5 Gründe warum dieses Training Sie perfekt durchs Jahr begleitet :
- Verbesserte Beweglichkeit und Flexibilität
- Entlastung und Vorbeugung von Verspannungen
- Stärkung der Haltung und Körperkontrolle
- Prävention von Bewegungseinschränkungen und Altersbeschwerden
- Mehr Energie und Wohlbefinden im Alltag
Übung 1: Brustkorböffner
So geht's:
Bei dieser Übung werden beide Arme horizontal nach außen geführt, sodass sich der Brustkorb öffnet. Gleichzeitig wird tief eingeatmet, wodurch sich die Rippen bewegen und die Öffnung des Brustkorbs zusätzlich unterstützt wird.
Wichtig:
Die Hände müssen nach außen gedreht werden. Dadurch entsteht eine Außenrotation im Schultergelenk. Im Alltag befinden wir uns sehr häufig in Innenrotation und Beugung – etwa durch Sitzen oder die Nutzung von Smartphone und Laptop. Umso wichtiger ist es, im Schultergelenk und in der Brustwirbelsäule gezielt die Gegenbewegung einzubauen.
Übung 2 : Rumpfbeugung – Kniebeuge – Flow
So geht's:
Aus dem aufrechten Stand wandern die Hände langsam in Richtung Boden, so weit, wie es individuell möglich ist. Im Idealfall erreichen die Hände den Boden, ohne dass sich die Knie beugen. Das ist jedoch kein Muss – genetische und physiologische Unterschiede spielen hier eine große Rolle, und nicht jeder kann diese Position erreichen. Anschließend folgt eine Kniebeuge, bei der versucht wird, den Rücken so aufrecht wie möglich zu halten. Zum Abschluss richtet man sich über die Kniebeuge wieder auf und kehrt in den Stand zurück. Der Ablauf wird anschließend fließend wiederholt.
Wichtig:
Diese Übung ist besonders wohltuend für Knie, Hüfte und die untere Lendenwirbelsäule.
Übung 3: Streckung des ganzen Körpers
So geht's:
Die Ausgangsposition ist eine Schrittstellung, wobei das hintere Bein lang bleibt. Nun werden die Arme nach oben geführt und der Körper streckt sich über die gesamte Wirbelsäule und Hüfte. Auf der Seite des hinteren Beins darf es in der Leiste leicht ziehen.
Wichtig:
Durch langes Sitzen und eine häufig gebeugte Haltung entwickeln wir eine deutliche Tendenz zur Verkürzung. Umso wichtiger ist es, regelmäßig die volle Streckung des Körpers auszunutzen, damit diese Beweglichkeit langfristig erhalten bleibt.
Übung 4: Windmühle
So geht's:
Diese Übung kann sowohl in einer langen Ausfallschrittposition als auch in einer breiten Standposition durchgeführt werden. Ziel ist es, mit einer Hand nach unten zu greifen, während sich die andere Hand nach oben öffnet. Dabei entsteht eine maximale Rotation im Oberkörper.
Wichtig:
Rotation kommt im Alltag oft zu kurz – außer vielleicht bei Sportarten wie Golf oder Tennis. Für eine gesunde und bewegliche Wirbelsäule ist es jedoch essenziell, regelmäßig Drehbewegungen auszuführen und Rotation bewusst in den Alltag einzubauen.
Im Studio: Florian Michel, Physiotherapeut
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