Erst sortieren, dann gestalten
Bevor es losgeht, sollten die schönsten Bilder ausgewählt werden und in einem eigenen Ordner gespeichert werden. Hilfreich ist dabei:
- doppelte Fotos aussortieren
- Bilder chronologisch oder thematisch ordnen
- lieber weniger Bilder verwenden
Denn oft gilt: weniger ist mehr. Große Fotos wirken meist schöner als viele kleine Bilder auf einer Seite. Ein gutes Fotobuch erzählt eher eine kleine Geschichte, statt einfach möglichst viele Bilder unterzubringen.
Fotobuch gestalten mit Software-Baukasten
Die meisten Programme funktionieren heute per Drag-and-Drop:
- Bilder auswählen
- ins Buch ziehen
- Seiten gestalten
- Texte ergänzen
Viele Anbieter bieten außerdem automatische Layouts an. Gerade für Einsteiger ist das praktisch, weil die Bilder direkt passend angeordnet werden. Das spart Zeit und lässt sich später trotzdem noch individuell verändern.
Persönlich wird’s durch kleine Details
Richtig emotional werden Fotobücher oft erst durch die kleinen persönlichen Ergänzungen. Schon wenige Zeilen Text können Erinnerungen wieder lebendig machen und Bilder in einen Zusammenhang setzen. Besonders schön wirken deshalb:
- kleine Texte und Erinnerungen
- Jahreszahlen
- Orte
- kurze Bildunterschriften
Auch alte eingescannte Fotos und aktuelle Handybilder lassen sich problemlos kombinieren – etwa für emotionale "Damals-und-heute"-Vergleiche.
Auf die Bildqualität achten
Viele Programme warnen automatisch, wenn Bilder zu geringe Auflösung für den Druck haben. Gerade Fotos, die mehrfach über Messenger verschickt wurden, verlieren oft Qualität. Ähnlich sieht das bei digitalisierten Bildern aus, die später stark vergrößert werden.
Faustregel: Was auf dem Handy scharf aussieht, wirkt gedruckt manchmal deutlich schlechter. Großflächige Fotos sollte man deshalb nur mit ausreichend guter Qualität verwenden.
Typische Fehler vermeiden
Gerade bei den ersten Fotobüchern passieren schnell ähnliche Fehler, die vermeidbar sind, wenn man von Anfang an darauf achtet. Häufige Probleme sind:
- zu viele Bilder auf einer Seite
- zu kleine Schrift
- zu bunte Hintergründe
- fehlende Reihenfolge
Ein ruhiges, klares Layout wirkt oft hochwertiger – und lenkt den Blick stärker auf die eigentlichen Erinnerungen.
Was kostet ein Fotobuch?
Kleine Fotobücher starten meist bei etwa 15 bis 20 Euro. Größere und hochwertigere Varianten kosten oft zwischen 40 und 80 Euro – je nach Papier, Größe und Seitenzahl.
Besonders edel wirken oft matte Papiere oder größere Formate. Wer viele Seiten oder besonders dickes Papier auswählt, zahlt entsprechend mehr.
Im Studio: Marco Zaremba, SWR-Multimedia-Redakteur