Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte ja am Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bad Rappenau im Kreis Heilbronn den aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand der Deutschen kritisiert. Im Schnitt kämen die Beschäftigten in Deutschland auf drei Wochen Krankschreibung. Als Ursache hierfür sieht Merz auch die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Seitdem ist eine Debatte entbrannt, die Merz viel Gegenwind einbringt. So warnt etwa der Hausärzteverband vor der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. "Alle bisherigen Auswertungen der Krankenkassen bestätigen, dass die telefonische Krankschreibung nicht zu einem höheren Missbrauch bei Krankschreibungen führt", sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, heute dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Konkrete Zahlen gibt es auch - und auch die stützen Merz eher nicht. So geht auch die AOK Heilbronn-Franken nicht davon aus, dass die telefonischen Krankschreibung zu wesentlich mehr Krankmeldung führt. AOK-Sprecher René Schilling beruft sich auf die Zahlen der Ortskrankenkassen. "Die haben im Jahr 2024 festgestellt, dass von 26,4 Millionen atemwegsbedingten Krankschreibungen 1,5% darauf zurückgingen, dass da eine telefonische Krankschreibung erfolgt ist", sagte er im SWR.
- Urkundenfälschung im Amt? Bürgermeisterin aus Main-Tauber-Kreis vor Gericht
- Zeitfresser Stau: Pendler werden immer stärker ausgebremst
- Erneut Polarlichter bei uns - wenn auch nur kurz
- Einsatz nach Crans-Montana-Katastrophe: Schwer verletzte Personen werden mit Ersatzhaut aus BW versorgt
- Kranke Arbeitnehmer: BW-Gesundheitsminister Lucha attackiert Merz
- Tausende Teilnehmer bei pro-kurdischen Demos im Land - Angriff auf Polizei
- Gasalarm in Albstadt-Ebingen: Stundenlange Ungewissheit für die Menschen
Sind wir zu oft krank? Debatte von Bundeskanzler Merz trifft auf die Realität
Schönen Restmittwoch
Das war es mit dem BW-Newsticker für heute. Morgen informiert euch Yannick Lipinski über das Wichtigste im Land. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.
Nach Gasleck: Auch heute noch mit Störungen zu rechnen
Nach dem Gasleck in Albstadt-Ebingen gestern ist laut den Verantwortlichen auch heute noch mit Beeinträchtigungen an den Durchgangsstraßen zu rechnen. Die Anwohner konnten um Mitternacht wieder in ihre Häuser zurückkehren und wurden durch die Albstadtwerke wieder mit Gas und Strom versorgt, so Stadtbrandmeister Thomas Daus. Bislang wird der entstandene Sachschaden auf rund 100.000 Euro geschätzt, so das Polizeipräsidium Reutlingen.
Verhandlungen zu Ausschreitungen am Politischen Aschermittwoch abgeschlossen
Das Amtsgericht Biberach hat die Verfahren zu den Ausschreitungen am Politischen Aschermittwoch der Grünen vor knapp zwei Jahren abgeschlossen. Die Veranstaltung war damals wegen der Krawalle rund um die Biberacher Stadthalle abgesagt worden. 56 Fälle hätten das Gericht beschäftigt, so ein Sprecher. Es seien Geldstrafen bis zu 9.800 Euro, aber auch eine Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verhängt worden. Elf Einsprüche würden in der nächsten Instanz am Landgericht Ravensburg verhandelt.
Füchse und Waschbären füttern? Keine gute Idee
Wildschweine, die Gärten aufwühlen, Füchse, die den Hausmüll nach Futter absuchen oder Waschbären, die sich im Dachboden einquartieren: In der Vergangenheit häuften sich im Kreis Konstanz die Meldungen über Begegnungen mit Wildtieren und deren Folge. Eine der Hauptursachen: Menschen füttern die Tiere, oft gut gemeint, aber mit negativen Folgen. Wildtiere brauchen keine Hilfe, um Nahrung zu finden, so der Wildtierbeauftragte des Landkreises Konstanz, Steven Self. "Der beste Schutz für Wildtiere ist, Wildtiere wild zu lassen und ihre natürlichen Lebensräume zu erhalten und sie nicht zu füttern", so sein Rat.
Internet-Empfang im Dorf - dafür kennt jeder das WLAN-Passwort des Nachbarn
Die Geschichte so skurril wie der Name des Internet-Hotspots einfallsreich. Im kleinen Ort Mulfingen-Eberbach ist der Mobilfunkmast zwar schon lange genehmigt, die Wiese, auf der er stehen soll, ist aber nach wie vor frei von jeglichen Masten. Entsprechend von der digitalen Außenwelt abgeschnitten ist man, wenn man im Ort im Hohenlohekreis unterwegs ist. Kein Handyempfang, egal wo man sich bewegt. Die Einwohner sind aber clever: Damit man zumindest ins Internet kann, haben sich die Menschen untereinander die Passwörter ihrer heimischen WLAN-Router gegeben. Und wenn das Signal aus den Häusern mal zu schwach ist: "Tal der Anschlusslosen" heißt ein offener WLAN-Spot im Ort.
Urkundenfälschung im Amt? Bürgermeisterin aus Main-Tauber-Kreis vor Gericht
Eine Bürgermeisterin aus dem Main-Tauber-Kreis steht heute vor dem Landgericht Ellwangen. Der parteilosen Kommunalpolitikerin wird Urkundenfälschung vorgeworfen. Die 55-Jährige soll laut Anklage im September 2019 den Wortlaut eines Gemeinderatsbeschlusses abgeändert haben, um ihre Befugnisse auszudehnen. Noch gilt allerdings die Unschuldsvermutung. Acht Zeugen - darunter vor allem Gemeinderäte und Bedienstete - sollen laut Gericht in dem Prozess gehört werden. Die Bürgermeisterin ist noch im Amt. Ihre Zeit im Rathaus endet regulär in diesem Frühjahr.
Sportler aus BW bei Olympia in Italien
In etwas mehr als zwei Wochen starten die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. In 15 Disziplinen geht es um insgesamt 116 Goldmedaillen. Mit dabei sind auch einige Sportler aus Baden-Württemberg - zum Beispiel der in Göppingen geborene Skispringer Philipp Raimund, Bobfahrer Johannes Lochner vom Bobclub Stuttgart Solitude oder auch einige Eishockey-Spielerinnen und -Spieler.
Einen Überblick über alle baden-württembergischen Sportler bei den Olympischen Winterspielen findet ihr hier:
In Mailand und Cortina d’Ampezzo Olympische Winterspiele 2026: Diese Athletinnen und Athleten aus dem Südwesten sind mit dabei
Am Freitag (06.02.26) geht es in Mailand und Cortina mit Olympia 2026 los. Mit dabei sind auch Athletinnen und Athleten aus BW und RLP.
Immer mehr Langzeitarbeitslose: So findet ein Betroffener zurück in den Job
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Baden-Württemberg hat mit knapp 90.000 Menschen den höchsten Stand seit 2007 erreicht und könnte laut der Agentur für Arbeit in diesem Jahr auf 100.000 steigen. Langzeitarbeitslose, also Personen, die über ein Jahr ohne Beschäftigung sind, haben oft Schwierigkeiten, wieder einen Job zu finden. Programme wie das Teilhabechancengesetz sollen helfen, diese Menschen zurück ins Arbeitsleben zu bringen. Bei dem Programm zahlt die Arbeitsagentur über mehrere Jahre Zuschüsse an Arbeitgeber. Die Betroffenen werden außerdem durch Coaches begleitet. Achim Appel hat das Programm erfolgreich durchlaufen und arbeitet nach zehn Jahren Arbeitslosigkeit nun als Projektleiter. Laut Arbeitsagentur hat das Programm eine Erfolgsquote von über 30 Prozent.
Stadtverwaltungen müssen sich vor Hackerangriffen schützen
Cybersicherheit - für viele Stadt- und Gemeindeverwaltungen ist das zunehmend ein Thema. Zuletzt haben die Städte Mannheim und Heidelberg Attacken auf ihre IT-Infrastruktur abgewehrt. Diese liefen laut Stadt Heidelberg offenbar immer nach dem gleichen Muster ab: Demnach sendeten die Hacker in kurzen Abständen unzählige Anfragen an "heidelberg.de" - mutmaßlich mit dem Ziel, die Server-Infrastruktur zum Zusammenbruch zu bringen. Experten der Stadt konnten aber sämtliche Angriffe abwehren. Und so stellen die Angriffe die Verwaltungen vor immer größere Herausforderungen, so dass beispielsweise personell aufgestockt oder die Mitarbeiter geschult werden müssen.
Zeitfresser Stau: Pendler werden immer stärker ausgebremst
Auf dem Weg ins Büro heute mal wieder im Stau gestanden? Das ist für viele Menschen im Land mittlerweile der Alltag - und wird gestützt durch die Daten. Wie stark Autofahrerinnen und Autofahrer besonders in Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg ausgebremst werden, zeigt der Verkehrsindex des Karten- und Navigationsspezialisten TomTom. Für Pendler heißt das: längere Wege, mehr Stress, weniger Freizeit. Und die Erkenntnis, dass schnelle Entlastung nicht in Sicht ist - obwohl Baden-Württemberg noch gut dasteht, wie aus den Zahlen für das vergangene Jahr hervorgeht. Im Großraum von Stuttgart floss der Verkehr durchschnittlich 37,8 Prozent langsamer als bei freier Fahrt. Das Staulevel lag damit rund vier Prozent höher als im Vorjahr. Auch in Karlsruhe war eine spürbare Verschärfung der Verkehrslage im Jahr 2025 sichtbar. Im Großraum der Stadt lag das durchschnittliche Staulevel bei 23 Prozent und damit rund 12 Prozent höher als im Vorjahr. Das Belastungsranking führt übrigens Nürnberg mit 50 Prozent Verzögerung an, gefolgt von Hamburg mit 49 und Leipzig mit 48 Prozent.
Landwirte wollen Protest in Straßburg fortsetzen
Im Europa-Parlament in Straßburg geht es heute um das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten. Die Abgeordneten stimmen ab, ob es vom europäischen Gerichtshof geprüft werden soll. Das könnte den Prozess verzögern. Etliche Landwirte drängen darauf - und protestieren lautstark an der Grenze zu Baden-Württemberg. Alleine gestern waren es rund 5.600 Demonstrierende, am Nachmittag kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Auch heute haben viele Landwirte weitere Proteste angekündigt.
Erneut Polarlichter bei uns - wenn auch nur kurz
Einige von euch hatten bereits geschrieben, jetzt haben wir auch die wissenschaftliche Bestätigung: Ja, auch in der vergangenen Nacht hat es über Baden-Württemberg Polarlichter gegeben. Sie leuchteten vor allem gestern Abend dort, wo klarer Himmel herrschte. Die stellvertretende Leiterin am Haus der Astronomie in Heidelberg, Carolin Liefke, betonte, dass das Schauspiel aber nur kurz zu sehen war. Laut Liefke ist es nun aber erstmal vorbei mit diesen besonderen Lichtern. "Ich gehe davon aus, dass jetzt nichts mehr kommt", sagte sie. Polarlichter seien aber unberechenbar. "Man soll nie nie sagen." Tolle Aufnahmen vom Montagabend und der Nacht auf gestern haben wir hier für euch:
Ein Jahr Trump: Wirtschaft im Land leidet unter Launen des US-Präsidenten
Vor einem Jahr hat US-Präsident Donald Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Seitdem gibt es Unsicherheiten und Zollstreitigkeiten. Dabei gehört Baden-Württemberg zu den Bundesländern, die am stärksten unter eben jener US-Zollpolitik leiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ifo-Instituts. Allerdings gab es zuletzt Hoffnung, dass die Zeiten von täglich neuen Fantasie-Zollsätzen vorbei sind. Durch den Grönland-Konflikt gebe es diese Hoffnung nun nicht mehr, so Claus Paal, IHK-Präsident der Region Stuttgart: "Man hatte sich im Grunde darauf jetzt eingespielt, aber seit ein, zwei Tagen ist wieder totale Verunsicherung."
Einsatz nach Crans-Montana-Katastrophe: Schwer verletzte Personen werden mit Ersatzhaut aus BW versorgt
Opfer von Verbrennungen wie nach dem Unglück in Crans-Montana brauchen schnell eine neue Haut. Ein Unternehmen, das solche Ersatzhaut herstellt und liefert, ist PolyMedics aus Kirchheim unter Teck. Rund 70 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Brandwunden in Deutschland werden mit der "zweiten Haut" aus dem Kreis Esslingen behandelt - auch die Brandopfer nach der schlimmen Katastrophe von Crans-Montana in der Schweiz. "Für mich war sofort klar: Wir müssen schnell handeln", erzählt PolyMedics-Geschäftsführer Christian Planck. "Als ich morgens gesehen hatte, wie viele verletzte Personen dort sind, war mir klar, dass sie alles nicht lokal bedienen können, sondern dass die Patienten dann auf die verschiedenen Verbrennungszentren verteilt werden müssen." Es gab nur ein Problem: Wegen der Feiertage war der eigene Speditionsdienst nicht erreichbar. Also musste PolyMedics schnell selbst handeln: "Wir als Abteilungsleiter sind dann selbst ins Auto gestiegen und haben die Ware bis zur Grenze gebracht. Unser Außendienstmitarbeiter hat sie übernommen und dann wirklich bis zum OP gebracht und es den Ärzten beinahe in die Hand gedrückt", so Christian Planck weiter.
Beim Wetter sind wir heute zweigeteilt: Sonnenschein hier, Nebel da
Rund um den Bodensee, an der Donau und am Oberrhein wird es heute wieder sehr neblig. Im Rest des Landes scheint die Sonne. Im Lauf des Tages können in Baden allerdings leichte Wolken aufziehen. Auch bei den Temperaturen ist das Land wieder zweigeteilt: Im Nebel bleibt es kalt bei -2 Grad auf der Ostalb und etwa 1 Grad entlang des Rheins - wo die Sonne scheint, steigen die Temperaturen auf bis zu 10 Grad.
Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:
Kranke Arbeitnehmer: BW-Gesundheitsminister Lucha attackiert Merz
Über die Debatte rund um den aus der Sicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu hohen Krankenstand gibt es immer mehr kritische Stimmen aus Baden-Württemberg. So sieht Landesgesundheitsminister Manfred Lucha von den Grünen keine Notwendigkeit, die telefonische Krankschreibung für Arbeitnehmer abzuschaffen. Es sei eine "bewährte Form", dass bei einer Vertrauensbeziehung zwischen Ärztin und Patient die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch nach einem Telefonat ausgestellt werden könne. Der Minister warf dem Kanzler vor, plakative Aussagen zu treffen, die dann nicht mit Fakten hinterlegt seien. Bei der Bewertung des Krankenstandes sei zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft und damit auch die Arbeitnehmer älter würden, was zu längeren Krankenperioden führe, so Lucha weiter. Zudem steige die Anzahl psychischer Krankheiten, die oft lange Auszeiten nach sich zögen. Der Bundeskanzler suche einen "Sündenbock", wogegen der Anstieg von Krankheitszeiten ein genaueres Hinschauen erfordere, betonte der Gesundheitsminister.
Fall Solvay: BW-Umweltministerin räumt Fehler ein
Der Fall Solvay - also der jahrelange Austritt gewaltiger Mengen eines klimaschädlichen Gases in einem Werk in Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) - war gestern Thema im BW-Landtag. Bei einer Sondersitzung des Umweltausschusses hat Landesumweltministerin Thekla Walker (Grüne) Fehler eingeräumt. "Von heute betrachtet hätten wir schneller sein müssen", sagte Walker. Zugleich verteidigte sie die späte Kommunikation zu der Sache. Ihrer Aussage nach ging das Regierungspräsidium Stuttgart bereits im Mai 2024 nach Hinweisen von Forschern auf das Unternehmen Solvay zu. Öffentlich bekannt wurde der Fall aber erst Anfang Dezember 2025. Walker sagte, noch bis vor Kurzem sei nicht klar bewiesen gewesen, dass das Werk von Solvay für den Ausstoß verantwortlich ist. Darum sei man in einem "Dilemma" gewesen. Behörden dürften nicht ohne gerichtsfeste Beweise beschuldigen, "sofern nicht eine konkrete und unmittelbare Gefahr besteht". Es hätten sonst Schadenersatz-Forderungen in zweistelliger Millionenhöhe von Solvay gedroht. Pikant: Der grüne Koalitionspartner CDU hat die Sondersitzung des Umweltausschusses beantragt. CDU-Umweltexperte Raimund Haser kritisierte, dass das Parlament nicht früher informiert wurde. SPD und FDP schlossen sich der Kritik an.
Rätsel um schwer verletzten Mann in Baugrube
Am Samstagabend wurde in Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis) ein schwer verletzter Mann in einer Baugrube gefunden. Er hatte sich an Metallstäben in der Grube lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der Fall wirft aber auch Tage später noch Fragen auf: Wie kam der Mann dort hin? Und hat es möglicherweise etwas mit einem Fallschirmsprung zu tun? Die Polizei hält es jedenfalls für möglich, dass der Mann bei einem Fallschirmsprung verunglückt ist. Ob dort auch ein Fallschirm gefunden wurde oder der Mann einen entsprechenden Gurt trug, wollte ein Polizeisprecher jedoch nicht kommentieren. Nur so viel ist bekannt: Der Mann ist inzwischen außer Lebensgefahr.
Tausende Teilnehmer bei pro-kurdischen Demos im Land - Angriff auf Polizei
In Stuttgart haben gestern Abend mehrere tausend Menschen an einer pro-kurdischen Demonstration teilgenommen. Ursprünglich seien nur 20 Teilnehmer angemeldet gewesen, so die Polizei. Mehrere Hundert Polizisten waren den Angaben zufolge im Einsatz. Nachdem Teilnehmer Flaschen und Pyrotechnik auf Polizeibeamte geworfen hätten, habe diese im Gegenzug Pfefferspray eingesetzt, hieß es. Auch in der Mannheimer Innenstadt haben gestern Abend mehr als tausend Menschen wegen der aktuellen militärischen Kämpfe in Syrien demonstriert. Sie forderten Freiheit und Frieden für die Kurden in den besetzten Gebieten, unter anderem durch ein Eingreifen der westlichen Politik.
Gasalarm in Albstadt-Ebingen: Stundenlange Ungewissheit für die Menschen
Großalarm in Albstadt-Ebingen (Zollernalbkreis): Dort ist gestern Gas in großen Mengen ausgetreten - laut Polizei wurde bei Bauarbeiten eine Gasleitung angebohrt. Umliegende Gebäude waren vorsorglich evakuiert worden, die Innenstadt wurde weiträumig abgesperrt, ist am späten Abend aber nach vielen Stunden wieder freigegeben worden. Rettungskräfte und mehrere Feuerwehren, darunter auch Spezialteams, waren vor Ort, um das Leck zu schließen. Verletzt wurde niemand. Laut Oberbürgermeister Roland Tralmer (CDU) ist relativ viel Gas ins Freie und in die Kanalisation getreten. Es werde wahrscheinlich auch noch ein paar Tage nach Abschluss der Reparaturarbeiten nach Gas riechen, gefährlich sei dies aber nicht, so der OB. Erst vor zwei Wochen ist ein Haus in einem anderen Stadtteil von Albstadt vermutlich wegen eines Gasaustritts explodiert. Eine dreiköpfige junge Familie kam dabei ums Leben.
Guten Morgen!
Willkommen an diesem Mittwoch zu einem neuen Nachrichtenüberblick am Morgen, der heute eher nicht von den Polarlichter-Ereignissen geprägt ist. Oder doch? Wenn es bei euch auch in dieser Nacht welche zu sehen gab, schreibt mir gerne. Ich bin Jakob Fandrey und für euch mit den Nachrichten aus und für Baden-Württemberg bis 10 Uhr da. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.
Der Ticker vom Dienstag zum Nachlesen
Das war der BW-Newsticker am Dienstag ++ Eure schönsten Fotos der Polarlichter-Nacht ++ Experten geben nach Nachrichten mit Warnung vor K.o.-Tropfen auf Toilettenpapier Entwarnung ++ Landwirt hilft Polizei bei Festnahme nach Diebstahl-Serie ++
Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.