Shevek K. Selbert wächst in den 1980er Jahren in einem Junkie-Haushalt in Worms auf – kein guter Start ins Leben. Viele Jahre später begibt er sich auf Spurensuche. Anlass ist der Tod des Adoptiv-Opas seiner Mutter – und der Comicbuchpreis der Berthold Leibinger-Stiftung.
Für den ersten Band über den Opa bekommt er einen Finalisten-Preis. Mit Teil zwei und drei über das Leben seiner Mutter und seine Kindheit gewinnt er den Hauptpreis 2026. Seine autobiographische Graphic-Novel-Reihe ist berührend, krass ehrlich und voller Humor und Wärme.
Als er zehn ist, stirbt seine Mutter an Heroin, er wird notdürftig beim Vater untergebracht. Und trotzdem hat er sich viele positive Erinnerungen an seine Mutter bewahrt, macht Abitur, studiert Pädagogik in Mainz und promoviert in „Autobiographischem Erzählen“ an der Universität Freiburg. Heute lebt Selbert mit seiner Familie in Nieder-Olm.
Neuwieder bringt ersten "Fi-Lou"-Band heraus 2CV-Kultauto: Gärtner zeichnete vier Jahre lang an "Enten"-Comic
Hanno Kalkofen liebt die "Ente", den 2 CV von Citroen. Außerdem zeichnet er gerne und mag Asterix und Obelix. Deshalb hat er den Comic "Fi Lou" gezeichnet – mit der "Ente" als Held.
Ausstellung zu den Literaturtagen BW War Opa ein Nazi? Autorin aus Karlsruhe auf Spurensuche zur NS-Vergangenheit
Autorin Nora Krug ist der Frage nachgegangen, was ihre Familie vom Holocaust wusste. Was sie dabei über ihren Opa Willi herausfand, verarbeitete sie in der Graphic Novel "Heimat".