Nachrichten für Baden-Württemberg

BW-Newsticker am Morgen: Messerangriff in Ulm: Neue Erkenntnisse zum Tatverdächtigen, Vermisster 13-Jähriger in Neapel entdeckt, Tonnenschweres Betonteil auf Gleise gestürzt

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Janey Schumacher.

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Stand

Von Autor/in Janey Schumacher

Große Anteilnahme nach Messerangriff in Ulm

Die Anteilnahme nach dem Messerangriff in einem Ulmer Media Markt ist groß. "Es ist ein Schock für alle", sagte eine Unternehmenssprecherin. Man sei erschüttert über den tragischen Vorfall, hieß es weiter. Die Mitarbeitenden würden seit der Tat von der Notfallseelsorge betreut. "Zudem werden wir alles dafür tun, um die Sicherheit unserer Mitarbeitenden zu gewährleisten."

Ein Mann hatte am Mittwoch auf zwei Mitarbeiter in der Filiale des Elektronikhändlers mit einem Messer eingestochen. Ein 25-jähriger Mitarbeiter des Marktes schwebt nach wie vor in Lebensgefahr, wie die Polizei gestern Abend mitteilte. Ein 22-jähriger Angestellter wurde laut Polizei leicht verletzt. Ermittlungen haben zudem ergeben, dass auch eine 36 Jahre alte Kollegin der beiden Männer leicht verletzt wurde, so die Ermittler. Sie sei den Männern zu Hilfe geeilt. Ihre Verletzungen seien aber ambulant behandelt worden.

Der mutmaßliche Täter wurde in der Nähe des Tatorts von der Polizei gestellt und festgenommen. Weil er auch Polizeibeamte mit dem Messer bedrohte und sich weigerte, die Waffe fallen zu lassen, hätten die Beamten mehrere Schüsse auf ihn abgegeben, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Messerangriff in Ulm: Details über Tatverdächtigen bekannt

Gegen den 29-jährigen mutmaßlichen Messerangreifer im Ulmer Media Markt hat die Staatsanwaltschaft einen Haftantrag wegen versuchten Mordes gestellt. Die zuständige Haftrichterin hat diesem stattgegeben.

Zudem hat das BW-Justizministerium weitere Details zu dem Tatverdächtigen bekannt gegeben. Bei ihm soll es sich um einen Mann aus Eritrea handeln, der 2017 nach Deutschland gekommen ist. Sein Geflüchtetenstatus wurde 2023 jedoch widerrufen. Im Januar 2024 hatte das Regierungspräsidium Tübingen seine Ausweisung beantragt.

Der Mann war in Bayern unter anderem wegen Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte mehrfach vorbestraft. Ab 2020 saß er demnach vier Jahre lang in Haft. Von Juli bis Dezember 2025 dann erneut. Der 29-Jährige ist laut Polizei aktuell nicht vernehmungsfähig.

Ciao zusammen

Das war es mit dem BW-Newsticker für diese Woche. Schön, dass ihr dabei wart. Ich wünsche euch schon einmal ein schönes Wochenende! Am Montag freut sich dann Luca Mader auf viele Leserinnen und Leser. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Stallpflicht im Kreis Ludwigsburg bis 12. Februar verlängert

In Heilbronn ist die Stallpflicht für Geflügel aufgehoben - im Kreis Ludwigsburg wird sie verlängert. Dort gab es Ende November die ersten Fälle von Vogelgrippe bei Wildvögeln. Seit Anfang Dezember galt deshalb eine Stallpflicht im Kreis. Bis zum 12. Februar soll die Stallpflicht für Geflügel entlang des Neckars im Kreis Ludwigsburg laut Landratsamt gelten. Bis Ende vergangenen Jahres seien sechs verendete Wildvögel gefunden worden, die mit dem Geflügelpestvirus infiziert waren.

Fellbach: Polizist soll Mafia auf Vorgsetzten angesetzt haben

Ein Polizist aus Fellbach (Rems-Murr-Kreis) soll die Mafia auf seinen Vorgesetzten angesetzt haben und steht dafür vor Gericht. Heute wird in dem Prozess ein Urteil erwartet. Konkret soll der Beschuldigte zwei Mal in polizeilichen Datenbanken Informationen - Autokennzeichen und Personendaten - abgerufen und an einen Unterstützer der kalabrischen Mafia-Organisation 'Ndrangheta weitergegeben haben. Ein Gutachter hat bei dem Polizisten eine psychische Störung festgestellt.

Kirchenbänke färben ab - Gottesdienste ausgefallen

Aus einem eher ungewöhnlichen Grund sind Gottesdienste in der evangelischen Kirche in Mainhardt (Kreis Schwäbisch Hall) ausgefallen. Die Kirche wurde eigentlich umfangreich saniert. Als im Sommer vergangenen Jahres aber Besucherinnen und Besucher unschöne Flecken an ihrer Kleidung feststellten, war klar, dass etwas schief gelaufen sein musste. Die frisch aufgearbeiteten Kirchenbänke färbten ab. Nun - nach der zweiten Renovierung - dürfen ab Sonntag wieder Gottesdienste stattfinden.

Kreis Ravensburg: Seit Jahresbeginn bleibt der Müll stehen

Wenn die Mülltonnen tagelang nicht abgeholt werden, ist der Ärger groß. Momentan hapert es bei der Müllabfuhr in mindestens elf Städten im Kreis Ravensburg. Das Landratsamt räumte gegenüber dem SWR die Probleme bei der Müllabholung ein. Betroffen sind Aichstetten, Aitrach, Amtzell, Argenbühl, Bad Wurzach, Kißlegg, Leutkirch, Isny, Wangen, Vogt und Wolfegg. Dort gibt es seit Jahresbeginn Ausfälle und Verzögerungen.

Der Grund für die Probleme: Für die Abfuhr des Mülls sowie des Sperrmülls ist seit Kurzem ein neues Unternehmen zuständig. Dessen Personal müsse die Routen kennenlernen und Routine bekommen. Es gebe intensive Gespräche mit der Firma, man hoffe auf eine zeitnahe Lösung. Nicht abgeholte Tonnen sollten die Bürger nicht am Straßenrand stehen lassen, rät das Landratsamt. Betroffene Haushalte könnten im Januar kostenfrei Restmüll in Abfallsäcken bei den Entsorgungszentren in Wangen-Obermoorweiler und Ravensburg-Gutenfurt abgeben.

AfD-Wahlkampfauftakt für Landtagswahl mit Unterstützung aus Sachsen-Anhalt

Die AfD hat ihre erste große Wahlkampfveranstaltung vor der Landtagswahl am 8. März in Karlsruhe abgehalten. Spitzenkandidat Markus Frohnmaier hat sich dafür Unterstützung aus Sachsen-Anhalt geholt: Der 35-jährige Ulrich Siegmund führt dort laut der jüngsten Umfrage mit 40 Prozent. Frohnmaier kündigte an, Baden-Württemberg zu "retten". Zu den wichtigsten Themen gehören für die AfD Wirtschaft, Migration und Innere Sicherheit.

Begnungen mit dem Wolf haben die Community von SWR Aktuell bewegt

Der Schnee lockte in den vergangenen Wochen zahllose Naturbegeisterte auf die Gipfel des Nordschwarzwaldes - dabei begegnen immer mehr Wanderinnen und Wanderer auch dem Wolf. Doch was tun, wenn man einem Wolf begegnet? Experten raten, den Wolf laut anzuschreien, um klar zu signalisieren, dass die Nähe zum Menschen nicht erwünscht ist.

Diese Frage hat die Userinnen und User auf dem SWR Aktuell Instagram-Account beschäftigt. Unter unserem Reel zum Verhalten mit einem Wolf kommentierte eine Userin: "Eine Wolfsbegegnung ist kein Grund für Panik. Sondern ein Geschenk. Still, respektvoll, magisch. Mein Neid ist da. Ich würde vor Glück heulen, einem Wolf in die Augen zu blicken." Eine andere meint: "Wieso anschreien? Einem Wolf zu begegnen ist doch etwas wunderbares und besonders! Diese wunderschönen Tiere, die keinem etwas tun, wenn man sie in ruhe lässt. Nur weil der Wolf in Märchen böse dargestellt wird, wird ihm immer noch mit Angst und Panik begegnet respektiert dir Natur, respektiert den Wolf."

Geflügelpest: Stallpflicht im Kreis Heilbronn endet

Im Raum Heilbronn endet die Stallpflicht für Geflügel: Hühner dürfen ab heute nach Monaten wieder ins Freie - Freilandeier sind damit wieder echte Freilandeier. Seit Mitte Dezember ist im Kreis Heilbronn kein toter Wildvogel mehr mit Geflügelpestvirus gefunden worden. Im Heilbronner Stadtgebiet gab es ohnehin keine Infektion. Damit muss auch die Stallpflicht nicht verlängert werden, teilten Stadt und Landratsamt mit. Die Halter sollten dennoch unbedingt Sorgfalt walten lassen und ihr Geflügel vor der Einschleppung schützen, betonte die Leiterin des Veterinäramtes. Die vom Land verfügten Biosicherheitsmaßnahmen, wie Schutzkleidung für Betriebsfremde im Stall, seien weiterhin gültig und zu beachten.

Milliardendeal für Daimler Truck: Hersteller liefert 7.000 Militär-Lkw nach Frankreich

Gute Nachrichten für Daimler Truck - der Konzern aus Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) kann sich über einen Milliardendeal freuen: Der Lkw-Hersteller soll in den nächsten Jahren die Fahrgestelle für 7.000 Lastwagen an das französische Militär liefern. Bei der Produktion kooperiert Daimler Truck mit dem französischen Militärfahrzeug-Hersteller Arquus, die Produktion findet im rheinland-pfälzischen Wörth und in Molsheim im Elsass statt. Der Auftrag leistet damit laut dem Lkw-Hersteller einen wichtigen Beitrag für die europäische Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich.

SPD-Politiker fordert Gehalt für pflegende Angehörige

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Florian Wahl, hat gefordert, dass pflegende Angehörige ein staatliches Gehalt erhalten sollen. In der SWR-Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" schlug er gestern Abend vor, eine Lohnersatzleistung von bis zu 2.400 Euro für Menschen zu zahlen, die ihre Angehörigen in Vollzeit zu Hause pflegen. Dies sei nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch eine Frage des Respekts gegenüber der wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe der Pflege.

Würth: Kündigung wegen Unterschriftenaktion unwirksam

Der Handelskonzern Würth aus Künzelsau (Hohenlohekreis) hat vor Gericht eine Niederlage kassiert. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Stuttgart hat entschieden, dass die Kündigung eines Mitarbeiters rechtswidrig ist. Geklagt hatte der Logistik-Mitarbeiter, dem der Konzern vorgeworfen hatte, Kolleginnen und Kollegen über eine Unterschriftenaktion getäuscht zu haben.

Im Sommer des vergangenen Jahres wollten der Mitarbeiter und andere Beschäftigte in der Belegschaft für "mehr Respekt und Wertschätzung" werben. Ziel war nach eigener Darstellung ein Dialog über Arbeitsbedingungen in der Logistik. Würth hingegen sah darin eine Täuschung der Belegschaft und sprach die Kündigung aus. Würth hatte argumentiert, viele Mitarbeitende hätten nicht gewusst, was sie unterschreiben. Die Gerichte sahen dafür keine ausreichenden Belege.

Ganz ausgefochten ist der Streit aber nicht: Der Mitarbeiter will seinen Arbeitsplatz zurück.

Wieder Sportplätze mit Autos verwüstet

Nachdem im vergangenen November ein Sportplatz in Mössingen-Belsen im Kreis Tübingen mit einem Auto verwüstet wurde, hat es am Sonntag und in der Nacht auf Montag gleich drei weitere Rasenplätze getroffen: In Seebronn, Dettenhausen (beide Kreis Tübingen) und in Bisingen-Wessingen (Zollernalbkreis) hinterließen Unbekannte Autospuren auf den Rasenflächen.

Vorstandsmitglied des SV Seebronn, Ingo Schiedt, war geschockt über die Furchen im Rasen. "Für uns ist sowas total blöd. Wir tun uns sowieso schwer, Freiwillige zu finden, die ihre Arbeit reinstecken - das ist ja alles ehrenamtlich", sagte er dem SWR. "Ich finde es halt schade, dass insgesamt - egal, ob es jetzt unser Platz oder andere Plätze sind - die Vereine damit geschädigt werden", sagte Dietmar Poos aus der Fußballabteilung des VfL Dettenhausen. Die Furchen auf dem Platz seien mehrere Zentimeter tief, auf dem Rasen seien große Achter gefahren worden. Von der Mittellinie aus reichen die Spuren jeweils 20 Meter in jede Richtung.

Landesregierung will Flüge der Airline Emirates nach Stuttgart holen

Eine neue Airline könnte bald den Stuttgarter Flughafen ansteuern - zumindest, wenn es nach der Landesregierung geht. Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister- Kraut (CDU) möchte mit der Airline Emirates eine bessere Anbindung zu den Drehkreuzen der Golfregion schaffen. Davon soll besonders die Wirtschaft profitieren - die Region wird laut Hofmeister-Kraut für Unternehmen aus BW immer wichtiger. Dafür hat die Ministerin nun mit einem Schreiben den Bundesverkehrsminister Patrick Schneider (CDU) um Unterstützung gebeten, damit er der Airline die nötigen Verkehrsrechte für Stuttgart erteile.

Darum macht ein Heidelberger Student bei der Wikipedia mit

Seit nun 25 Jahren ist die Wikipedia online. Für die Inhalte sind seit dem ersten Tag ehrenamtliche Autorinnen und Autoren im Einsatz. Einer davon ist Heiko Fischer aus Heidelberg. Seinen ersten Eintrag hat er im Alter von 14 Jahren verfasst - und seither lässt ihn die Begeisterung für die Online-Enzyklopädie nicht mehr los. Der 27-Jährige studiert Geschichte und hat sich bereits als Schüler für historische Themen interessiert. Oft hat er schon damals auf Wikipedia nach Informationen gesucht. Als er dann auf einen Artikel stieß, in dem er Lücken zu einem Thema festgestellt hat, fing er an ihn zu verbessern.

Wikipedia steht momentan vor großen Herausforderungen: Eine derzeitige Herausforderung ist die Künstliche Intelligenz (KI), mit deren Hilfe Artikel eingeschleust werden, die die Anforderungen nicht erfüllen. Hinzu kommt, dass sich offenbar immer mehr Menschen über ChatGPT und Co. informieren. Daneben hat die Online-Enzyklopädie aber auch ein Nachwuchsproblem. Die Zahl der aktiv Beitragenden stagniert seit über zehn Jahren, während der Berg an Artikeln wächst

Nach Unfall: Eine Spur auf der B294 soll wieder freigegeben werden

Die B294 bei Bad Wildbad-Calmbach (Kreis Calw) soll laut Polizei heute Vormittag wieder einseitig freigegeben werden. Die Straße war gestern gesperrt worden, nachdem ein Schwertransport eine Böschung herabgerutscht war. Das Fahrzeug hatte ein Rotorblatt für den Windpark Seewald transportiert. Laut Polizei war vermutlich ein technischer Defekt der Grund dafür, dass der Schwertransport abrutschte. Er kam in Schräglage zum Stehen und musste mit Kränen geborgen werden. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Weil noch Reparaturarbeiten an der Leitplanke stattfinden müssen, soll die Bundesstraße im Laufe des Vormittags erst einmal einseitig freigegeben werden, so die Polizei. Am Vormittag finden noch Reparaturarbeiten an der Leitplanke statt. Der Verkehr wird dann mit Ampeln geregelt.

Das BAföG-Portal ist offline: Anträge derzeit nur per Mail, Post oder Fax möglich

Schlechte Nachrichten für Studierende und diejenigen, die ein Studium beginnen wollen: Das Portal BAföG Digital ist derzeit wegen technischer Wartung deaktiviert. Hier können die Studierenden, Schülerinnen und Schüler normalerweise ihre Anträge hochladen, wenn da nicht die Meldung: "Wartungsarbeiten - wir sind bald zurück!" wäre. Hintergrund der Sperre sei die Arbeit an einem neuen Design, sagte eine Sprecherin des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt dem SWR.

Während der Pause steht den Antragsstellenden nun der Weg per Post, E-Mail oder Fax zur Verfügung. Die Sprecherin betonte zudem auf SWR-Anfrage, dass der Zeitraum bewusst gewählt worden sei. Hier seien wenige Anträge zu erwarten. Die Studierendenvertretung Konstanz zeigt Unverständnis für die lange Wartungspause. Wie auf dem BAföG-Portal zu lesen ist, sollen die Wartungsarbeiten um den 26. Januar abgeschlossen sein.

Tonnenschweres Betonteil stürzt in Ulm auf Gleise

Bei Abrissarbeiten an einer Brücke in Ulm ist gestern ein zehn Meter langes und sieben Tonnen schweres Betonteil heraus gebrochen und auf die darunter liegenden Bahngleise gekracht. Ein eigens gespanntes Netz konnte den Absturz laut dem Projektleiter nicht mehr verhindern. Dadurch wurden mehrere Oberleitungen und Gleise beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Die marode Brücke ist Teil der B10 und wird seit Anfang des Jahres abgerissen. Die betroffenen Gleise, die zum Rangierbahnhof führen, sind derzeit ohnehin wegen Bauarbeiten am Ulmer Hauptbahnhof gesperrt.

Pläne zur Grundsicherung: Das denkt man im Jobcenter Mannheim darüber

Der Bundestag hat gestern über die geplante Reform des Bürgergelds diskutiert. Die Sozialleistung soll künftig Grundsicherung heißen - und neben der Namensänderung geht es den Regierungsfraktionen von Union und SPD vor allem um eine Verschärfung der Sanktionen und eine schnellere Jobvermittlung. Mein Kollege Sebastian Deliga erklärt die Pläne. Außerdem hat er nachgeforscht, was die Praktiker im Jobcenter Mannheim darüber denken:

So wird das Wetter in Baden-Württemberg

Die Sonne scheint über Baden-Württemberg: Zwar beginnt der Tag vereinzelt mit Nebelfeldern, bis zum Nachmittag wird es dann aber überall im Land sehr sonnig. Nur am Bodensee könnte sich der Nebel halten. Die Temperaturen liegen zwischen 13 Grad in Karlsruhe und 4 Grad in Ulm.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Verschwundener Teenager mit dem Fahrrad in Italien gefunden

Der 13-Jährige aus Bruchsal (Kreis Karlsruhe), der seit Dienstag vermisst wurde, ist wieder aufgetaucht. Italienische Polizisten wurden demnach am Bahnhof in Neapel auf ihn aufmerksam. Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass er in Deutschland vermisst gemeldet war.

Der Junge war am Dienstag mit dem Fahrrad zur Schule aufgebrochen, ist dort allerdings nie aufgetaucht. Seine Eltern meldeten ihren Sohn kurz danach als vermisst. Ermittlungen ergaben, dass er mit dem Fahrrad nach Sizilien fahren wollte. Warum er dorthin wollte, wisse man noch nicht.

Guten Morgen

Guten Morgen an diesem Freitag! Ein 13-Jähriger aus Bruchsal (Kreis Karlsruhe) wurde seit Dienstag vermisst - und ist nun mit seinem Fahrrad im italienischen Neapel wieder aufgetaucht. Mehr dazu erfahrt ihr gleich.

Ich bin Janey Schumacher und versorge euch bis 10 Uhr mit den Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.

Janey Schumacher
Janey Schumacher Patricia Neligan
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Donnerstag ++ Nach Messerangriff mit zwei Verletzten in Ulm: Motiv des Angreifers unklar ++ Wolfsbegegnungen im Schwarzwald ++ Schwertransport mit 70-Meter-Rotorblatt geborgen ++

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