Freundlichkeit ist eine Superkraft

Darum ist Freundlichkeit gut für unsere Gesundheit

Freundlichkeit kann unsere Gesundheit tiefgreifend beeinflussen. Nicht nur emotional, sondern auch körperlich. Hier erfahrt ihr, was Freundlichkeit zum Gesundheitsbooster macht.

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Von Autor/in Anja Braun

Freundlichkeit reduziert den Stress und kann den Blutdruck senken

Freundlichkeit fördert die körpereigene Produktion von Glückshormonen, und da ist allen voran Oxytocin zu nennen. Das ist das sogenannte "Kuschelhormon". Wenn ich anderen helfe oder Mitgefühl zeige, führt das zu einer verstärkten Ausschüttung des Hormons Oxytocin, und das schafft ein Gefühl von Vertrauen und Nähe.

Außerdem aktivieren freundliche Handlungen auch das Belohnungssystem im Gehirn und setzen dort Dopamin frei. Das ist das Glückshormone schlechthin. Dieser Effekt wird oft als "Helfer-Hoch" beschrieben. Freundlichkeit kann auch den Serotoninspiegel im Hirn anheben. Serotonin ist auch ein Wohlfühlhormon.

Dieser durch Freundlichkeit ausgeschüttete Hormoncocktail reduziert den Stress und kann so auch den Blutdruck senken. Freundlichkeit kann auch indirekt das Immunsystem stärken, weil es durch die Senkung von den Stresshormonen zusätzlich die Entzündungsreaktion im Körper senken kann.

Freundlichkeit hilft der psychischen Gesundheit

Freundliches Verhalten stärkt offenbar unser Gefühl von Sinnhaftigkeit und Zugehörigkeit und wirkt so positiv auf unsere Lebenszufriedenheit. Das haben mehrere Studien gezeigt. Sie kann auch helfen, depressive Symptome zu lindern, da sie von den negativen Gedanken weglenkt und positive soziale Interaktionen fördert.

Freundliche Handlungen fördern Vertrauen und die Verbundenheit zwischen den Menschen, was dann wieder für eine Ausweitung der sozialen Netzwerke sorgt. Sozialen Netzwerke spielen eine wichtige Rolle für psychisches Wohlbefinden. Langfristig kann Freundlichkeit also die Lebensqualität und sogar die Lebensdauer erhöhen.

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Freundlichkeit ist ansteckend

Menschen, die eine freundliche Handlung beobachten, können davon beeinflusst werden und handeln dann selbst auch eher freundlich. Studien haben gezeigt, dass so eine positive Welle entsteht. Wenn wir Freundlichkeit bei anderen erleben, dann aktiviert das über die Spiegelneuronen die selben Gehirnregionen bei uns und wir sind motivierter, ähnlich zu handeln.

Außerdem neigen wir auch dazu, uns anzupassen. Wenn also freundliches Verhalten vorgelebt wird, übernehmen wir es, um die soziale Harmonie zu fördern. Nicht zuletzt ruft Freundlichkeit ja oft Freude und Dankbarkeit bei den Empfängern hervor. Wir als Beobachtende sehen diese positiven Gefühle und wollen sie dann selbst gerne auslösen. So werden wir angesteckt, auch freundlich zu sein.

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