Das Wort Resilienz stammt vom lateinischen Begriff "resilire", was so viel wie zurückspringen oder abprallen bedeutet. Ursprünglich wurde es in der Werkstofflehre verwendet. Heute beschreibt Resilienz vor allem die mentale Widerstandsfähigkeit gegenüber Situationen und Krisen.
Resilienz ist lernbar
Während noch bis in die 1970er Jahre in der Psychologie angenommen wurde, dass Resilienz ein unveränderliches Charaktermerkmal sei, hat die moderne Hirnforschung eine Anpassungsfähigkeit nachgewiesen. Resilienz lässt sich also trainieren.
Dafür haben Psychologen Resilienzfaktoren erarbeitet, die man stärken kann. Optimismus ist einer davon oder die Fähigkeit, sich sozial zu vernetzen und eigene Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Stress und Krisen gehören zum Leben dazu. Besser wieder ins Gleichgewicht kommt, wer gut vorbereitet ist. Und mit der Zuversicht, dass sich – auch nach schlimmen Krisen – unsere Gefühlswelt wieder entspannt.
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