Die Warnungen für den bundesweiten Warntag sind nicht auf allen Mobiltelefonen standardmäßig freigeschaltet. Wir erklären, wie man das überprüfen und ein- oder ausschalten kann.
Welche Punkte in den Einstellungen des Handys aktiviert sein müssen
Es gibt auf dem Smartphone einen entsprechenden Punkt in den Einstellungen. Dort lässt sich festlegen, ob man nur vor extremen Gefahren gewarnt werden möchte - oder auch Warnungen mit geringerer Priorität und Testwarnungen erhalten will.
Für den bundesweiten Warntag reicht es aus, die Warnung vor Extremereignissen einzuschalten. Denn: Diese Warnung wird auf höchster Stufe verschickt. Wer um 11 Uhr nicht gestört werden will, muss sämtliche Warnungen ausschalten.
- Bei Android sind die entsprechenden Punkte recht einfach zu finden: In den Einstellungen nach "Notfall" suchen, dann "Notfallwarnungen" anwählen und dort die Einstellung anpassen.
- Beim iPhone muss man ebenfalls die Einstellungen aufrufen, dann auf den Punkt "Mitteilungen" gehen und ganz nach unten scrollen.
Woran es liegen kann, wenn das Handy keine Warnung empfängt
Es gibt mehrere Möglichkeiten: Sehr alte Handys haben die nötige Funktion teilweise noch nicht. Auch alte Sim-Karten sind manchmal die Fehlerquelle. Und selbstverständlich darf das Handy auch nicht im Flugmodus sein.
Wenn man das alles ausschließen kann und trotzdem keine Warnung kommt, ist möglicherweise die Funkzelle schuld. Es gibt laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) einige Funkmasten, die noch nicht auf dem nötigen technischen Stand sind.
Wenn so etwas auffällt, kann man das zum Beispiel dem Mobilfunkbetreiber melden. Außerdem gibt es eine Umfrage zum Warntag online. Sie wird ab Donnerstagvormittag, 11 Uhr, freigeschaltet. Dort kann man melden, wenn bei der Warnung etwas schieflief.