Die Polizei Ludwigsburg reagiert auf eine vermehrte Zahl schwerer Straftaten am Ludwigsburger Bahnhof und stuft diesen als "gefährlichen Ort" ein. Konkret bedeutet das: "Wir können in diesem Bereich zu bestimmten Zeiten ohne konkreten Verdacht Kontrollen durchführen", wie ein Sprecher dem SWR mitteilte. "Dadurch wollen wir das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wieder stärken und den dort auffälligen Personen deutlich machen, dass der Bahnhof ein öffentlicher Platz ist." Rechtsgrundlage ist das Polizeigesetz des Landes. "Gefährliche Orte" sind demnach Stellen, an denen erfahrungsgemäß Straftaten verabredet, vorbereitet oder verübt werden - oder wo sich Menschen ohne Aufenthaltstitel treffen. Die Maßnahmen gibt es bereits seit Mitte März. Seitdem seien bei den verstärkten Durchsuchen zahlreiche Waffen und spitze Gegenstände gefunden worden. Ob sich die Situation verbessert habe, konnte die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
- Polizei stuft Bahnhof Ludwigsburg als "gefährlichen Ort" ein
- Hochrheinbahn ab Sonntag gesperrt
- "Girls und Boys Day": Viele Unternehmen in BW machen mit
- Nach tödlicher Attacke: Zugbegleiter testweise in Zweierteams unterwegs
- Urteil erwartet im Prozess um tödlichen Unfall in Esslingen
- Frau wird von eigenem Auto eingeklemmt und stirbt
- Wo die meisten Autofahrer mit Verbrenner unterwegs sind
Polizei stuft Bahnhof Ludwigsburg als "gefährlichen Ort" ein
Schönen Donnerstag!
Es ist 10 Uhr und damit endet unser heutiger Newsticker am Morgen. Fotos von den Lyriden habe ich leider nicht an dieser Stelle. Vermutlich ging es den Sternschnuppenguckern so wie einem Instagram-User, der uns geschrieben hat, er würde seit zwei Stunden draußen sitzen und hätte nichts gesehen. Kommt auf jeden Fall noch gut durch den Tag! Morgen ist meine Kollegin Susanne Veil für euch da. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.
Was sind die Eisheiligen?
Aktuell sind wir zwar von der Sonne verwöhnt, aber im Mai könnte es nochmal richtig kalt werden - da stehen nämlich die Eisheiligen bevor. Sie liegen immer zwischen dem 11. und 15. Mai und sind nach den Namenstagen frühchristlicher Bischöfe und Märtyrer benannt - Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia von Rom. Entstanden ist der Begriff laut Deutschem Wetterdienst (DWD), weil es gegen Mitte Mai öfter zu Kaltlufteinbrüchen kam. Aufzeichnungen des DWD beobachteten bis Mitte des 19. Jahrhunderts fast regelmäßig solche Kaltlufteinbrüche aus der Arktis. Auch heute treten diese Kälteeinbrüche noch regelmäßig auf. Gerade für die Landwirtschaft ist das Wetterphänomen noch heute von Bedeutung, da Pflanzen und Bäume in der Blütephase besonders frostempfindlich sind.
Darüber und wie man Pflanzen schützen kann hat meine Kollegin Samantha Ngako mit SWR-Wetterexperte Gernot Schütz gesprochen:
Streit um Fledermauskot vor Gericht
Das Große Mausohr beziehungsweise seine Hinterlassenschaften beschäftigen heute das Verwaltungsgericht Karlsruhe. Die geschützte Fledermausart nutzt schon seit den frühen 1980er Jahren den Dachboden von Schloss Gondelsheim (Kreis Karlsruhe) als sogenannte Wochenstube. Während die Behörden Schutzmaßnahmen umgesetzt haben möchten, klagt die Schlossherrin auf eine Entschädigung, weil die Tiere eben sehr viel Kot hinterlassen. In einem zweiten Verfahren geht es um Schutzmaßnahmen für die Tiere - konkret, um das offenhalten eines Fensters in dem Turm und ein Begehungsrecht der Naturschutzbehörde.
DFB-Pokal: VfB Stuttgart trifft auf SC Freiburg
Es ist DAS Landes-Duell schlechthin: Im Halbfinale des DFB-Pokals treffen heute (ab 20:45 Uhr live im Ersten und im Audiostream auf sportschau.de) zum sechsten Mal in der Geschichte des Pokals der VfB Stuttgart und der SC Freiburg aufeinander - wie schon vor 13 Jahren in der Stuttgarter Arena und mit Matthias Ginter im Trikot der Breisgauer. Bei der Erinnerung an das Match 2013 werden so manchem die Knie weich. Denn am 14. Januar 2013, unterlag der SC Freiburg im Halbfinale des DFB-Pokals dem VfB Stuttgart knapp mit 1:2.
Weniger Stau? Konstanz setzt auf digitale Verkehrsführung
Insbesondere an Wochenenden oder wenn in der Schweiz Feiertage sind, wird es voll in der Konstanzer Innenstadt: Der Verkehr staut sich, vor Parkhäusern bilden sich Blechschlangen. Mit 28 großen LED-Anzeigen an wichtigen Straßen will die Stadt jetzt gegensteuern. Sie sollen Autofahrern frühzeitig zeigen, wo noch Parkplätze frei sind. Zusätzlich sind 25 elektronische Verkehrsschilder vorgesehen. Diese können Zufahrten sperren oder den Verkehr umleiten. An besonders kritischen Stellen sollen automatisierte Schranken und Poller eingesetzt werden. Über die Anzeigen soll auch zu Baustellen oder Veranstaltungen informiert werden. Kosten für das digitale Projekt: fünf Millionen Euro. Ein Großteil soll durch Fördermittel finanziert werden, die Stadt selbst will 1,5 Millionen Euro dazugeben. Mit dem Bau soll Anfang 2028 begonnen werden.
Hochrheinbahn ab Sonntag gesperrt
Auf der Strecke der Hochrheinbahn rollen ab Sonntag keine Züge mehr. Zwischen Rheinfelden (Kreis Lörrach) und dem Bahnhof Erzingen (Kreis Waldshut) muss wegen umfangreicher Bauarbeiten für einige Monate auf Ersatzbusse ausgewichen werden. Grund dafür ist die Elektrifizierung der gesamten Hochrheinbahnstrecke zwischen Basel und Erzingen.
Bund gibt Millionenförderung für Sportstätten
Wer öfter mal regionale Sportveranstaltungen besucht, wird bestätigen können: Bei Deutschlands Sportstätten ist der Lack in vielen Fällen schon lange ab. Doch klamme Kassen der Kommunen machten bisher wenig Hoffnung auf Besserung. Vergangenes Jahr summierte sich der Investitionsstau bei Sportstätten in ganz Deutschland auf über 31 Milliarden Euro. Jetzt gibt es eine Finanzspritze vom Bund, von der die Kreise Ravensburg und Biberach profitieren. Dorthin fließen insgesamt 5,5 Millionen Euro. Allerdings gibt es nur für einige Projekte Geld. Für das Programm 'Sanierung kommunaler Sportstätten' standen laut Bund 333 Millionen Euro zur Verfügung. Beantragt wurden aber Fördermittel in Höhe von 7,5 Milliarden Euro.
Fahrzeuge auf Autotransporter ausgebrannt
Zwei Kleinbusse, die auf einem Autotransporter geladen waren, sind gestern am späten Abend in Karlsruhe im Stadtteil Grünwinkel abgebrannt. Verletzt wurde niemand. Bei den Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Fahrzeuge mit einem Kran von dem Autotransporter heben. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 150.000 Euro.
Mutmaßlicher Schleuser festgenommen
Die Bundespolizei hat in Rottenburg am Neckar (Kreis Tübingen) einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der 30-Jährige steht im Verdacht, mehrere Menschen illegal nach Deutschland eingeschleust und damit Geld verdient zu haben.
Laut der Tübinger Staatsanwaltschaft und der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart soll der Mann mindestens 66 Menschen über die polnische Grenze nach Deutschland gebracht zu haben. Die Schleusungen soll er über den Messenger-Dienst Telegram organisiert haben.
"Girls und Boys Day": Viele Unternehmen in BW machen mit
Immer mehr Frauen zieht es in ehemals typische Männerberufe - und andersherum. Beim bundesweiten "Girls und Boys Day" bekommen heute Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in die Arbeitswelt und in Berufe jenseits der klassischen Rollenbilder. Auch in Baden-Württemberg beteiligen sich zahlreiche Betriebe und Einrichtungen.
Am KIT in Karlsruhe zum Beispiel können Mädchen ihr eigenes Segelflugzeug bauen. Einen Blick hinter die Kulissen gibt es für Jungen und Mädchen am Städtischen Klinikum in Karlsruhe und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Ebenfalls dabei sind die Popakademie Baden-Württemberg und die städtische Musikschule Mannheim mit Workshops rund um Instrumente und Musikproduktion. Die Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald zeigt Berufe wie Kfz-Mechatronikerin oder Maurerin - und zwar ganz praktisch zum Ausprobieren. Auf der Strahlenburg in Schriesheim können Mädchen den Beruf der Baumkletterin kennenlernen und auch gleich einen Einblick in die Praxis bekommen.
Fall neu aufgerollt: Prozess gegen Putenmastbetrieb aus Ilshofen
Die Haltungsbedingungen in einem Mastbetrieb in Ilshofen (Kreis Schwäbisch Hall) beschäftien ab heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Vorausgegangen war eine Klage von Tierschützern am Verwaltungsgericht Mannheim gegen den Betrieb. Die Tierschützer hatten dem Betreiber Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. So sollen unter anderem zu viele Puten auf zu wenig Fläche gehalten werden, auch der Vorwurf der Turbozucht und das Amputieren der Schnäbel stehen im Raum. Die Aktivisten fordern Konsequenzen - bis hin zur Schließung des Betriebs. Wann ein Urteil fällt, steht noch nicht fest.
Zweite Spur im Engelbergtunnel ab Samstag frei
Gute Nachrichten für Pendlerinnen und Pendler in der Region Stuttgart: Am Samstag öffnet in der Weströhre des Engelbergtunnels auf der A81 ein zweiter Fahrstreifen. Das teilte die Autobahn GmbH mit. In Richtung Karlsruhe/München war seit einem Brand Anfang März der Tunnel zunächst komplett gesperrt. Dann wurde ein Fahrstreifen freigegeben. Wann der dritte Fahrstreifen freigegeben wird, ist noch nicht bekannt.
Die Tunnelsperrung belastete nicht nur Verkehrsteilnehmer auf der A81. Auch Anwohner können aufatmen: Denn der umgeleitete Verkehr machte sich vor allem in den umliegenden Gemeinden bemerkbar.
Schwerer Unfall bei Teningen: Kran fällt auf Lastwagen
Glück im Unglück hieß es gestern für alle Beteiligten auf einer Baustelle an der A5 bei Teningen (Kreis Emmendingen): Auf einer Baustelle kippte ein tonnenschwerer Autokran um und stürzte auf einen stehenden Lastwagen. Verletzt wurde dabei laut Polizei niemand. Der Kran konnte von der verantwortlichen Firma wieder selbst aufgerichtet werden. In den vergangenen Wochen sind im Land immer wieder Kräne umgekippt – bisher ging das glücklicherweise immer glimpflich aus.
Training für menschenähnliche Roboter: So soll Amazon dabei helfen
Gerade erst hat ein humanoider Roboter einen Halbmarathon in China gewonnen und auf der Hannover Messe wurde ein vom KIT in Karlsruhe entwickelter Roboter vorgestellt, der immerhin Wäsche sortieren und die Spülmaschine ausräumen kann. Auch die Firma NEURA Robotics aus Metzingen (Kreis Reutlingen) entwickelt humanoide Roboter, die sehen, hören und tasten können. Für das Training der Roboter hat NEURA Robotics jetzt den Online-Versandhändler Amazon gewonnen. Amazon ist auch führend als Cloud-Dienstleister und stellt Software mit Künstlicher Intelligenz und Cloud-Speicher zur Verfügung. Damit kann NEURA Robotics seine Roboter schneller weiterentwickeln, wie es von dem Metzinger Unternehmen heißt.
Nach tödlicher Attacke: Zugbegleiter testweise in Zweierteams unterwegs
Anfang Februar erschütterte die Meldung von einem Angriff auf einen Zugbegleiter in einer Regionalbahn auf dem Weg nach Homburg bei Kaiserslautern ganz Deutschland. Serkan C. kam dabei ums Leben. Als Reaktion darauf testet die Bahn jetzt Doppelbesetzungen beim Personal. In vielen Nahverkehrszügen auch im nördlichen Baden-Württemberg sind seit rund einer Woche Zugbegleiter zu zweit unterwegs, wie die Bahn mitteilte. Mindestens zwei gefährliche Situationen hätten bereits entschärft werden können.
Urteil erwartet im Prozess um tödlichen Unfall in Esslingen
Eineinhalb Jahre nach einem tödlichen Unfall in Esslingen, bei dem eine Mutter und ihre beiden Söhne ums Leben kamen, soll heute das Urteil gegen den Verursacher fallen. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte im Oktober 2024 Brems- und Gaspedal verwechselt. Danach war er von der Straße abgekommen und hatte die 39-jährige Mutter und ihre beiden kleinen Söhne auf dem Gehweg erfasst. Die Verteidigung fordert einen Freispruch für ihren Mandanten. Sie geht von einer kurzen Ohnmacht des 55-Jährigen als wahrscheinlichsten Grund für den Unfall aus.
Der Unfallfahrer hatte sich bei den Angehörigen der Opfer am ersten Verhandlungstag entschuldigt. Was geschehen sei, habe auf unvorstellbare Art Leben zerstört und Familien in tiefste Trauer gestürzt, ließ er über seinen Verteidiger ausrichten. Das Geschehen und dessen furchtbare Folgen täten ihm von Herzen leid. "Mir ist bewusst, dass nichts, was ich sage, den Verlust lindern kann."
Eine Woche Blitzermarathon: Über 700 Verkehrssündern droht Fahrverbot
Am Sonntag ist in Baden-Württemberg die sogenannte Speed-Week zu Ende gegangen. Jetzt gibt es eine erste Bilanz vom Innenministerium: Mehr als 58.000 Menschen waren zu schnell unterwegs und wurden geblitzt. Für über 700 von ihnen heißt das, dass sie wohl vorerst ihren Führerschein abgeben müssen. "Tempolimits sind keine Gängelung, sondern dienen der Verkehrssicherheit", sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Zu schnelles Fahren ist laut Innenministerium die Hauptursache für Unfälle.
Dutzende Autoreifen in Heilbronn zerstochen
In der Innenstadt von Heilbronn sind zwischen Montagabend und Dienstagmorgen an zwölf Autos die Reifen zerstochen worden. Das hat die Polizei gestern gemeldet. Zu dem oder den Tätern gibt es noch keine Hinweise - die Polizei hofft daher auf Zeugen, die etwas gesehen haben könnten.
Frau wird von eigenem Auto eingeklemmt und stirbt
In Burladingen im Zollernalbkreis ist eine Frau tödlich verunglückt. Sie wurde in der Beifahrertür ihres Autos eingeklemmt. Ein Zeuge hatte die Frau gestern auf einem Feldweg gefunden und die Polizei alarmiert. Die 69-Jährige hatte ihr Auto aus noch ungeklärter Ursache angehalten und war ausgestiegen, wie die Polizei dem SWR sagte. Das Auto sei dann von allein gegen einen Baum gerollt, dabei sei die Frau eingeklemmt worden. Der Notarzt habe nur noch ihren Tod feststellen können.
Es bleibt sonnig und warm in Baden-Württemberg
Es bleibt erstmal frühlingshaft in Baden-Württemberg. So gibt es auch heute viele Sonnenstunden bei überwiegend klarem Himmel. Nur vereinzelt kann es zu kleineren Wolkenfeldern kommen. In den Höhenlagen liegen die Temperaturen bei 17 Grad, am Oberrhein sind sogar bis zu 23 Grad möglich. Dazu ist es windstill. Das sonnige Wetter bleibt uns auch in den kommenden Tagen erhalten.
Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:
Wo die meisten Autofahrer mit Verbrenner unterwegs sind
Die hohen Spritpreise machen Autofahrerinnen und Autofahrern zu schaffen. Aktuell kostet der Liter Diesel sogar mehr als ein Liter Benzin. Autofahrer im Hohenlohekreis trifft das besonders, denn hier gibt es die meisten Dieselfahrzeuge in Baden-Württemberg, wie eine jetzt veröffentlichte Auswertung des Kraftfahrt-Bundesamtes zum Fahrzeugbestand zeigt: 269 Diesel pro 1.000 Einwohner sind hier zugelassen. Gründe dafür sind unter anderem die Landwirtschaft und größere Betriebe, die viele Diesel in ihren Fahrzeugflotten haben. Die wenigsten Diesel gibt es in Stuttgart mit 95 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner. Der Enzkreis verzeichnet die meisten Benziner pro 1.000 Einwohnern. In Böblingen dagegen findet sich die höchste Dichte an Elektroautos - mit 47 Fahrzeugen pro 1.000 Personen.
Lyriden auf dem Maximum: Bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde
Wie eingangs schon erwähnt, war vergangene Nacht der Höhepunkt der Lyriden - mit bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde. Grund dafür ist, dass die Erde auf ihrem Weg um die Sonne derzeit die Staubspur des Kometen C/1861 G1 Thatcher durchquert. Wenn die Staub- und Gesteinsreste dabei in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen, sind sie als Sternschnuppen am Himmel zu sehen. Lyriden werden sie genannt, weil es so aussieht, als kämen sie aus Richtung des Sternbilds Leier - lateinisch Lyra. Die Bedingungen, das Spektakel zu verfolgen, waren auch ziemlich gut, denn kaum Wolken haben den Blick gestört. Habt ihr den Sternschnuppen-Regen auch gesehen und vielleicht sogar fotografiert? Dann schickt mir gerne eure Bilder.
Guten Morgen!
Willkommen zum Newsticker am Donnerstag. Für Fans von Himmelsphänomenen war es vermutlich eine kurze Nacht: Denn die Lyriden haben gestern ihr Maximum erreicht, so dass der eine oder andere aufgeblieben sein dürfte, um das Sternschnuppen-Spektakel am Himmel zu verfolgen. Fans des VfB Stuttgart und des SC Freiburg dagegen fiebern eher dem heutigen Abend entgegen. Denn dann stehen sich die beiden Clubs im Halbfinale des DFB-Pokals gegenüber. Der Gegner für das Finale steht bereits fest - gestern Abend löste der FC Bayern sein Ticket nach Berlin. Die Bayern besiegten Bayer Leverkusen mit 2:0.
Ich heiße Barbara Reeder und ich versorge euch bis 10 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Wenn ihr Fragen, Wünsche, Lob oder Kritik habt, schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.
Der Ticker vom Mittwoch zum Nachlesen
Das war der BW-Newsticker am Mittwoch ++ Heute am Bundesfinanzhof: Ist die neue Grundsteuer ungerecht? ++ Acht Verletzte bei Frontalzusammenstoß ++
Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.