Weizenkeime
Weizenkeime enthalten viel Spermidin, das als der lebensverlängernde Inhaltsstoff schlechthin gilt. Studien deuten daraufhin, dass Menschen, die viel davon zu sich nehmen, ein geringeres Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Weizenkeime kann man gut übers Müsli oder Salate streuen, in Brot verbacken und im Smoothie vermixen. Spermidin ist außerdem in Produkten aus Sojabohnen wie Tofu und Tempeh, in gereiftem Käse und in Pilzen enthalten.
Grüner Tee
Grüner Tee enthält besonders viele Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe (insbesondere EGCG), denen nachgesagt wird, dass sie antioxidativ, entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell wirken sowie Blutdruck- und Cholesterol senken können. Einige Studien haben den Konsum von Tee mit reduzierten Risiken von verschiedenen Tumoren in Verbindung und möglicher Schutzwirkung gegenüber neurodegenerativen Erkrankungen gebracht.
Heidelbeeren
Heidelbeeren enthalten Anthocyane, die zu den Polyphenolen zählen. Die große Menge des sekundären Pflanzenstoffes ist an der Farbe der Beeren zu erkennen, denn Anthocyane geben Obst und Gemüse die dunkelblaue oder violette Färbung. Anthocyane gelten als entzündungshemmend, sollten das Immunsystem stützen sowie die Hautgesundheit und kognitive Funktionen befördern.
Rezeptidee
Rezept Antientzündlicher Gewürzquark
Dieser Gewürzquark ist antientzündlich und kann als süße Variante mit Haferflocken und Heidelbeeren zum Frühstück gegessen werden. Oder Sie genießen ihn einfach zu Pellkartoffeln.
Walnüsse
Walnüsse enthalten besonders viele Omega-3-Fettsäuren, denen allerlei positive Auswirkung auf den Körper zugeschrieben wird: Sie sollen Entzündungen vorbeugen, die Zellgesundheit befördern, blutverdünnend wirken, gut für den Darm sowie für den Knochen- und Muskelstoffwechsel sein. Auch das Gedächtnis soll von Omega-3-Fettsäuren profitieren.
Rezeptidee
Knoblauch
Wer 1 -2 Knoblauchzehen pro Tag in seinem Essen unterbringt, tut sich in jedem Fall etwas Gutes. Das Allicin, das in Knoblauch enthalten ist, erhöht den Spiegel freier Antioxidantien im Blut, die freie Radikale bekämpfen und somit die Zellen schützen und ihren Alterungsprozess verlangsamen. Außerdem sollen die Inhaltsstoffe des Knoblauchs die Durchblutung fördern, sich positiv auf den Blutdruck auswirken und gut sein fürs Herz-Kreislauf-System und antibakterielle Wirkungen besitzen.
Rezeptidee
Rezepte Parmesansuppe mit Knoblauch-Croûtons
Martin Gehrlein kocht eine fix fertige Parmesansuppe, die würzig und wärmend daherkommt - einfach und köstlich.
Ausgewogene Ernährung ist das A und O
Natürlich ist es keine gute Idee, sich von jetzt an nur noch von Walnüssen, Weizenkeimen und Knoblauch zu ernähren. Empfohlen wird eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung mit viel Gemüse - möglichst in allen Farben -, ausreichend Eiweiß, das gerne auch aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten und Getreide stammen darf, und guten Fetten wie Olivenöl.
Hiervon lieber wenig
Eher verzichten sollten wir dagegen auf einen hohen Fleischkonsum und zu viel Kochsalz. Außerdem ist es für den Organismus gut, Essenspausen einzulegen statt dauernd zu snacken. Und natürlich ist es wichtig, sich ausreichend zu bewegen zu schlafen und zu viel Stress zu vermeiden.
Im Studio: Georg Abel, Ernährungswissenschaftler