schiefgehen. Am Heidelberger Landgericht wird heute genau so ein Fall verhandelt. Drei Männer müssen sich dort wegen schweren Bandendiebstahls verantworten. Laut Anklage sind sie immer kurz vor den Diebstählen von Polen nach Deutschland geflogen und dann mit einem Mietauto zu verschiedenen Autohäusern gefahren. Dort haben sie dann die Schlüssel aus den Briefkästen gefischt und die dazugehörigen Autos gestohlen. In Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) haben sie laut Anklage so Ende des vergangenen Jahres zwei hochwertige Mercedes gestohlen - kurz darauf konnten sie in Heidelberg gefasst werden. Der Gesamtwert der gestohlenen Autos, die die Angeklagten offenbar nach Polen transportieren wollten, liegt bei rund 280.000 Euro.

Doku-Empfehlung: "Kassensturz - Kommunen vor dem Kollaps"

Deutschlands und Baden-Württembergs Städte sind im Minus, sogar im tiefroten Minus. 2025 verbuchten sie das größte Defizit der bundesdeutschen Geschichte. Jetzt sparen sie an Straßen und Kultur sowie in den Innenstädten, erhöhen Gebühren für Kitas, Schwimmbäder und Nahverkehr. Aber warum fehlt plötzlich so viel Geld? Und was bedeutet eine Finanznot in der eigenen Stadt für das tägliche Leben? Gefährdet das potenziell die Demokratie? Diesen und weiteren Fragen sind meine ARD-Kolleginnen und Kollegen nachgegangen. Entstanden ist die Doku "Kassensturz - Kommunen vor dem Kollaps", die ich euch sehr ans Herz lege. Die Doku könnt ihr in der ARD-Mediathek ansehen.

Hermann-Hesse-Bahn eröffnet - Streit gibt es um die Kosten

Seit einigen Jahren laufen in Baden-Württemberg Bahnprojekte, bei denen alte Strecken wiederbelebt werden, um den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. Mit der Hermann-Hesse-Bahn ist in Baden-Württemberg seit Montag die erste reaktivierte Strecke wieder vollständig in Betrieb. Doch um die Baukosten gibt es jetzt einen Streit zwischen den beiden Landkreisen, durch die die Hermann-Hesse-Bahn fährt: Die Frage ist nämlich, wie groß der Anteil der Landkreise an den Baukosten ist.

Schwarz-Gruppe will in die Rüstungsindustrie einsteigen

Wie vorhin bereits berichtet, baut Daimler Truck das Rüstungsgeschäft aus und gründet eine Marke für Rüstungsfahrzeuge. Jetzt möchte auch ein weiterer Player aus Baden-Württemberg ins Verteidigungsgeschäft einsteigen. Die Digitalsparte der Schwarz-Gruppe aus Bad Friedrichshall (Kreis Heilbronn) will künftig stärker mit Unternehmen und Behörden aus dem Sicherheits- und Verteidigungsbereich zusammenarbeiten. Dafür hat Schwarz Digits einen neuen Bereichsleiter verpflichtet: Harald Mannheim kommt vom Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus. Er soll das Geschäft in Deutschland und Europa weiter voranbringen. Im Fokus stünden sichere IT- und Cloud-Lösungen für Behörden, Sicherheitsorganisationen und Unternehmen der Verteidigungsindustrie.

Warnstreiks an Unikliniken im Land

Wie vergangene Woche angekündigt hat die Gewerkschaft ver.di Mitarbeitende der Unikliniken in Baden-Württemberg dazu aufgerufen, gestern und heute zu streiken. Gestern hatten nach Angaben von ver.di mit Beginn der Frühschicht rund 1.500 Beschäftigte der vier Unikliniken in Heidelberg, Tübingen, Ulm und Freiburg ihre Arbeit niedergelegt. Heute soll es ähnlich aussehen: Patientinnen und Patienten der Uniklinik Heidelberg müssen sich auf längere Wartezeiten und mögliche Verzögerungen einstellen. Die Notfallversorgung bleibe gesichert, dringende Behandlungen würden durchgeführt, planbare Operationen und Eingriffe würden allerdings verschoben, so ein ver.di-Sprecher. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass sich um die 500 Beschäftigte aus Pflege, Verwaltung und OP-Personal beteiligen. In Tübingen soll heute eine Kundgebung vor der Mensa des Uniklinikums stattfinden.

Junge Leute können im Sommer mit Deutschlandticket wieder bis nach Paris fahren

Seit gestern ist es offiziell: Junge Menschen unter 28 Jahren aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz können diesen Sommer wieder mit dem Deutschlandticket kostenlos in den Osten Frankreichs und bis nach Paris reisen. Zum dritten Mal gibt es bereits diese Aktion. Im Juli und August gilt dann das Deutschlandticket für die unter 28-Jährigen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland auch im Osten Frankreichs - inklusive Straßburg, Colmar und Paris. Welche Züge ihr nehmen dürft und wann ihr euch unbedingt einen Platz reservieren müsst, könnt ihr hier nochmal in Ruhe nachlesen.

Die Schussenrieder Traditionsbrauerei Ott ist insolvent

Die traditionsreiche Schussenrieder Brauerei Ott (Kreis Biberach) hat beim Amtsgericht Ravensburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Nach Angaben des Unternehmens reichen die Wurzeln des Unternehmens bis ins 18. Jahrhundert zurück. Seit 120 Jahren ist sie im Besitz der Familie Ott.

Donaustadion in Ulm wegen möglicher Weltkriegsbombe gesperrt

Eine Woche lang ist das Ulmer Donaustadion für den Schul- und Vereinssport gesperrt. Das Stadion wird vor dem Umbau auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Erste vorbereitende Arbeiten haben gestern begonnen. Glück im Unglück: Die Fußballer des SSV Ulm 1846 sind aktuell in der Sommerpause. Wie ein Sprecher der Stadt Ulm dem SWR sagte, wurden 15 verdächtige Stellen ausgemacht. Bei den verdächtigen Stellen müsse es sich aber nicht unbedingt um Kampfmittel im Erdboden handeln.

So geht's weiter: Ab Mittwoch, 17. Juni, soll dann eine Spezialfirma die Stellen mit einem Bagger öffnen. Sie prüft, ob es sich tatsächlich um Blindgänger handelt und ob eine Entschärfung nötig ist. Spätestens am Freitag soll das Ergebnis der Untersuchung vorliegen. Dann werde auch über eine mögliche Evakuierung nachgedacht, so die Stadt Ulm.

Verletzter Kletterer mit Hubschrauber aus Felsen gerettet

Feuerwehr und Bergwacht haben gestern in Baden-Baden einen Sportkletterer aus einer Felswand gerettet. Der Mann hatte sich am Kletterfelsen Battert in sieben Metern Höhe verletzt und konnte nicht mehr selbst absteigen. Höhenretter sicherten den Verletzten zunächst an der Felswand. Mit einem Hubschrauber konnte der Kletterer dann geborgen werden. Der Mann wurde danach in eine Klinik geflogen.

Streit um Joghurt-Preis: Lidl legt Berufung ein

Der Discounter Lidl mit Sitz in Bad Wimpfen im Kreis Heilbronn will Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Heilbronn einlegen. Der Streit dreht sich um eine Preisangabe zu einem Sahnejoghurt, die die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (VZBW) als irreführend bezeichnete. Lidl hatte den Joghurt mit dem Hinweis "Aktion", einem Rabatt von 56 Prozent und einer durchgestrichenen Preisempfehlung von 89 Cent beworben. Nach Auffassung des Gerichts entsteht dadurch bei Verbrauchern der Eindruck, dass der Preis tatsächlich reduziert wurde. Lidl hatte den Joghurt laut Urteil aber selbst nie für 89 Cent verkauft - das war nur die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

ÖPNV-Streik: Gewerkschaft will Ulm lahmlegen

In Ulm droht am kommenden Freitag erneut ein Streik bei Bus und Straßenbahn. Die Gewerkschaft ver.di hat einen Warnstreik beim Nahverkehrbetreiber SWU mobil angekündigt. Grund ist das aus Sicht der Gewerkschaft zu geringe Angebot der Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde. Erst am 23.Juni sollen die Gespräche fortgesetzt werden. Bei SWU mobil sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt.

Junges Duo soll SPD aus der Krise führen

Die Mannheimer Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori und der Social-Media-Experte Robin Mesarosch aus Sigmaringen sollen künftig die SPD in Baden-Württemberg führen. Die beiden setzten sich in einer Mitgliederbefragung klar gegen die Tübinger Landtagsabgeordnete Dorothea Kliche-Behnke und den früheren Unternehmensberater Carsten Lotz durch. Nun sollen die 38-jährige Cademartori und der 35 Jahre alte Mesarosch am Freitag dem Landesparteitag in Ulm zur Wahl vorgeschlagen werden.

Voting: Sollen Städte konsequenter die Hundesteuer eintreiben?

Wie gerade schon erwähnt ist die Hundesteuer ein Aufregerthema. Jetzt würde mich eure Meinung dazu interessieren: Sollen Städte konsequenter die Hundesteuer eintreiben? Stimmt gerne ab!

Voting: Ihre Meinung ist gefragt

Nicht bezahlte Hundesteuer: Städte setzen auf Hausbesuche und Nachzahlungen

Es ist und bleibt ein Aufregerthema: Die Hundesteuer. Nicht nur für Hundebesitzer, sondern auch für Kommunen. Denn: Nicht jeder Hund ist angemeldet. Dadurch entgehen Kommunen Steuereinnahmen. Zum Beispiel im Kreis Esslingen. Dort will man jetzt mit Hilfe privater Unternehmen Hundehalter ausfindig machen, die ihre Haustiere nicht angemeldet haben.

In Plochingen hatte bereits 2018 ein Unternehmen im Auftrag der Stadt überprüft, wie viele Hunde tatsächlich gehalten werden. Damals wurden 73 unangemeldete Hunde entdeckt, teilte die Stadtverwaltung mit. Da 2026 immer noch vergleichsweise wenig Hunde angemeldet sind, hat die Stadt nun einen neuen Anlauf gestartet. Noch vor den durchgeführten Hausbesuchen hat die Plochinger Stadtverwaltung Hundehalterinnen und Hundehalter aufgefordert, ihre Tiere anzumelden. Dabei wurden bereits 38 Hunde nachgemeldet.

Als nächsten Schritt soll die Firma ausgewählte Haushalte aufsuchen. Wohnungen würden dabei nicht betreten, Bewohnerinnen und Bewohner lediglich befragt. Wer seinen Hund nicht angemeldet hat, riskiert ein Bußgeld.

Messerstich in den Bauch: Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

Nach einem Streit zwischen zwei Gruppen in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) ermittelt die Polizei wegen versuchten Totschlags. Drei Männer sind dabei schwer verletzt worden. Folgendes ist passiert: Bei der Auseinandersetzung in der Nacht zum Sonntag erlitt ein 25-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen durch einen Messerstich in den Bauch. Ein 24-Jähriger wurde laut Polizei schwer an der Brust verletzt. Der mutmaßliche Angreifer zog sich bei der Auseinandersetzung selbst schwere Verletzung am Unterarm zu. Ein Begleiter von ihm blieb unverletzt. Warum es zu dem Streit kam, ist bislang noch völlig unklar. Der mutmaßliche Angreifer sitzt nun hinter Gittern. Gegen seinen Begleiter und eines der Opfer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Fußball-WM: Ergebnisse von gestern und heute

Bleiben wir noch kurz im Fußball-Kosmos. So gingen die Spiele gestern und heute Nacht aus: Spanien und die Kap Verden trennten sich mit einem 0:0. Belgien und Ägypten kamen nicht über ein 1:1 hinaus. Auch das Spiel Saudi Arabien gegen Uruguay endete mit einem Remis (1:1), ebenso wie Iran gegen Neuseeland (2:2). Heute startet Frankreich mit einem Spiel gegen Senegal ins Turnier.

Weißhaupt und der SC Freiburg gehen getrennte Wege

Jetzt ist es offiziell: Fußballprofi Noah Weißhaupt und der SC Freiburg gehen endgültig getrennte Wege. Der 24-Jährige wechselt zur kommenden Saison in die 2. Bundesliga zum SV Darmstadt. Das teilten die beiden Clubs gestern mit. Zu den Ablösemodalitäten machten sie jedoch noch keine Angaben. Zuvor war Weißhaupt an Hannover 96 verliehen und hatte bei den Breisgauern ursprünglich noch einen Vertrag bis zum Sommer 2027.

AfD-Veranstaltung mit Gegendemo verläuft "friedlich"

In der Stadthalle in Breisach am Rhein (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) hat gestern Abend eine Veranstaltung der AfD stattgefunden. Vor Ort hat es dazu auch eine Gegendemo gegeben: Rund 100 Personen haben sich auf dem Parkplatz der Halle zu einer Kundgebung versammelt. Die Polizei war vor Ort im Einsatz: Ihren Angaben nach verlief die Veranstaltung "friedlich und weitgehend störungsfrei".

Nach Stromausfall in Reutlingen: Ist BW für Katastrophen gewappnet?

Nach einem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen am 7. Juni waren zehntausende Haushalte ohne Strom. Doch wer sich in seiner Freizeit nicht im Bevölkerungsschutz engagiert, hat meist keine Ahnung, was eigentlich genau zu tun ist im Krisenfall. Das übernehmen meist die Freiwilligen beim Deutschen Roten Kreuz oder beim Technischen Hilfswerk. Nach eigenen Angaben sind diese immer häufiger gefordert. Das Deutsche Rote Kreuz fordert nun, dass Erste Hilfe auf den Bildungsplan an Schulen gehört.

So wird das Wetter heute in Baden-Württemberg

Am Dienstag steigen die Temperaturen so langsam an - zwischen 23 und 31 Grad bekommen wir im Laufe des Tages. Am Vormittag kann es im Nordwesten von Baden-Württemberg aber regnen, am Nachmittag rutscht der Regen in die Osthälfte des Landes ab. Auch vereinzelt Gewitter sind dann möglich. Ab Mittwoch wird es dann überall deutlich wärmer.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Hagel bangt um Zusammenarbeit mit Bundeswehr in Baden-Württemberg

Bleiben wir noch kurz beim Thema Rüstung und Militär. CDU-Innenminister Manuel Hagel sieht die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in Krisenlagen in Gefahr. Es sei ein Thema, auf das er "mit Kummer" blicke - sagte Landesinnenminister Manuel Hagel (CDU) bei seinem Antrittsbesuch beim Landeskommando der Bundeswehr in Stuttgart. Hagel deutete an, dass es um Stellenstreichungen und weitere Kürzungen gehen könnte. Der Innenminister hat deshalb einen Brief an Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) geschrieben - nach SWR-Informationen mit der Bitte, von entsprechenden Erwägungen abzusehen.

Aus dem Bundesverteidigungsministerium hieß es dagegen auf SWR-Anfrage, eine Schwächung der Landeskommandos sei weder geplant noch beabsichtigt. Mit der Umsetzung der "Gesamtkonzeption Militärische Verteidigung" wolle man die Gesamtverteidigung weiter stärken.

Das Landeskommando Baden-Württemberg in Stuttgart ist die oberste Kommandobehörde der Bundeswehr im Land. Sie übernimmt unter anderem bei Katastrophen wie Hochwasser oder Pandemien im Bundesland die Koordination.

Daimler Truck investiert stark in Rüstungsgeschäft

Daimler Truck baut sein Rüstungsgeschäft stark aus. Der Konzern aus Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) will noch mehr Fahrzeuge als bisher für militärische Zwecke anbieten. Das erklärte der Lkw-Hersteller auf der größten französischen Verteidigungsmesse in Paris. Der Konzern bündelt seine weltweiten Aktivitäten unter der neuen Dachmarke Daimler Truck Defence.

Lokführer am Bahnhof in Rheinfelden angegriffen

Nach einem Vorfall am Bahnhof Rheinfelden (Kreis Lörrach) ermittelt die Bundespolizei wegen eines mutmaßlichen Angriffs auf einen Lokführer. Ein bislang unbekannter Mann soll den Mitarbeiter der Deutschen Bahn geschlagen und gewürgt haben. Nach Angaben der Bundespolizei soll der Mann mehrfach das Schließen der Türen verhindert haben. Als der Zug am Bahnhof Rheinfelden (Baden) eintraf, informierte der Lokführer die Fahrgäste über die entstandene Verspätung. Als Grund nannte der Lokführer die Türblockade.

Darüber soll sich der Unbekannte geärgert haben. Nachdem er zunächst ausgestiegen war, soll er erneut den Zug betreten haben, um den Lokführer zur Rede zu stellen. Als dieser ihn aus dem Zug drängen wollte, sei es zu dem Angriff gekommen. Der Mann habe dem Lokführer ins Gesicht geschlagen, ihn gewürgt und über den Bahnsteig gestoßen. Anschließend sei er geflüchtet.

Grün-Schwarz will Kommunen mit 500 Millionen Euro entlasten

Immer mehr Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg rutschen in die roten Zahlen. Nun haben sich die Spitzen der neuen grün-schwarzen Landesregierung am Montagabend in der Haushaltskommission darauf geeinigt, Städten und Gemeinden im nächsten Jahr mit neuen Schulden unter die Arme zu greifen. Wie der SWR erfuhr, wollen Grüne und CDU dafür ein neues Instrument einführen, das dem Land erlauben würde, zusätzliche Kredite für Städte und Gemeinden aufzunehmen, wenn es diesen wirtschaftlich schlecht geht. Nach Berechnungen des Finanzministeriums in Stuttgart könnte eine solche "kommunale Konjunkturkomponente" im Haushalt 2027 gut 500 Millionen Euro umfassen. Jedoch sollen sich die Kommunen - wenn sich die wirtschaftliche Stimmung wieder aufhellt - auch an der Schuldentilgung finanziell beteiligt.

Guten Morgen!

Bei einem Brand in einem Feuerwehrhaus sind Einsatzfahrzeuge und Feuerwehrboote ausgebrannt - der Schaden ist immens. Nach dem Stromausfall in Reutlingen beschäftigen wir uns außerdem mit der Frage: Wie fit ist das Land für Katastrophen? Aber dazu gleich mehr.

Ich bin Nicolas Friese und ich versorge euch bis 10 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Bei Fragen, Wünschen, Lob und Kritik - schreibt mir gerne eine Mail an newsticker-bw@SWR.de

SWR-Redakteur Nicolas Friese.
SWR-Redakteur Nicolas Friese. Patricia Neligan
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Freitag ++ Keine Zuwanderungs-Obergrenze in der Schweiz - Reaktionen aus BW ++ Untersuchungsbericht zu Bahnunfall in Riedlingen erwartet ++ Leiche von verschwundenem Biker geborgen ++

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