Durchschnittlicher Pro-Kopf-Verbrauch von 120 Liter pro Tag

Deutschlands bestes Trinkwasser kommt aus Ludwigshafen

Eine Studie aus der Schweiz bescheinigt Ludwigshafen, das beste Trinkwasser Deutschlands zu haben. Ausgerechnet die oft verschriene Chemiestadt am Rhein. Wie kann das sein?

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Stand

Die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) beziehen das Wasser nicht aus Oberflächenwasser, sondern aus mehr als 300 Meter Tiefe. Dort gibt es seit 25.000 Jahren sauberes, unbelastetes Grundwasser, das die Wasserwerke zu Trinkwasser verarbeiten.

Ludwigshafen

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Drei Tipps zum Wassersparen im Alltag

1. Im Badezimmer
Der größte Wasserverbrauch entsteht im Bad.

  • Sparduschkopf installieren: Ein Durchflussbegrenzer oder ein moderner Sparduschkopf reichert das Wasser mit Luft an. So lässt sich der Verbrauch beim Duschen um bis zu 50 Prozent reduzieren.
  • Duschen statt Baden reduziert den Wasserverbrauch um bis zu 75 Prozent
  • Wasser abstellen: Beim Zähneputzen, Rasieren oder beim Einseifen unter der Dusche den Hahn abdrehen.
  • Toilettenspülung optimieren: Die WC-Spülung ist ein echter „Wasserschlucker“. Die Spartaste oder Start-Stopp-Funktion reduziert den Verbrauch erheblich
  • Tropfende Hähne reparieren: Ein undichter Wasserhahn verschwendet pro Tag unnötig viele Liter.

2. In der Küche

  • Spülmaschine statt Handspülen: Das Spülen mit der Maschine verbraucht im Durchschnitt etwa 50 Prozent weniger Wasser als das Abwaschen per Hand. Am besten das Gerät erst einschalten, wenn es voll beladen ist.
  • Obst und Gemüse clever waschen: Lebensmittel nicht unter fließendem Wasser waschen, sondern in einer Schüssel.
  • Zweites Leben für das Wasser: Das verwendete Waschwasser aus der Schüssel (oder abgekühltes Nudelwasser) kann hervorragend zum Blumengießen weiterverwendet werden.
  • Restwasser aufheben: Wasserhahn nicht ungenutzt laufen lassen, bis das Wasser warm ist. Das kalte Wasser auffangen und nutzen, um bspw. die Pflanzen zu gießen.
  • Dampfgaren statt Kochen: Zum Garen von Gemüse einen Dämpfeinsatz im Topf nutzen. Dabei benötigt man nur eine minimale Menge Wasser am Topfboden statt eines randvollen Topfes.
  • Gefrorenes im Kühlschrank auftauen: Tiefkühlkost niemals unter fließendem warmem Wasser auftauen. Stattdessen die Lebensmittel schonend über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

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3. Im Garten

  • Regenwasser sammeln: Eine Regentonne nutzen, um Wasser für die Bewässerung kostenlos und ressourcenschonend aufzufangen.
  • Richtig gießen: An warmen Tagen den Garten oder Balkonpflanzen am besten in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend gießen, damit weniger Wasser direkt verdunstet.
  • Mulchen: Beete mit Rindenmulch, Rasenschnitt oder Stroh abdecken. Das hält den Boden feucht und verhindert Verdunstung.
  • Boden auflockern: Die Erde nach dem Regen leicht aufhacken. Das bricht die Kapillarkanäle und hält die Feuchtigkeit im Boden.
  • Humus anreichern: Reifer Kompost verbessert die Bodenstruktur. Ein humusreicher Boden speichert Wasser wie ein Schwamm.
  • Wurzelnah gießen: Niemals von oben über die Blätter gießen. Das Wasser verdunstet ungenutzt und fördert Pilzkrankheiten.
  • Tröpfchenbewässerung nutzen: Perl- oder Tröpfchenschläuche verlegen. Sie geben das Wasser langsam und direkt an die Wurzeln ab.
  • Seltener, aber kräftig gießen: Lieber nur alle paar Tage gründlich bewässern statt täglich nur oberflächlich. Das regt die Pflanzen an, tiefere Wurzeln zu bilden
  • Rasen höher mähen: Den Rasen im Sommer etwas länger stehen lassen (ca. fünf Zentimeter). Die Halme beschatten den Boden und schützen ihn vor dem Austrocknen.
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SWR