Nachhaltig backen

Diese Alternativen zum Backpapier gibt es

Backpapier ist praktisch und lässt jedes Gebäck leicht ablösen. Jedoch wird es aus Frischholz hergestellt und mit Teflon beschichtet. Ein paar Tipps, welche Alternativen es gibt.

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Von Autor/in Diana Stier

Backpapier

Backpapier hat meist eine Teflon Beschichtung. Butterbrotpapier hat auch eine Beschichtung, die allerdings nicht so viel schädliche Stoffe enthält. Daher ist die Alternative „Butterbrotpapier“ nur bedingt tauglich, da sie auch weggeworfen werden muss. Wer auf Backpapier nicht verzichten möchte kann ungebleichtes Backpapier verwenden, das ist in der Herstellung etwas nachhaltiger.

Dauerbackfolien

Sie bestehen aus einem Glasfasergeflecht und sind ebenfalls mit Teflon beschichtet. Der Vorteil hier ist der mehrere 100-fache Einsatz der Folie.

Backmatten aus Silikon

Sie können ebenfalls als Backpapierersatz genutzt werden. Nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bestehen gegen die Verwendung von Silikon bei der Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen grundsätzlich keine Bedenken. Wichtig ist hier die Hitzebeständigkeit. #

Silikonmatte zum Backen

5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

  • Beim Kauf von Backblechen und Kuchenformen auf eine Antihaftbeschichtung oder Easy Clean Ausstattung achten
  • Ungebleichtes Backpapier verwenden
  • Backpapier mehrmals verwenden
  • Alternativ Butterbrotpapier mit etwas Öl einpinseln
  • Silkonmatten zum Wiederverwenden#
Frau holt Brot aus dem Ofen

Richtige Handhabung von Silikonmatten

  • Die Matte zum Gebrauch flach auf ein Backblech legen
  • Ein Einfetten ist nicht notwendig, die Lebensmittel können direkt auf die Matte gelegt werden.
  • Die Matte nicht als Schneidbrett benutzen, das könnte zu Rissen in dem Material führen.
  • Silikonmatten und Formen locker und luftig in einem Schrank aufbewahren

Reinigung von Silikonbackmatten und Silikonformen

Aufgrund Ihrer speziellen Beschaffenheit sind Silikonformen wahre Staubfänger. Werden sie nicht richtig gereinigt, bildet sich ein unansehnlicher Fettfilm auf den Formen. Ungeeignet für die Reinigung sind scharfe Bürsten, Schwämme und alles, was das empfindliche Material beschädigen könnte. Das gilt auch für scharfe Reiniger. Zur Reinigung unbedingt die Herstellerangaben befolgen. Zum Trocknen ein fusselfreies Tuch oder einfach nur ausklopfen und an der Luft trocknen lassen.

Am besten gleich nach der Benutzung reinigen. Eventuell dazu die Form umstülpen und mit einem weichen Schwamm, warmen Wasser und etwas Spülmittel reinigen.

Hat sich nach längerem Lagern ein unansehnlicher Fettfilm auf der Silikonform gebildet, hilft ein kurzes Bad (1-2 Minuten) in einem Topf mit kochendem Salzwasser.

Bei hartnäckigen Verkrustungen die Form in ein warmes Wasserbad mit Spüli und Natron legen und gut einweichen lassen. Oder mit Natron bestreuen und mit einer aufgeschnittenen Zitrone abreiben. Anschließend mit Spülmittel und warmen Wasser reinigen.

Silikonformen und Matten sind zwar spülmaschinenfest, aber die Chemie des Maschinenspülmittels hinterlassen gerne unansehnliche weiße Flecken auf der Form.

Silikonbackform

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit bei Backpapier erhalten Sie hier

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Diana Stier
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