Kokosmilch clever nutzen
Mit Kokosmilch lässt sich aus unseren heimischen Gemüsesorten ein aromatisches Curry kochen – auch in vielen Suppen sorgt Kokosmilch mit den entsprechenden Gewürzen für den besonderen Kick.
In eine gute Kokosmilch gehört nichts anderes als Kokos und Wasser. Emulgatoren sind nicht nötig, jede Kokosmilch kann einfach so in den Topf oder Wok gegeben werden und wird dann durch die Wärme homogen.
Light-Kokosmilch ist nichts anderes als mit Wasser verdünnte „dickere“ Kokosmilch. Sie bezahlen für weniger Geschmack also mehr Geld.
Tipp: Verwenden Sie einfach nur die halbe Portion – Kokosmilch lässt sich sehr gut einfrieren. Damit sparen Sie Geld und Verpackungsmaterial.
Kokosöl ist kein Wundermittel
Natives Kokosöl ist leicht aromatisch. Die Zusammensetzung der Fettsäuren ist leider ungünstig, denn Kokosöl besteht hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren. Kokosöl sollte also nicht das tägliche Bratöl sein und nur in Maßen verwendet werden.
Tipp: Rapsöl und Olivenöl schneiden gesundheitlich wesentlich besser ab. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren und gerade Rapsöl hat ein günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren.
Kokoswasser – viel Hype um nichts?
Kokoswasser enthält von Natur aus wenig Zucker und kaum Fett, es besteht zu 95 % aus Wasser.
Es wird häufig als isotonisch beworben, das entspricht allerdings nicht der Wahrheit. Isotonische Getränke verfügen über eine ähnliche Mineralstoffzusammensetzung wie das menschliche Blut. So können die Mineralien schnell vom Körper aufgenommen werden. Kokoswasser beinhaltet allerdings nur wenig Natrium und gehört damit nicht zu den isotonischen Getränken.
Tipp: Isotonische Getränke können nach längerer körperlicher Belastung sinnvoll sein, dazu braucht es aber keine Spezialgetränke: Eine verdünnte Saftschorle mit einer Prise Salz reicht aus, um die geleerten Speicher im Körper wieder aufzufüllen.
Im Studio: Sophie Ickler, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
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