Die Anteilnahme nach dem Messerangriff in einem Ulmer Media Markt ist groß. "Es ist ein Schock für alle", sagte eine Unternehmenssprecherin. Man sei erschüttert über den tragischen Vorfall, hieß es weiter. Die Mitarbeitenden würden seit der Tat von der Notfallseelsorge betreut. "Zudem werden wir alles dafür tun, um die Sicherheit unserer Mitarbeitenden zu gewährleisten."
Ein Mann hatte am Mittwoch auf zwei Mitarbeiter in der Filiale des Elektronikhändlers mit einem Messer eingestochen. Ein 25-jähriger Mitarbeiter des Marktes schwebt nach wie vor in Lebensgefahr, wie die Polizei gestern Abend mitteilte. Ein 22-jähriger Angestellter wurde laut Polizei leicht verletzt. Ermittlungen haben zudem ergeben, dass auch eine 36 Jahre alte Kollegin der beiden Männer leicht verletzt wurde, so die Ermittler. Sie sei den Männern zu Hilfe geeilt. Ihre Verletzungen seien aber ambulant behandelt worden.
Der mutmaßliche Täter wurde in der Nähe des Tatorts von der Polizei gestellt und festgenommen. Weil er auch Polizeibeamte mit dem Messer bedrohte und sich weigerte, die Waffe fallen zu lassen, hätten die Beamten mehrere Schüsse auf ihn abgegeben, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft.