Viele klassische Wintergewürze wirken antientzündlich und unterstützen damit unsere Gesundheit. Hier ein Überblick und ein leckeres Rezept, mit dem Sie viele Gewürze in Ihrem Alltag ganz einfach und in der richtigen Menge unterbringen können.
Kurkuma
Goldgelb und kraftvoll: Der enthaltene Pflanzenstoff Curcumin ist ein gut erforschter natürlicher Entzündungshemmer.
Tipp: Curcumin wirkt am besten mit etwas Fett (z. B. Öl, Nüsse, Joghurt) und frisch gemahlenem Pfeffer. Verwenden Sie Kurkuma zum Beispiel in Suppen, Currys oder in "Goldener Milch".
Einfach lecker Goldene Milch
Die Goldene Milch bekommt durch die verschiedenen Gewürze ihre gelbe Farbe. Hier ein einfaches Rezepte!
Ingwer
Die im Ingwer enthaltenen Gingerole schmecken scharf und wirken stark entzündungshemmend.
Tipp: Reiben Sie ihn frisch in Currys, Eintöpfe und Dressings oder verwenden Sie ihn für Tee oder als Shot mit Zitrone.
Zimt (bitte nur Ceylon)
Wärmend, süßlich und wirkungsvoll - Zimt lindert nicht nur Entzündungen, sondern unterstützt auch die Blutzuckerregulation.
Tipp: Zimt passt super in Porridge, Müsli, Joghurt, Kürbisgerichte und Currys.
Wichtig: Achten Sie auf echten Ceylon-Zimt, der enthält deutlich weniger Cumarin, ein natürlicher Aromastoff, der in größeren Mengen leberschädlich wirken kann.
Chili & Cayenne
Der enthaltene Pflanzenstoff Capsaicin wirkt entzündungshemmend – auch schon in kleinen Mengen. Ein zu viel gibt es nicht. Jeder verwendet so viel, wie es gut tut.
Tipp: Stellen Sie Chili auf den Esstisch wie Salz und Pfeffer – so wird es zur Routine, damit zu würzen.
Nelken
Ihr Wirkstoff Eugenol gilt als besonders entzündungshemmend.
Tipp: Verfeinern Sie damit Gewürzmischungen, Chai-Tee oder Chutneys – am besten frisch gemahlen oder im Ganzen verwendet.
Kakao
Reiner, ungesüßter Kakao liefert wertvolle Polyphenole mit entzündungshemmender Wirkung.
Tipp: Geben Sie einen Löffel ins Müsli, Porridge oder brühen Sie ihn heiß auf.
Einkauf und Lagerung:
Das sollten Sie beachten Gewürze kaufen Sie am besten im Ganzen – also als Pfefferkörner, Muskatnuss, Zimtstangen oder ganze Nelken. So bleiben die ätherischen Öle und die Wirkkraft länger erhalten. Lagern Sie Gewürze immer kühl, dunkel und trocken. Über dem Herd ist kein guter Platz, da es dort warm und feucht ist. Pulver kaufen Sie am besten in aromadichter Verpackung und in kleinen Mengen, so dass Sie es schnell verbrauchen können.
Werden Gewürze schlecht?
Gewürze verderben kaum, verlieren aber mit der Zeit Aroma und Wirkstoffe. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist daher ein Aroma- und Qualitätsorientierungspunkt, kein Sicherheitsdatum.
Expertin: Dr. Stefanie Ackermann, Ernährungswissenschaftlerin
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