Die Apfelernte nimmt Fahrt auf! Die ersten Sommeräpfel können wir schon pflücken. Darauf folgen die Herbst- und Winteräpfel. Um die knackigen Früchte möglichst lange genießen zu können, kommt es nicht nur auf den richtigen Zeitpunkt an. Auch die passende Ernte- und Lagertechnik spielen eine Rolle. SWR4-Gartenexpertin Heike Boomgaarden gibt wertvolle Tipps, wie Äpfel sorgsam geerntet und optimal gelagert werden.
Äpfel richtig pflücken – so geht’s
Wann ist ein Apfel reif?
Der Jod-Stärke-Test
So lagern Äpfel richtig
Äpfel richtig pflücken – so geht’s
Eine erfolgreiche Apfelernte beginnt mit der richtigen Pflücktechnik. Äpfel sollten niemals einfach vom Baum gerissen werden. Stattdessen empfiehlt es sich, die Frucht leicht gegen die Wachstumsrichtung zu drehen, bis sie sich löst. Dabei ist es wichtig, dass man die Äpfel locker in die Hand nimmt und nicht mit den Fingerspitzen drückt, um Druckstellen zu vermeiden.
Beim Ernten sollte man außerdem darauf achten, dass keine Früchte auf den Boden fallen. Gefallene Äpfel oder Fallobst sollten separat gelagert werden. Sie faulen schneller und können andere Früchte anstecken.
Wann ist ein Apfel reif?
Der richtige Erntezeitpunkt ist entscheidend für Geschmack und Lagerfähigkeit. Zu früh geerntete Äpfel schmecken grasig und welken schneller. Zu spät geerntete Früchte werden weich und mürbe. Ein einfacher Test: Die Farbe der Apfelkerne gibt einen Hinweis auf die Reife. Helle Kerne deuten auf unreife Früchte hin, während braune Kerne zeigen, dass der Apfel reif ist. Allerdings gibt es genauere Methoden und zwar den Jod-Stärke-Test.
Der Jod-Stärke-Test
Bei diesem Test wird ein Apfel halbiert und die sogenannte Lugolsche Lösung auf die Schnittfläche aufgetragen. Die enthaltene Stärke färbt sich schwarz. Je dunkler die Färbung, desto unreifer ist der Apfel. Helle Schnittflächen zeigen hingegen, dass die Stärke bereits in Zucker umgewandelt wurde – ein Zeichen für Reife.
Die Lugolsche Lösung bekommt man in der Drogerie oder Apotheke.
So lagern Äpfel richtig
Die Lagerung von Äpfeln ist heute anspruchsvoller geworden, da viele Haushalte keine kühlen Keller mit Lehmboden mehr haben. Die optimalen Lagerbedingungen liegen bei 2 bis 5 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 80 Prozent.
Ein einfacher Trick, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und den Raum kühler zu kriegen: Einen Eimer Wasser auf den Boden des Lagerraums ausleeren. Alternativ können Äpfel in Kisten mit dünner, gelochter Folie verpackt werden. Diese Methode reduziert den Gasaustausch und verlangsamt das Altern der Früchte.
Wichtig: Die Folie darf nicht luftdicht sein, da die Äpfel sonst zu gären beginnen.
Mit diesen Tipps bleiben Äpfel nicht nur länger frisch, sondern behalten auch ihr volles Aroma. So können wir uns das ganze Jahr über an der gesunden Frucht erfreuen. Und aus ihr zum Beispiel einen wunderbar einfachen Apfelkuchen backen.
Bei der Erstellung dieses Textes hat ein KI-Sprachmodell geholfen. Es hat einen Vorschlag gemacht, wie man aus dem Radiobeitrag zum Thema einen Artikel strukturieren und formulieren könnte. Anschließend wurde der Text von einer Redakteurin überarbeitet, das heißt: kritisch geprüft, ergänzt und verbessert. Generell handelt der SWR nach folgenden Richtlinien: SWR KI Richtlinien