Seit der Antike wird das aromatische Kraut deshalb nicht nur in der Küche geschätzt, sondern auch in der Heilkunde. Die antibakterielle und antivirale Wirkung hilft bei Erkältungskrankheiten und Verdauungsproblemen.
Studien belegen lindernde Wirkung des Majorans
An der Uniklinik Freiburg beschäftigt sich Prof. Roman Huber seit Jahrzehnten mit der Wirkung von Arzneipflanzen. Auch zum Majoran gibt es mehrere Studien, die deren Heilwirkung belegen: Das Kraut wirkt entkrampfend und hemmend auf unterschiedlichste Würmer, Pilze und Bakterien. Ebenso wurde die lokale Anwendung bei Schnupfen in einer kleinen Studie untersucht und hat den Teilnehmern, die es benutzten, geholfen. Kräuterexpertin Melanie Wenzel macht deshalb für den Winter eine Majoran-Butter, die bei Erkältung in die Nase gerieben werden kann.
Majoran schmeckt also nicht nur gut, sondern hilft uns bei der Verdauung fetter Speisen und kann sogar Erkältungen lindern.