Das war der BW-Newsticker am Montag

BW-Newsticker am Morgen: Jugendlicher auf Stuttgarter Spielplatz angeschossen - Streitereien als Motiv?, Auto aus Rhein geborgen - Senior ertrunken

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Andrea Blocksdorf.

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Stand

Von Autor/in Andrea Blocksdorf

Teenager auf Spielplatz angeschossen und schwer verletzt

Geschockte Anwohnerinnen und Anwohner, ein schwerverletzter Teenager und die Polizei, die intensive Ermittlungen führt: Nachdem ein 16-Jähriger in der Nacht auf gestern auf einem Spielplatz in Stuttgart angeschossen wurde, sind noch viele Fragen offen. Es soll zunächst zwischen mehreren Menschen zum Streit gekommen sein. Danach folgten Schüsse. Der 16-Jährige wurde später mit einer Schussverletzung am rund sieben Kilometer entfernten Nordbahnhof gefunden. Die Polizei vermutet, dass er dorthin mit der Stadtbahn gefahren ist. Beamte der Kriminalpolizei sperrten unter anderem den Spielplatz ab und sicherten Spuren. Um was es in dem Streit ging, ist noch unklar.

Bis dann!

Falls ihr auch gerne an eine Unterbrechung eures Internet-Konsums erinnert werden möchtet: Hier ist eine passende Gelegenheit. Der Newsticker am Morgen ist für heute nämlich beendet. Ihr könnt also Pause machen! Morgen seid ihr bei meiner Kollegin Susanne Veil in den allerbesten Händen. Bis dahin findet ihr alle aktuellen Nachrichten und Hintergründe für Baden-Württemberg unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV. Habt einen schönen Montag!

Studie: Viele Internet-User würden gerne ans Aufhören erinnert werden

Geht es euch auch so? Immer mehr Menschen wünschen sich, dass es eine Art automatische Unterbrechung bei der Internetnutzung gibt. Das hat die Studie Kompass - Künstliche Intelligenz und Kompetenz - ergeben. Das soll helfen, dass man nicht stundenlang einfach nur unnötig rum scrollt und mehr Zeit, als einem lieb ist, im Netz verbringt. 89 Prozent der Befragten fänden es gut, wenn man nach rund 20 Minuten automatisch gefragt würde, ob man das Angebot wirklich weiter nutzen will. Fast 70 Prozent glauben, dass sie eine Unterbrechung aus eigenem Antrieb nicht so gut schaffen.

Bei Dieben immer beliebter: Altes Speisefett im Kreis Heidenheim geklaut

Unbekannte haben in Giengen an der Brenz im Kreis Heidenheim 300 Liter altes Speisefett mitgehen lassen. Laut Polizei in Ulm haben die Diebe wohl in der Nacht die Garage eines Restaurants aufgehebelt und eine Tonne voll Fett herausgeholt. In letzter Zeit wird immer wieder Frittierfett gestohlen. Ein Grund: Aus dem Fett kann unter anderem Biodiesel hergestellt werden. Deshalb kann es auf dem Schwarzmarkt etwa in die Niederlande verkauft werden.

Schulstreik gegen Wehrpflicht - Das sagt die Instagram-Community

Vielleicht habt ihr es in eurer Stadt gesehen: Am Freitag sind in vielen Städten in Deutschland Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen und haben gegen das neue Wehrdienstgesetz der Bundesregierung protestiert. In Baden-Württemberg gab es unter anderem in Stuttgart, Freiburg und Heidelberg Demonstrationen:

Social-Media-Beitrag auf Instagram

Die SWR Aktuell-Community hat die Aktion auf Instagram ausgiebig diskutiert. "Ich finde euch super. Demonstriert... es wird Zeit, dass sich was ändert", schreibt eine Userin unter unser Reel. Viele Userinnen und User äußerten allerdings auch Unverständnis über den Protest der Jugendlichen. "Geht lieber in die Schule und lernt vernünftig!", schreibt ein User, ein weiterer fragt "Warum gehen die immer während der Schulzeit demonstrieren??? (...)". Insgesamt wurde der Beitrag zum Schulstreik über 900 Mal kommentiert - schaut doch mal rein, wenn euch der Diskurs interessiert.

Stuttgart zum Anbeißen: Stadt aus Lebkuchen nachgebaut

Eigentlich bauen Architektinnen und Architekten Gebäude aus Stein, Beton, Holz oder Stahl. Im Stuttgarter StadtPalais kann man derzeit aber Architektenhäuser aus Lebkuchen bestaunen. Dabei handelt es sich um bekannte Stuttgarter Gebäude und Wahrzeichen, wie dem Riesenrad auf dem Cannstatter Wasen oder dem Schloss Solitude - und natürlich dem Stuttgarter Fernsehturm. Insgesamt sind in der Galerie des StadtPalais rund 20 Werke zu sehen - nur reinbeißen darf man nicht.

Fahrplanwechsel: Mehr Zugverbindungen zwischen Deutschland und der Schweiz

Am kommenden Sonntag ist Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn. Erfreulich: Es wird dann mehr Zugverbindungen zwischen unserem Nachbarland, der Schweiz, und Deutschland geben. Laut der Deutschen Bahn und den Schweizerischen Bundesbahnen, SBB, werden künftig zwischen den beiden Ländern mehr als 50 Direktverbindungen pro Tag und Richtung angeboten. So können etwa Skifahrerinnen und Skifahrer ab dem Fahrplanwechsel von Köln, Dortmund und Hamburg direkt mit dem Zug nach Brig im Bergkanton Wallis fahren und dort auf die Piste gehen. Auf der Strecke von Basel nach Hamburg setzen die SBB ihren Expresszug „Giruno“ ein. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Reisenden zwischen der Schweiz und Deutschland um die Hälfte angestiegen.

Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt: Darf man die Tasse behalten?

Am vergangenen zweiten Adventswochenende waren sicher viele von euch auf einem der vielen Weihnachtsmärkte im Land - und haben möglicherweise nach dem Genuss eines Glühweins überlegt: Darf man die Tasse eigentlich behalten, wo man doch schließlich Pfand dafür bezahlt hat? Nein, so ein SWR-Rechtsexperte, denn rechtlich bleibt die Tasse Eigentum des Verkaufenden. Wer die Tasse trotzdem behält, begeht formal eine Unterschlagung oder den Diebstahl einer geringwertigen Sache. In der Praxis sieht das aber in der Regel anders aus, wie unsere Recherchen ergeben haben. Die meisten Veranstalter tolerieren die Mitnahme. "Wer den Pfandbetrag nicht zurückverlangen möchte, kann die Tasse selbstverständlich behalten", sagt Simone Huber von der Messe Ulm, die auch den Weihnachtsmarkt in der Stadt organisiert. Das sei auf vielen Märkten üblich und werde von den Gästen so verstanden. Auch auf dem Weihnachtsmarkt in Mannheim ist man sich einig: Das Pfand gleiche den Verlust durch nicht zurückgegebene Tassen aus, so Sylvie Brackenhofer von der Pressestelle. Nico Metz, Betreiber des Glühweinstands "Engelsbrunnen" auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt, verwendet nicht die Umlauftassen des Veranstalters, sondern seine eigenen. Auf die hochwertigen Gläser verlangt der Gastronom ein höheres Pfand. Der Effekt zeigt sich: "Seit wir vor zwei Jahren das Pfand von 2 auf 5 Euro erhöht haben, hat sich der Schwund um 80 bis 85 Prozent reduziert."

Weihnachtspost: Rekordmenge an Päckchen erwartet

Die Paketzusteller erwarten im Weihnachtsgeschäft neue Rekordmengen an versendeten Päckchen und Paketen. DHL hatte zuletzt mit deutschlandweit mehr als zwölf Millionen sortierter Pakete an einem Tag einen neuen Spitzenwert vermeldet. In der DHL-Zustellbasis Heilbronn werden täglich aktuell mehr als 13.000 Pakete weitergeleitet. Vor allem Rabattaktionen wie Black Friday, Cyber Monday und internationale Feiertage wie Thanksgiving lassen bereits ab Mitte Oktober die Zahl der Sendungen in die Höhe schnellen. Damit sie alle rechtzeitig ankommen, werden in dem Zeitraum die Aushilfskräfte deutlich aufgestockt. Deutschlandweit sind das zum Beispiel bei DHL rund 10.000 Arbeitskräfte mehr. Etwa 11.000 Lieferfahrzeuge sind zusätzlich auf den Straßen unterwegs. Der Stress für die Paketboten endet erst Anfang Januar – denn direkt nach Weihnachten sind besonders viele Retouren unterwegs, wenn Geschenke umgetauscht werden.

Bergung von Wagen aus dem Rhein: Das ist über das Opfer bekannt

Zahlreiche Einsatzkräfte waren an der stundenlangen Bergungsaktion gestern im Rhein beteiligt, über die wir vorhin bereits berichtet haben - am Nachmittag konnten sie den Wagen, der am Samstagabend über einen Fähranleger in Rheinstetten in den Fluss rollte, bergen. Traurige Gewissheit: Der 82-jährige Fahrer saß noch am Steuer und war in seinem Auto ertrunken. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann aus Bad Bergzabern in Rheinland-Pfalz, der seit Samstag vermisst wurde und als orientierungslos galt. Die Ermittler gehen nicht von einem Fremdverschulden aus. Die genauen Hintergründe, wie es zu dem Unfall kam, werden aber noch ermittelt.

Nikolaus-Brauch in Ilsfeld nach Jahren beendet - Kritik an der Polizei

Seit vielen Jahren wird ein Blitzer in Ilsfeld im Kreis Heilbronn an Nikolaus in ein ganz spezielles Gewand gepackt - in ein Nikolauskostüm. Dass das Gerät dann nicht mehr wirklich zu schnell fahrende Fahrzeuge blitzen kann, hat bislang niemanden gestört, die Behörden haben die Verkleidung der Messstation toleriert. Bis am Wochenende Polizisten kamen und rotes Gewand, Rauschebart und Zipfelmütze entfernten. Die Polizei verweist darauf, dass weder von der Gemeinde noch vom Landkreis, also den möglichen Betreibern des Blitzers, eine Genehmigung für die Verkleidungsaktion vorliege und das Nikolauskostüm aus Sicherheitsgründen deshalb weg müsse. Als der Bürgermeister und die Ilsfelder das sahen, war die Verärgerung groß. Im SWR-Interview schildern sie, was sie vom Vorgehen der Polizei halten. Wenig verwunderlich: eher nichts.

Niederlage im Spitzenspiel: Hoffenheim verpasst Sprung in die Top Drei

Die TSG Hoffenheim hält im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund nur eine Halbzeit lang gut mit. Am Ende steht die Erkenntnis: Für ganz oben reicht es nicht. Durch die 0:2-Niederlage verpassten die Kraichgauer den Sprung in die Top Drei der Liga. Dabei sprachen die Statistiken eigentlich für die TSG. Die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer hatte mehr Ballbesitz (57 zu 43 Prozent) und mehr Torschüsse (11:8) als die Westfalen, ging aber wegen der zweiten Halbzeit dennoch als Verlierer vom Feld. Julian Brandt (43. Minute) und Nico Schlotterbeck (60.) sorgten für den BVB-Sieg im Spitzenspiel. "Ein paar Prozentchen haben uns gefehlt - sowohl vorne als auch hinten", analysierte TSG-Keeper Oliver Baumann am ARD-Mikrofon. "In Summe haben wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben gezeigt, was für einen Fußball wir spielen wollen und spielen können."

Blick auf die Kanaren: drei Tote durch Riesenwelle auf Teneriffa

Ein kurzer Blick in ein beliebtes Urlaubsgebiet vieler Menschen aus Baden-Württemberg: Auf den Kanaren, genauer auf der Insel Teneriffa, sind drei Menschen von einer Riesenwelle ins Meer gezogen worden und ertrunken. Nach Angaben des örtlichen Rettungsdienstes wurden drei weitere Personen verletzt. Eine von ihnen erlitt einen Herzstillstand, konnte aber wiederbelebt werden. Das Unglück passierte an einem sogenannten natürlichen Schwimmbecken, das eigentlich durch eine Betonmauer vor Wellen geschützt sein sollte. Woher die Todesopfer - zwei Männer und eine Frau - stammen, ist noch nicht bekannt. Die Regionalregierung der Kanaren hatte für das gesamte Wochenende eine Warnung vor hohen Wellen ausgegeben. Unter anderem hatte sie davon abgeraten, am Strand Fotos oder Videos zu machen.

Brand in Asylunterkunft im Allgäu - ein Mensch leicht verletzt

In einer Container-Unterkunft für Asylbewerberinnen und -bewerber in Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) ist vergangene Nacht ein Feuer ausgebrochen. Die Polizei erklärte, der Brand sei in einem der Zimmer entstanden - warum ist noch unklar. Ein Mensch wurde leicht verletzt. Die Unterkunft, in der 21 Personen gemeldet waren, ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt.

Niederlagen und Pokal-Auswärtsspiele: Das Wochenende hätte für Fans von VfB und SCF besser laufen können

Des einen Freud, des anderen Leid: Der späte Siegtreffer bescherte den Fans des 1.FC Heidenheim ein gelungenes Wochenende, die Fans des SC Freiburg dagegen dürften nach der 2:1-Last-Minute-Pleite viel Frust geschoben haben. Ähnlich sah es bei den Anhängern des VfB Stuttgart aus, die eine 0:5-Klatsche im heimischen Stadion gegen den FC Bayern München zu verdauen hatten. Aber nach den Erfolgen im DFB-Pokal war ja zumindest noch die Hoffnung auf ein Heimspiel im Viertelfinale da - bis die Auslosung gestern Abend über die Bühne ging. Der Sportclub darf nach Berlin fahren zum Duell im Olympiastadion gegen Hertha BSC. Einen Zweitligisten bekamen auch die Stuttgarter zugelost. Mitte Februar geht es bei Holstein Kiel für den Titelverteidiger um den Einzug ins Halbfinale.

Bahn-Chefin: Stuttgart 21 muss intern untersucht werden

Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla will das Bahn-Projekt Stuttgart 21 überprüfen lassen. Kein Stein werde mehr auf dem anderen bleiben, sagte sie der "Bild am Sonntag". Demnach soll herausgefunden werden, warum es erneut zu Verzögerungen kommt. Eigentlich war eine Teileröffnung für Ende 2026 vorgesehen - Mitte November wurde diese jedoch abgesagt. Einen neuen Termin gibt es seither nicht.

Positive Bilanz der ChocolART in Tübingen

Zufriedene Gesichter bei den Veranstaltern der ChocolART In Tübingen. Das Schoko-Festival - das größte seiner Art in Deutschland - ist gestern zu Ende gegangen. Auch in diesem Jahr kamen wieder rund 250.000 Besucher. "Wir haben sechs richtig gute Tage erlebt und sind glücklich", sagte Organisator Hans-Peter Schwarz dem SWR. Bis auf den letzten Tag habe das Wetter super mitgemacht - die Gassen der Tübinger Altstadt waren immer gut gefüllt. Auch die Resonanz und die Umsätze der über 90 Aussteller seien sehr gut gewesen. Die eher moderaten Preiserhöhungen auf der sowieso eher hochpreisigen ChocolArt hätten die Käufer nicht abgeschreckt.

Glasfaser-Ausbau: Baden-Württemberg hinkt im Ländervergleich hinterher

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist unterschiedlich weit gekommen. Baden-Württemberg hängt im Bundesvergleich deutlich hinterher.  In den größten Städten des Landes liegt die Glasfaserquote bei durchschnittlich 28,1 Prozent - im bundesweiten Städte-Durchschnitt sind es 39 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Verivox hervor. Die Daten dafür stammen aus dem Breitbandatlas der Bundesnetzagentur (Stand: Juni 2025). Die Spannbreite in Baden-Württemberg ist groß: Während einzelne Kommunen nahezu komplett versorgt sind, haben andere nur minimale Abdeckung. Spitzenreiter ist Fellbach im Rems-Murr-Kreis: 96 Prozent der Haushalte verfügen dort über einen Glasfaseranschluss im Gebäude oder in der Wohnung. Dahinter folgen Ludwigsburg (95,2 Prozent) und Ostfildern im Landkreis Esslingen (69,4 Prozent). Insgesamt überschreiten der Analyse zufolge aber nur sechs der 50 größten Städte im Land die Marke von 50 Prozent. Gleich sechs größere BW-Städte erreichen weniger als fünf Prozent Glasfaserabdeckung. Am schlechtesten schneidet Albstadt im Zollernalbkreis ab: Nur knapp ein Prozent der Haushalte ist angeschlossen.

Bis zu 17 Grad: Neue Woche startet ungewöhnlich warm

Temperaturen, die eher an Frühling erinnern: Heute wird es in Baden-Württemberg warm - im Markgräflerland sogar bis zu 17 Grad. Dazu ist es wechselnd bewölkt, nur vereinzelt kann es regnen. Der Südwestwind weht insgesamt mäßig und böig und lässt im Tagesverlauf etwas nach.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Mann fährt mit Auto in Rhein und ertrinkt - aufwendige Bergung

Traurige Gewissheit am Tag nach dem Vorfall: Ein 82-Jähriger war im Kreis Karlsruhe mit seinem Auto in den Rhein gefahren und mitsamt dem Fahrzeug untergegangen. Gestern bargen die Einsatzkräfte den Wagen nach einer großen Suchaktion nachmittags aus dem Fluss. Der tote 82-jährige Fahrer saß demnach noch am Steuer, als das Fahrzeug aus dem Wasser geholt wurde. Zeugen hatten am späten Samstagabend den Notruf gewählt, als sie sahen, wie der Wagen über einen Fähranleger in Rheinstetten in den Rhein fuhr. Die Rettungsmaßnahmen mit Tauchrobotern und Tauchern blieben in der Nacht zu Sonntag erfolglos, die Strömung war laut Polizei zu stark.

DFB-Pokal: Viertelfinals ausgelost

Die Viertelfinals des DFB-Pokals stehen fest. Titelverteidiger VfB Stuttgart trifft auf Holstein Kiel. Der SC Freiburg muss gegen Hertha BSC ran. Das hat die Auslosung am Abend ergeben. Für beide Clubs aus BW geht es also gegen Zweitligisten um den Einzug ins Halbfinale. Die Partien finden im Februar statt.

Alle Viertelfinals im Überblick:

  • Bayern München - RB Leipzig
  • Hertha BSC - SC Freiburg
  • Holstein Kiel - VfB Stuttgart
  • Bayer Leverkusen - FC St. Pauli

Videoüberwachung für mehr Sicherheit in der Stadt? In Tübingen gerät OB Palmer mit Datenschützern aneinander

"Deswegen werde ich das machen, ist mir völlig wurscht, was der Datenschutzbeauftragte für Bedenken hat." Tübingens parteiloser Oberbürgermeister Boris Palmer hält offensichtlich nicht viel von der Kritik von Datenschützern an einer Ausweitung der Videoüberwachung am Bahnhof. Dass der Landesdatenschutzbeauftragte und auch das Regierungspräsidium Tübingen dagegen sind, interessiert Palmer nicht. "Zwei Drittel der Tübinger sagen, wir wollen Videoschutz am Bahnhof. Dann darf die Politik sich dem nicht verweigern", so Palmer. Generell setzt der Rathauschef in Tübingen auf Ordnung und Sauberkeit, um das Sicherheitsgefühl seiner Bürgerinnen und Bürger zu stärken. So hat er unter anderem auch Graffitis den Kampf angesagt - er patrouilliert regelmäßig in der Stadt, meint: Unordnung und Schmierereien schaffen Unsicherheit. "Es schafft Angsträume, eine Unterführung wirkt dadurch verwahrlost", erklärt er. Palmer versucht viel, um Graffiti zumindest aus der Altstadt zu verbannen. Er hat eigens dafür einen Stadtmaler engagiert. Vor allem das Entfernen von Graffitis vom historischen Sandstein kostet die Stadt viel Geld. "Ich schätze, das sind so 150.000 Euro im Jahr, die wir investieren."

Einen schönen guten Morgen!

Auf in eine neue Woche, die uns fast frühlingshafte Temperaturen bringen wird. Zum Wetter gleich mehr. Mein Name ist Andrea Blocksdorf und bis 10 Uhr informiere ich euch hier über alles, was in und für Baden-Württemberg wichtig ist. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de!

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Andrea Blocksdorf ist Multimedia-Redakteurin bei SWR Aktuell Baden-Württemberg.
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Freitag ++ Umweltskandal in Bad Wimpfen weitet sich aus ++ Schüler streiken gegen Wehrdienst-Pläne ++ Krebserregende Faser in Offenburger Schule ++

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