Nervenstärkende Kekse nach Hildegard von Bingen
Wer gern in die Gewürzschublade greifen möchte, um seiner Seele in der dunklen Jahreszeit etwas Gutes zu tun, kann diese nervenstärkenden Kekse nach einem Rezept von Hildegard von Bingen nachbacken. Sie enthalten beispielsweise Zimt, der beruhigend wirkt, aber auch Muskat.
Rezept-Tipp: Nervenstärkende Kekse
Nach Hildegard von Bingen Nervenstärkende Kekse
In der dunklen Jahreszeit leidet oft auch unsere Stimmung. Diese Kekse nach einem Rezept von Hildegard von Bingen sind nicht nur sehr lecker, sondern auch noch gut fürs Gemüt!
Kinder und Schwangere: Achtung Cumarin!
Die Kekse sind nicht für Kinder und Schwangere geeignet, Erwachsene sollten die Höchstdosis von 5 Keksen nicht überschreiten.
Muskatnuss ist gut fürs Gemüt
Muskatnuss diente bei Hildegard zur Steigerung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Sie öffnet das Herz, reinigt die Sinne und bereitet einen guten Verstand. Geringe Mengen Muskat wirken leicht sedierend und ist gut fürs Einschlafen und Entspannen.
Rezept-Tipp: Muskatmilch für guten Schlaf
Einfach lecker Muskatmilch
Muskatmilch hilft bei Schlafproblemen. Sie wirkt beruhigend, schlaffördernd und verdauungsfreundlich. Trinken Sie sie abends 30 Minuten vor den Schlafengehen!
Die Muskatnuss entspannt die Muskeln
Ja schon im Mittelalter sagte man der Muskatnuss eine heilende Wirkung gegen die Pest nach. Aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften der Muskatnuss kann das nicht ausgeschlossen werden. Verdauungsfördernd, schmerzlindernd und muskelentspannend. Schlaf- und beruhigungsfördernd.
Muskatnuss: Auch die Blüte heilt
Die Muskatblüte wird auch Macis genannt. Die "Blüte" ist eigentlich keine Blüte, sondern der getrocknete Samenmantel der Muskatnuss. Sie hat ein feineres Aroma als die Nuss, wirkt ähnlich, aber milder in ihrer Wirkung und Toxizität. Die berauschende Wirkung rührt vom im ätherischen Öl enthaltenen Myristicin her. Die halluzinogenen Stoffe sind auch in der Muskatblüte (Macis) enthalten. Diese wurde im Mittelalter bei Erkrankungen der Leber, der Milz und des Magens als Arznei verwendet.
Wie viel Muskat ist erlaubt?
Muskat wirkt ab etwa 5 g toxisch. Das entspricht zirka einer ganzen Muskatnuss. Muskat ist nicht für Schwangere geeignet, weil sie wehenfördernd wirkt. Für Kinder gilt: Maximal eine Messerspitzenmenge (max. 0,2–0,5 g pro Tag) verwenden.
Im Studio: Astrid Fiebich, Heilpraktikerin
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