In eigener Sache

Korrekturen im Programm des SWR

Unsere Inhalte sind auf zahlreichen Kanälen wie Fernsehen, Radio und Online-Plattformen verfügbar, wir senden rund um die Uhr Hörfunk- und TV-Programme sowie eine Vielzahl an Online-Angeboten. Unser oberstes Ziel ist es, Ihnen umfassende, objektive und journalistisch fundierte Informationen bereitzustellen. Dabei verpflichten wir uns der Faktentreue und der klaren Trennung von Nachricht und Kommentar.

Von der Themenauswahl über die Produktion bis hin zur Veröffentlichung arbeiten wir mit höchster Sorgfalt und Professionalität. Dennoch können bei der Vielzahl an Beiträgen trotz aller Anstrengungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fehler passieren. Das ist bedauerlich, und wir bitten dafür um Entschuldigung.

Uns ist es wichtig, offen, transparent und konstruktiv mit solchen Fehlern umzugehen. Deshalb veröffentlichen wir Richtigstellungen, die Sie in chronologischer Reihenfolge auf unserer Seite finden können. Kleinere Unstimmigkeiten wie Tippfehler oder Versprecher werden hierbei jedoch nicht berücksichtigt. Mit diesem Ansatz wollen wir Vertrauen schaffen und Ihnen unsere Haltung zu Kritik und Fehlern klar und nachvollziehbar darlegen.

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Stand

Korrektur: Falsche Amtsbezeichnung bei Dörte Schall

In einer vorigen Version des Online-Artikels und in dem Audio „Wer die neue Regierung in Rheinland-Pfalz prägen wird“ vom 6.5.2026 bei SWR Aktuell Rheinland-Pfalz wurde Dörte Schall zunächst versehentlich als Gesundheitsministerin bezeichnet. Das ist falsch, korrekt ist ihre Funktion als Arbeitsministerin. Der Fehler wurde inzwischen im Artikel korrigiert.

Korrektur: Feature in ARD Sounds depubliziert

Am 24.11.2025 erschien in ARD Sounds das Feature „‘Wer bis zum Ende bleibt‘ ‒ Gaza“ über Erfahrungsberichte aus dem Krieg im Gazastreifen von Dörte Fiedler und Gianmarco Bresadola. Darin sind Aussagen von Menschen gesammelt, die auf ihren Erfahrungen im Krisengebiet beruhen. Aufgrund der schwierigen Faktenlage vor Ort sind einige der getroffenen Aussagen nicht final verifizierbar. Mit dem Ziel, die Aussagen noch einmal konkreter einzuordnen, hatten wir uns im März 2026 entschieden, das Stück zu depublizieren. Mittlerweile ist das Feature korrigiert und erneut publiziert worden.

Korrektur: Freibad auf dem Oberwerth in Koblenz noch zu

In einer früheren Version des Onlineartikels von SWR Aktuell „Die ersten Freibäder im Norden von RLP öffnen“ vom 29.4.2026 stand, dass das Freibad auf dem Oberwerth in Koblenz am 1. Mai 2026 aufmacht und in die Saison startet. Das ist nicht korrekt. Das Freibad Oberwerth wird im Laufe des Monats Mai öffnen. Wann genau, hat die Stadt Koblenz aber noch nicht mitgeteilt. Wir haben den Fehler korrigiert.

Korrektur: BASF hat innerhalb eines Jahres 5000 Stellen gestrichen

Der Chemiekonzern BASF hat innerhalb eines Jahres weltweit rund 5000 Stellen abgebaut. In der Berichterstattung von SWR Aktuell zu den neuen Quartalszahlen und der Hauptversammlung war in Hörfunk-Beiträgen irrtümlich die Zahl mit rund 3000 angegeben worden. Wir haben den Fehler korrigiert.

Korrektur: Victoryzeichen statt Friedenszeichen

In einem Videobeitrag von SWR Aktuell BW vom 28.4.2026 zum Prozessauftakt gegen fünf mutmaßliche Pro-Palästina-Aktivisten heißt es, dass die Angeklagten Friedenshandzeichen gezeigt hätten. Das ist nicht korrekt. Sie formten mit ihren Händen das Victoryzeichen. Wir haben den Fehler im Text des Onlineartikels „Prozessauftakt nach Attacke gegen Elbit: Chaos im Gerichtssaal“ korrigiert. 

Korrektur: Unternehmen Wolt nicht Ziel von Taxifahrer-Demo

In einer früheren Version des Artikels "Taxifahrer in Karlsruhe fordern strengere Regeln für Uber und Co." wurde berichtet, dass die Taxifahrer unter anderem gegen das Unternehmen Wolt demonstriert hätten und strengere Regeln für Mietwagenunternehmen fordern. Korrekt ist: Wolt bietet weder Mietwagen noch Personenbeförderung an und ist daher nicht von den Forderungen der Taxifahrer betroffen. Wir haben die Angaben im Artikel dementsprechend korrigiert.

Korrektur: Quecksilber in Fabrik in Hermaringen ausgetreten

In einer vorherigen Version dieses Artikels wurde als Ort des Quecksilber-Austritts Giengen an der Brenz (Kreis Heidenheim) genannt. Die Fabrik trägt zwar "Giengen" in ihrem Firmennamen, befindet sich aber auf der Gemarkung Hermaringen im gleichen Landkreis. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert.

Korrektur: Waldbrand zwischen Kaiserslautern und Sembach – Zwei statt 20 Hektar Wald betroffen

In einer früheren Version des Artikels „Waldbrand zwischen Kaiserslautern und Sembach: A63 stundenlang gesperrt“ wurde die Größe der betroffenen Fläche mit 20 Hektar angegeben. Korrekt ist: Nach Angaben des Landkreises waren rund zwei Hektar Wald betroffen. Wir haben die Angaben im Artikel entsprechend korrigiert.

Korrektur: Bodenseeschifffahrt zwischen Deutschland und Schweiz ab Saison 2027 wieder regulär

In einem Hörfunkbeitrag von SWR Aktuell BW vom 27.4.2026 zum Streit zwischen den deutschen Bodensee-Schiffsbetrieben und der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt heißt es, dass nach der Beendigung des Streits die Schweizer Fahrgastschiffe ab sofort den Hafen von Konstanz und die Insel Mainau wieder anlaufen. Das ist nicht korrekt. Die Regelung gilt erst ab der Saison 2027. Wir haben den Fehler im Onlineartikel „Deutsche und Schweizer Schiffsbetriebe beenden Streit auf dem Bodensee“ verbessert und kenntlich gemacht.

Korrektur: Amtsgericht Esslingen

In der Sendung SWR Aktuell Baden-Württemberg vom 23.4.2026 um 19:30 Uhr haben wir über das Urteil zu einem Unfall mit drei Toten in Esslingen berichtet und getextet, dass das Urteil am „Landgericht Esslingen“ gesprochen wurde. Das ist nicht korrekt, es handelt sich um das „Amtsgericht Esslingen am Neckar“. Wir haben diesen Fehler in der Online-Fassung korrigiert.

Korrektur: Anklage wurde noch nicht erhoben, sondern soll demnächst erhoben werden

In einer früheren Version des Artikels stand fälschlicherweise, die Staatsanwaltschaft habe Anklage wegen Mordes gegen den Tatverdächtigen erhoben. Leider lag dieser Information eine Verwechslung der Staatsanwaltschaft zugrunde. Korrekt ist: Die Anklage soll demnächst erhoben werden, der Inhalt ist noch nicht bekannt. Wir haben den Artikel korrigiert.

Korrektur: Falscher Veranstalter eines Events zum Thema Cybersicherheit im Kreis Cochem-Zell

In einer vorigen Version des Online-Artikels “Cyber-Event mit ‚guten Hackern‘ für Schüler und Azubis in Kaisersesch“ vom 20.4.2026 wurde fälschlicherweise die Industrie- und Handelskammer Cochem als Veranstalter genannt. Das Event zum Thema Cybersicherheit für Schüler und Azubis im Kreis Cochem-Zell wurde aber als ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung Cochem-Zell und des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Cochem-Zell in Kooperation mit mehreren Partnern umgesetzt. Darunter auch die IHK Koblenz. Wir haben die entsprechende Passage im Artikel ergänzt und mit einem Korrekturhinweis kenntlich gemacht.

Korrektur: Keine Lkw-Maut in Baden-Württemberg

In einer vorherigen Version des Onlineartikels „Klimaschutz in BW: Sachverständigenrat fordert umweltfreundliche Verkehrspolitik“ von SWR Aktuell BW vom 15.4.2026 hieß es an einer Stelle: „Anders als sein Parteifreund Verkehrsminister Winfried Hermann: Der hatte diese Lkw-Maut für 2027 angekündigt.“ Diese Einordnung ist nicht korrekt. Mit dem Ende der Legislaturperiode hatte sich das von den Grünen geführte Verkehrsministerium im Februar von der Idee der Lkw-Maut auf Landes- und Kommunalstraßen in Baden-Württemberg offiziell verabschiedet. Zudem ruht das im damaligen Koalitionsvertrag vereinbarte Vorhaben bereits seit 2023 und wurde seitdem nicht weiterverfolgt. Wir haben die entsprechende Passage im Artikel korrigiert und mit einem Korrekturhinweis kenntlich gemacht.

Korrektur: Falsche Informationen zu Bar anlässlich der neuen Sperrzeiten in Heidelberg

In einem Post auf dem Instagram-Kanal „DASDING Mannheim/Heidelberg“ vom 14.4.2026 wurde bei der Auflistung von Locations, die nicht im betroffenen Gebiet der neuen Sperrzeit der Kernaltstadt liegen, ein Fehler gemacht. Die Location „BOHO“ wurde im zuerst veröffentlichten Post in der Liste der Locations geführt, die nicht im betroffenen Gebiet und deswegen nicht von den Sperrzeiten betroffen sind. Das war nicht korrekt. Der Post wurde deshalb am 15.4.2026 gelöscht, der Fehler korrigiert und am selben Tag neu gepostet. In der Caption des Posts haben wir angegeben, dass der Post zuerst einen Fehler enthielt und er korrigiert erneut gepostet wurde.

Korrektur: Islamische Regierung

In einem Nachrichtenstück und einem Online-Artikel von SWR Aktuell vom 14.4.2026 wurde im Zusammenhang mit dem Iran der Begriff „islamistische Regierung“ verwendet. Diese Bezeichnung ist nicht ganz präzise. Treffender wäre die etablierte Bezeichnung „Islamische Republik Iran“ oder „Islamische Regierung“  gewesen, da der Begriff „islamistisch“ sprachlich und inhaltlich unscharf ist und eine wertende Konnotation haben kann. Wir haben die Formulierung korrigiert.

Korrektur: Dauer des Blitzermarathons

In der ursprünglichen Version des Artikels "Autofahrer aufgepasst: Mittwoch ist Höhepunkt des 'Blitzermarathons'" hieß es, dass die Aktion in Baden-Württemberg nur bis Freitag geht. Tatsächlich läuft sie, wie in anderen Bundesländern auch, bis Sonntag. Die Deutsche Presse-Agentur hat diese Angabe nachträglich korrigiert.

Korrektur: Inhaltliche Positionen eines Freiburger OB-Kandidaten

Im Online-Artikel "OB-Wahl in Freiburg: Diese Kandidaten wollen an die Rathausspitze" werden thematische Schwerpunkte der Kandidierenden vorgestellt. In einer vorigen Version des Kandidaten Karl Schwarz wurde es versäumt, inhaltliche Aussagen aus dem Videostatement, wie bei den anderen Kandidierenden, auch in Textform abzubilden. Wir haben die entsprechende Passage im Artikel ergänzt.

Korrektur: Tunnelsanierung bei Fachingen

In einer früheren Version des Onlineartikels „Durch den Fachinger Tunnel sollen im Mai wieder Züge fahren“ vom 10.4.2026 hieß es, dass der erste modernisierte Tunnel auf der Strecke fertig wird. Das ist nicht korrekt. Bereits 2012 wurden zwei Tunnel auf der Strecke auf diese Art modernisiert. Es ist also nur der erste Tunnel des aktuellen Bauvorhabens. Wir haben den Fehler korrigiert.

Korrektur: Große Koalition aus CDU und SPD

In einer früheren Version des Online-Artikels „CDU und SPD beginnen Koalitionsverhandlungen“ hieß es, dass es in Rheinland-Pfalz erstmals eine Große Koalition aus CDU und SPD geben könnte. Das ist nicht korrekt: Es gab seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland in Rheinland-Pfalz nach Angaben der Konrad Adenauer Stiftung bereits von 1949 bis 1951 eine Koalition zwischen CDU und SPD unter dem damaligen Ministerpräsidenten Peter Altmeier (CDU). Wir haben den Fehler korrigiert und den Artikel neu veröffentlicht.

Korrektur: Brand in einer Schreinerei in Schonach

In den Nachrichten in SWR1 (am 8.4.2026 um 8:30 Uhr) und in den SWR4 Regionalnachrichten aus Freiburg (am 8.4.2026 um 7:30 und 8:30 Uhr) haben wir berichtet, dass ein Sägewerk in Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis) brennt. Es hat aber nicht das Sägewerk, sondern eine Schreinerei gebrannt. Wir haben den Fehler in den darauffolgenden Sendungen ab 9:30 Uhr korrigiert.

Korrektur: Nachträgliche Anonymisierung

In der Ursprungsfassung der Sendung SWR Aktuell am 7.4.2026 um 18 Uhr ist uns ein technischer Fehler unterlaufen. Wir haben im Beitrag zum Thema Weltgesundheit zur Wahrung möglicher Persönlichkeitsrechte einen Teil der Aufnahmen im Nachgang anonymisiert. In der Mediathek haben wir die überarbeitete Fassung veröffentlicht.

Korrektur: Tötung einer Familie in Weitefeld

In einer früheren Version des Onlineartikels „Ein Jahr nach Tötung einer Familie: So ist die Situation in Weitefeld heute“ vom 2.4.2026  hieß es, dass es sich um einen „Dreifachmord in Weitefeld“ handelt. Das ist nicht korrekt. Da es kein Gerichtsverfahren und auch kein rechtskräftiges Urteil gegen den mutmaßlichen Täter gab, gilt weiter die Unschuldsvermutung für den Tatverdächtigen. In diesem Fall wird es voraussichtlich nie zu einem Prozess kommen, weil die Staatsanwaltschaft nach dem Tod des einzigen Tatverdächtigen angekündigt hat, das Ermittlungsverfahren einzustellen. Wir haben den Fehler korrigiert.

Korrektur: P+R Parkplatz nicht für PKW nutzbar

In einer früheren Version des Online-Artikels „Wasserbus bringt Passagiere in die Konstanzer Innenstadt“ hieß es, Nutzerinnen und Nutzer des Wasserbusses in Konstanz könnten ihr Auto auf dem Parkplatz P+R Bodenseeforum oder im neuen Parkhaus Europabrücke abstellen. Der Parkplatz P+R Bodenseeforum ist aber derzeit nur für Campingfahrzeuge nutzbar. Wir haben den Fehler korrigiert und den Artikel neu veröffentlicht.

Korrektur: Keine gerichtliche Befassung zu Wurstmarkt-Sperrstunden

In einem Beitrag in SWR1 Rheinland-Pfalz am 2.4.2026 äußerte die Redakteurin in der Sendung „Guten Morgen Rheinland-Pfalz“, dass Beschwerden einzelner Anwohner:innen im Zusammenhang mit dem Wurstmarkt in Bad Dürkheim immer wieder dazu geführt hätten, dass über Sperrstunden diskutiert wurde – auch vor Gericht. Richtig ist jedoch, dass der spezielle Fall niemals vor Gericht verhandelt wurde.

Dieser Fehler wurde noch am selben Tag innerhalb der Reihe „Die Macht der Einzelnen“ richtiggestellt. Die Korrektur erfolgte zusammen mit einer Entschuldigung im Laufe des Nachmittags in SWR1 RLP.

Korrektur: Persönlichkeitsrecht statt Urheberrecht

In einer früheren Version des Onlineartikels „Gaggenau: Polizei ermittelt wegen Prank-Videos im Internet“ vom 30.3.2026 hieß es, dass dem Täter eine Anzeige wegen Urheberrechtsverletzung droht. Diese Information wurde aus der Pressemitteilung der Polizei übernommen. Das ist juristisch nicht korrekt. Es geht im konkreten Fall um die Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Wir haben die entsprechende Passage im Artikel korrigiert und mit einem Korrekturhinweis kenntlich gemacht.

Korrektur: Quellenangabe und falsche Prozentzahlen

In einem MixTalk-Stream auf dem ARD-Twitch-Kanal am 25.3.2026 wurde in Minute 01:02:49 eine Grafik zum Medienvertrauen in Deutschland eingeblendet. Diese Grafik hatte eine falsche Quelle sowie falsche Zahlen im ersten und letzten Balken, und zwar zu den Punkten „Vertrauen in Öffentlich-Rechtliche Fernsehsender“ sowie „Vertrauen in Instagram“. Die korrekte Quelle für die Studie lautet: WDR, Infratest dimap, 1.319 Befragte, 2025. Die korrekten Zahlen lauten im ersten Balken „öffentlich-rechtliche Fernsehsender“: 23 % (sehr glaubwürdig) / 42 % (eher glaubwürdig) / 22 % (weniger glaubwürdig) / 10 % (gar nicht glaubwürdig). Im untersten Balken „Instagram“ lauten die korrekten Zahlen: 1 % / 9 % / 34 % / 27 %.

Korrektur: "Laufende Wirtschaftsrechnungen"

In der ursprünglichen Version des Artikels "Was geben Haushalte in BW aus? Statistisches Landesamt sucht Freiwillige" hieß es, dass die Statistikbehörde sich mit der Scan-Funktion auf eine EU-Vorgabe vorbereite, die 2026 in Kraft trete. Richtig ist aber, dass die EU-Vorgabe seit Anfang 2025 für den Bereich "Verbrauch" gültig ist. Außerdem nutzt das Statistische Landesamt lediglich die "Laufenden Wirtschaftsrechnungen" (LWR) im Jahr 2026, um ihre deutsche Beitragspflicht am europäischen "Household Budget Survey" (HBS) zu leisten. In der vorherigen Version hieß es, dass die LWR selbst dazu verpflichtet sei.

Korrektur: Mehr Kinder von Missbrauch betroffen

In einer früheren Version des Onlineartikels „Rems-Murr-Kreis: Tagesvater soll Kinder missbraucht haben“ vom 25.3.2026 hieß es, dass dem Verdächtigen acht Kinder anvertraut waren und die Polizei im Falle von mindestens einem Kind sicher wisse, dass der Mann es sexuell missbraucht habe. Das ist nicht korrekt. Die Polizei geht von acht betroffenen Kindern aus. Die Polizei konnte auf SWR-Anfrage nicht sagen, wie viele Kinder der Mann über die Jahre als Tagesvater insgesamt betreut hatte. Wir haben den Fehler korrigiert und im Artikel kenntlich gemacht.

Korrektur: Fehlerhafte Aussage zu Abschiebeforderungen

In einem Gespräch in SWR1 Rheinland-Pfalz am 23.3.2026 um 11:16 Uhr sagte der Moderator, dass die AfD Menschen mit Migrationshintergrund abschieben wolle, selbst wenn sie einen deutschen Pass besäßen. Diese Aussage ist nicht korrekt. Richtig ist, dass es einzelne Mitglieder oder Funktionäre innerhalb der AfD gibt, die eine solche Position vertreten. Allerdings ist eine derartige Forderung nicht im offiziellen Parteiprogramm der AfD verankert.

Einordnung: Wechsel von abgewählten Ministerpräsidenten ins Nachfolgekabinett

In den Fernsehnachrichten von SWR Aktuell Rheinland-Pfalz am 23.3.2026 um 19:30 Uhr berichtete ein Reporter in einer Live-Schalte (Minute 8:30) über die Perspektiven des abgewählten Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer in der rheinland-pfälzischen Landespolitik. Der Reporter sagte, dass es einen Wechsel eines abgewählten Ministerpräsidenten in das Nachfolge-Kabinett noch nie gegeben habe. Die Aussage ist richtig, weil es konkret um den Wechsel aus dem Amt eines Ministerpräsidenten – also eines Regierungschefs eines Flächenlandes – in die Nachfolge-Regierung des entsprechenden Bundeslandes ging. Auf Stadtstaaten-Ebene kam so etwas allerdings schon vor: Franziska Giffey wurde als Regierende Bürgermeisterin von Berlin 2023 abgewählt und übernahm dann das Amt der Senatorin für Wirtschaft in der Hauptstadt.   

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
SWR