Muskeln zu erhalten ist wichtig
Dass es wichtig ist, die Muskelkraft zu erhalten, erklärt sich eigentlich von selbst. Weniger Muskeln führen zu weniger Stabilität und erhöhen damit die Sturzgefahr, verlangsamen den Stoffwechsel und erhöhen dadurch das Risiko für Übergewicht und sind sogar eine Gefahr für die psychische Gesundheit.
Ist es nicht zu spät, mit 50 anzufangen?
Ganz im Gegenteil! Studien zeigen, dass Muskelaufbau auch im hohen Alter noch sehr effektiv ist. Wer mit 50, 60 oder sogar 70 beginnt, kann innerhalb weniger Monate spürbare Erfolge erzielen – unabhängig vom Fitnesslevel. 2-3 Einheiten pro Woche mit dem eigenen Körpergewicht, Gewichten oder an Geräten im Fitnessstudio sind ein guter Start. Lassen Sie sich am besten von einem Profi beraten, welche Übungen am besten für Sie geeignet sind.
Krafttraining stärkt Knochen und Gelenke
Ab 50 steigt das Risiko für Osteoporose deutlich. Regelmäßiges Training mit Gewichten oder dem eigenen Körpergewicht regt die Knochenneubildung an. Gleichzeitig werden Sehnen, Bänder und Gelenke stabiler – was langfristig Schmerzen und Verletzungen vorbeugt.
Krafttraining schützt vor Stoffwechselerkrankungen
Ab 45 steigt das Risiko für Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Krafttraining verbessert den Blutzuckerspiegel, senkt den Blutdruck und fördert einen aktiven Stoffwechsel. So sinkt das Risiko für chronische Erkrankungen.
Mentale Gesundheit profitiert
Nicht nur der Körper, auch der Kopf wird stärker: Krafttraining steigert die Durchblutung des Gehirns, verbessert die Stimmung durch Endorphine und kann sogar vor Altersdepression schützen. Auch die Haltung wird durch Krafttraining verbessert und die hat direkte Auswirkungen auf unsere mentale Gesundheit.
Im Studio: Roman Vilkin-van Almsick, Physiotherapeut
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