Damit geht der Ticker für heute Morgen und diese Woche zu Ende. Ich wünsche euch einen schönen Rest-Freitag und ein noch besseres Wochenende! Am Montag ist meine Kollegin Samantha Ngako für euch da. Bis dahin findet ihr alle aktuellen Nachrichten und Hintergründe für Baden-Württemberg unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.
- Nach Wasen-Schlägerei: Schausteller werden in sozialen Medien beleidigt
- "Aleph Alpha"-Start-up: Chef wirft hin
- Frieden in Nahost? Menschen in BW zu Trumps Plänen
- Schwerer Unfall mit Sportwagen auf der B10 bei Pforzheim
- Elch könnte im Schwarzwald heimisch werden
- BW-Landeskommandeur: Schnelle Gesetze für Drohnenabwehr nötig
Ciao!
Elch im Schwarzwald gesichtet: So habt ihr zur Namenswahl abgestimmt
Der Elch, der im Ortenaukreis durch den Schwarzwald streift, soll namenlos bleiben: Das ist zumindest das Ergebnis unserer Umfrage. Rund 69 Prozent von euch finden, dass das Tier keinen Namen braucht und damit besser in Ruhe gelassen werden sollte. Etwa 18 Prozent fänden einen Spitznamen wie Elch Eduard oder Eddie nett. Rund 13 Prozent von euch ist es egal, ob der Elchbulle einen Namen bekommt oder nicht. Vielleicht hat er ja bereits einen Namen: Die Herkunft des Elches ist zwar noch unklar, aber es wird vermutet das er aus menschlicher Haltung stammt.
Gemeinsame Unterkunft für Studierende und Geflüchtete
In Mannheim-Käfertal baut die Stadt fünf Holzbauten, in denen vor allem Geflüchtete unterkommen sollen. Das Besondere: Sie werden dort gemeinsam mit Studierenden und Auszubildenden wohnen - das soll die Integration fördern. In den Wohnungen sollen jeweils Gruppen von vier bis zwölf Menschen wohnen. Neben den standardisierten Doppelzimmern à 15 Quadratmeter gibt es in jeder Wohneinheit jeweils zwei Bäder und eine Küche. In einem der insgesamt fünf Häuser ist ein Gemeinschaftsraum geplant. Auch eine Spielfläche für Kinder soll es geben. Das Projekt dient als Übergangslösung, die Bewohner sollen planmäßig bis zu zwei Jahre dort wohnen.
Nach Wasen-Schlägerei: Schausteller werden in sozialen Medien beleidigt
Endspurt auf dem Cannstatter Volksfest: Am Sonntag endet das Fest in Stuttgart traditionell mit einem großen Musikfeuerwerk. Am Montag sorgte aber eine andere Meldung vom Volksfest für Aufsehen: Es gab eine Massenschlägerei mit mehreren Verletzten, weil laut Polizei ein Streit zwischen Angehörigen von Schaustellerbetrieben eskaliert ist. Jetzt kritisiert der erste Vorsitzende des Schaustellerverbands Südwest, Mark Roschmann, die Darstellung der Geschehnisse von Montagnacht. Der Stuttgarter Zeitung sagte Roschmann, dass die Berichte über die Wasen-Schlägerei den Eindruck vermittelten, dass es auf dem Rummel Clans oder ähnliche Strukturen gebe: "Auf dem Wasen gibt es keine Clans und auch keine Fehden zwischen Schaustellern." An dem Abend seien auch normale Wasen-Besucher auf der Party gewesen, so Roschmann zur Tageszeitung. Durch die Berichterstattung wurde die Schausteller-Familie auf den Sozialen Medien mit Hass und Häme konfrontiert. Der Schaustellerchef sagte im Interview mit der Stuttgarter Zeitung, dass sie am laufenden Band beleidigt wurden. "Als fahrendes Volk, als Karussellbremser oder Zigeuner bezeichnet zu werden, das tut weh und macht einen traurig. Aber wahrscheinlich müssen wir das ertragen, weil uns halt dieses Klischee anhaftet." Zu den genauen Hintergründen des Vorfalls ermittelt derzeit die Polizei. Unter anderem wird nach Zeugen gesucht.
Hund stirbt bei Brand in Loßburg
Eine traurige Nachricht aus Loßburg (Kreis Freudenstadt). Dort ist in der Nacht ein Haus in Brand geraten. Die Bewohnerin konnte ihre vier Kinder und sich selbst in Sicherheit bringen. Für ihr Haustier kam aber jede Hilfe zu spät: Ihr Hund starb und wurde von den Rettungskräften geborgen. Das Feuer sei im Erdgeschoss aus bisher unbekannten Gründen ausgebrochen und habe auf alle Stockwerke übergegriffen, teilte die Polizei mit. Das Haus ist unbewohnbar, der Schaden liegt bei bis zu 300.000 Euro.
Sondervermögen: BW bekommt am drittmeisten
Der Bundestag hat gestern grünes Licht für ein Gesetz gegeben, das den Ländern Mittel aus dem Sondertopf zur Modernisierung der Infrastruktur sichert. Nach der Zustimmung der Regierungsfraktionen von Union und SPD erhalten die Länder 100 Milliarden der insgesamt 500 Milliarden Euro aus dem neuen Sondervermögen. Die Gelder sind neben klassischer Infrastruktur wie Verkehr, Bevölkerungsschutz, Krankenhäuser und Pflegeheime oder Schulen auch für Kultureinrichtungen, Sportstätten und Schwimmbäder vorgesehen. Aufgeteilt wird die Summe nach dem Königsteiner Schlüssel, der sich aus Steueraufkommen und der Bevölkerungszahl zusammensetzt. Demnach erhält Baden-Württemberg mit 13,2 Prozent am drittmeisten, nach Nordrhein-Westfalen (21,1 Prozent) und Bayern (15,7 Prozent). Im Vorfeld gab es allerdings auch Kritik am Gesetzgebungsverfahren, da nicht festgelegt ist, wie viel der Gelder die Länder an die Kommunen weitergeben.
Warum eine Schweizer Gemeinde täglich 100.000 Franken Bußgeld kassiert
Wir werfen einen Blick über die Landesgrenze: In der Schweizer Gemeinde Birsfelden müssen Autofahrer seit Anfang September eine Strafe dafür zahlen, dass sie durchfahren. Wer den Ort über bestimmte Durchfahrtsstraßen durchquert, muss 100 Franken Bußgeld zahlen - umgerechnet rund 107 Euro. Wer Birsfelden dagegen nicht allein für die Durchfahrt nutzt und sich mindestens 15 Minuten lang dort aufhält, muss keine Strafe zahlen. Durch die Regelung soll der Verkehr reduziert und die Lebensqualität in den betroffenen Wohngebieten erhöht werden. Denn viele Autofahrer nutzen den Vorort von Basel, um einen Stau auf der A2 zu umfahren. Die Regelung scheint sich für den Ort zu lohnen: Laut der Gemeindeverwaltung kam es seit der Einführung jeden Tag zu mehr als 1.000 Verstößen. Die Gemeinde nimmt also seit einem Monat täglich etwa 100.000 Franken an Bußgeld ein.
Großkontrolle in Seligweiler: Reisebusse im Visier der Polizei
Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle an der A8-Raststätte in Seligweiler bei Ulm hat die Polizei gestern Mängel an etlichen Reisebussen festgestellt. Mehrere Stunden lang haben die Beamten vor allem Reisebusse kontrolliert, die auf dem Weg nach Osteuropa waren oder von dort kamen. Bei neun der 23 kontrollierten Fahrzeuge stellten die Beamten technische Mängel oder fehlende Sicherheitseinrichtungen fest. Zwei davon zog die Polizei sogar ganz aus dem Verkehr: Unter anderem war bei einem der Busse die Bremse defekt, ein anderer wies lose Kabel am Fahrzeugboden auf. Die Busfahrer und die insgesamt 39 Fahrgäste konnten ihre Fahrt vorerst nicht fortsetzen.
"Aleph Alpha"-Start-up: Chef wirft hin
Das Heidelberger KI-Start-up "Aleph Alpha" stellt sich personell neu auf. Das teilte das Unternehmen gestern mit. Der Unternehmensgründer Jonas Andrulis gibt seinen Chefposten ab - und zwar laut Medienberichten mit sofortiger Wirkung. Eine offizielle Begründung für seinen Rücktritt gab es nicht. Andrulis soll zum 1. Januar 2026 in den Aufsichtsrat wechseln. Das neue Führungsteam bestehe unter anderem aus dem bisherigen Co-Chef Reto Spörri. Jonas Andrulis hatte das Unternehmen 2019 in Heidelberg gegründet, um große Sprachmodelle zu entwickeln. In den vergangenen Jahren hat der Softwareentwickler große Investoren gewonnen - darunter Bosch und die Schwarz-Gruppe, die sich mit 500 Millionen Euro beteiligt haben.
Günther Jauch erhält Auszeichnung als "Württemberger Kopf 2025"
Moderator Günther Jauch wurde gestern Abend in der Heilbronner Harmonie mit dem Demokratiepreis "Württemberger Köpfe" ausgezeichnet. Damit wurde die klare Haltung zur demokratischen Grundordnung und das soziale Engagement des bekannten TV-Promis gewürdigt. Der Moderator spendet Werbeeinnahmen für soziale Zwecke. Auch das jetzige Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro will Jauch an soziale Einrichtungen für Kinder und Jugendliche weitergeben.
Was sagt ihr: Sollte der Elch einen Namen bekommen?
Heute Morgen habe ich euch schon ein Update zum Schwarzwald-Elch gegeben. Auch auf Instagram hat das Tier bereits viele Fans. Ein User nennt ihn sogar den "SWR3-Elch". Bisher ist der Elch aber namenlos. Der Wildtierbeauftragte des betroffenen Ortenaukreises, Maximilian Lang, möchte dem Tier keinen Spitznamen geben: "Sobald man ihnen einen Namen gibt, wird es emotionaler - und gehypt." Wir wollen von euch wissen, ob ihr findet, dass der Elch einen Namen braucht. Stimmt gerne unten ab.
Sollte der Schwarzwald-Elch einen Spitznamen bekommen?
Fünf Unternehmen müssen Corona-Hilfen nicht zurückzahlen
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim hat in sechs Musterverfahren über die Rückzahlung von Corona-Soforthilfen entschieden. In fünf Fällen hat das Gericht den Unternehmern Recht gegeben. Sie müssen der Entscheidung zufolge die Hilfen nicht zurückzahlen, die das Land während der Corona-Pandemie gezahlt hatte. Entscheidend dafür, ob der Anspruch der L-Bank auf Rückzahlung berechtigt oder rechtswidrig ist, war laut Gericht der Zeitpunkt der Antragsstellung auf Corona-Soforthilfen. Die L-Bank forderte in rund 117.000 Fällen Gelder von Betrieben zurück - insgesamt rund 862 Millionen Euro.
Urteile des Verwaltungsgerichtshofs Corona-Soforthilfen: Gericht entscheidet zugunsten mehrerer Unternehmen
Das Land verlangt von Zehntausenden Unternehmen eine Rückzahlung von Corona-Soforthilfen. Viele haben geklagt - nun hat der Verwaltungsgerichtshof die ersten Fälle entschieden.
Freiwillige retten das Freibad in Schechingen
Das ist doch eine tolle Geschichte: Das Freibad in Schechingen im Ostalbkreis ist schon seit Jahren marode. Es muss dringend saniert werden. Die 3,2 Millionen Euro dafür hat die kleine 2.200-Einwohner-Gemeinde zwar. Die Mittel für den laufenden Betrieb danach aber nicht. Die Lösung: Ehrenamtliche, die mithelfen. Nur wenn sich mindestens 135 Freiwillige finden, wollte der Gemeinderat der Sanierung zustimmen. Das ist jetzt geschafft. "Wenn man vor über 60 Jahren mit dem Freibad aufgewachsen ist, dann ist klar, dass man das nicht einfach liegen lassen kann", sagt beispielsweise Alfred Schurr, ein pensionierter Sportlehrer und Helfer. Er soll künftig am Beckenrand des Freibads unterstützen.
Der Verkehr in Baden-Württemberg
Wir werfen einen Blick auf die Straßen im Land: Auf der B10 Ulm Richtung Stuttgart staut es sich auf sieben Kilometern zwischen Deizisau-West und Mettingen. Hier braucht ihr bis zu einer halben Stunde länger. Mehr Zeit solltet ihr auch auf am Grenzübergang zur Schweiz einplanen. Auf der A861 Dreieck Hochrhein Richtung Grenzübergang Rheinfelden steht ihr zwischen Rheinfelden-Mitte und Grenzübergang Rheinfelden zwei Kilometer im Stau. Auch auf der A5 Karlsruhe Richtung Basel zwischen Dreieck Weil am Rhein und dem Grenzübergang Weil am Rhein/Basel gibt es einen Lkw-Stau auf der rechten Spur. Ich wünsche euch eine gute Fahrt ins Wochenende!
Jederzeit könnt ihr euch in unserer SWR Aktuell-App über eure Strecke informieren, oder hier reinschauen:
Service Aktuelle Verkehrsmeldungen
Infos zu Staus, Unfällen, Baustellen und Sperrungen auf Autobahnen und Bundesstraßen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz direkt aus der Verkehrsredaktion des SWR.
Zwei Verletzte bei schwerem Unfall auf B10 bei Pforzheim
Es gibt ein Update zu dem schweren Unfall heute Nacht auf der B10 bei Pforzheim. Demnach wurden bei dem Unfall zwei Menschen verletzt. Die Polizei hatte zunächst von drei Verletzten gesprochen. Der 26-jährige Sportwagenfahrer blieb unverletzt, sein Beifahrer wurde schwer verletzt. Der mutmaßliche Unfallverursacher erlitt laut Polizei lebensgefährliche Verletzungen. Die B10 in Höhe Eutingen war wegen des Unfalls über mehrere Stunden in beiden Richtungen gesperrt.
DFB-Team übernachtet in Heilbronn
Ich habe euch heute morgen bereits erzählt, dass die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Männer heute Abend in der WM-Qualifikation gegen Luxemburg in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) spielt. Gestern ist die Nationalelf in Heilbronn eingetroffen. Die Mannschaft übernachtet dort im Parkhotel. Mein Kollege Alexander Dambach war bei der Ankunft des Teams vor Ort.
"Mental Health Day": Gegen die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen
Heute ist der "Mental Health Day", also der Welttag für psychische Gesundheit. Der Aktionstag wurde 1992 von der World Federation for Mental Health initiiert. Rund um den 10. Oktober finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die auf das Thema aufmerksam machen. Im Kreis Böblingen gibt es beispielsweise seit einiger Zeit einen Expertenrat von seelisch erkrankten Menschen. Die Selbsthilfegruppe möchte Hilfsangebote für psychisch kranke Menschen noch besser zugänglich machen. Außerdem wollen die Mitglieder dazu beitragen, dass psychisch Erkrankte keinen Vorurteilen ausgesetzt sind. Das Psychatrie-Klinikum Schloss Winnenden (Rems-Murr-Kreis) veranstaltet zur Woche der seelischen Gesundheit unter anderem kommende Woche eine Lesung und einen Kinoabend, zum Thema was "normal" ist und über die psychische Erkrankung Schizophrenie.
Albaufstieg-Finanzierung wohl gesichert
Nachdem es Mitte September aus Berlin hieß, dass der Ausbau der A8 am Albaufstieg wegen einer Finanzierungslücke gefährdet sei, hat der Koalitionsausschuss in der Nacht auf Donnerstag diesem Verkehrsprojekt wohl doch zugestimmt. Alle Straßenbauprojekte, die baureif seien, würden auch gebaut werden, teilte der Bundestagsabgeordnete Herrmann Färber mit. Der CDU-Politiker vertritt den Wahlkreis Göppingen im Bundestag. Damit sieht auch Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) die Finanzierung des Albaufstiegs als gesichert an. Das Bundesverkehrsministerium müsse das jetzt "schnell öffentlich eindeutig klarstellen", damit der Ausbau der A8 in die Wege geleitet werden könne, so Hermann.
Nur noch digital: Österreich schafft Klebevignette für Autobahn ab
Alle, die schon einmal mit dem Auto nach Österreich gefahren sind, kennen sie: Die roten Autobahnvignetten, auch "Pickerl" genannt. Bisher gibt es sie als Aufkleber für die Windschutzscheibe oder digital. Die Klebevariante soll es nächstes Jahr aber zum letzten Mal geben. Grund dafür ist, dass jetzt schon drei Viertel der Vignetten digital sind und auch in den meisten Nachbarländern wie Slowenien, der Slowakei, Ungarn und Tschechien die analogen Varianten abgeschafft wurden. Kosten soll die neue Jahresvignette 106,80 Euro, drei Euro mehr als bisher. Neben der Vignette für das ganze Jahr gibt es auch welche für einen Tag, zehn Tage sowie für zwei Monate. Ab Ende November sind die Vignetten erhältlich. Sie sind ab dem 1. Dezember 2025 bis zum 31. Januar 2027 gültig. Ab dem 1. Februar 2027 werden nur noch digitale Vignetten auf österreichischen Autobahnen akzeptiert.
Wehrpflicht: CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter fordert mehr Zutrauen
Die Debatte um die Wiedereinführung einer Wehrpflicht bestimmt aktuell den politischen Diskurs. Gegner argumentieren oft, dass die Bundeswehr die Wehrpflicht rein logistisch gar nicht stemmen könne - das sieht CDU-Verteidigungspolitiker und Bundeswehr-Oberst a.D. Roderich Kiesewetter (Bundestagswahlkreis Aalen-Heidenheim) anders. In der Sendung "Zur Sache! Baden-Württemberg" sagte er, dass allein Baden-Württemberg 2015 kurzfristig 185.000 Menschen aufnehmen konnte, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Demzufolge können auch Wehrdienstleistende untergebracht werden.
Silvesterparty auf dem Stuttgarter Schlossplatz abgesagt
Alle Partygänger und Feuerwerk-Liebhaber aus Stuttgart müssen bei der nächsten Meldung stark bleiben. Denn nach einigen Diskussionen steht laut SWR-Informationen nun fest: Die Silvesterparty auf dem Schlossplatz in Stuttgart ist abgesagt. Der Verwaltungsausschuss sei sich demnach einig gewesen. Grund: die Sparpläne der Stadt Stuttgart. Mit Kosten von rund einer Million Euro ist die Silvesterparty einigen Fraktionen, zum Beispiel der des Bündnis 90/Die Grünen zu teuer. Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) hatte sich hingegen für eine städtische Silvesterparty auf dem Schlossplatz ausgesprochen. Anderenfalls sehe er ein Sicherheitsproblem. Nun wird an einem Sicherheitskonzept gearbeitet.
So wird das Wetter heute
In ganz Baden-Württemberg haben sich die Wolken heute verzogen. Vormittags kehrt eine Wolkendecke zurück, die das ganze Bundesland bis in die Mittagszeit bedecken wird. Im Norden wird sogar etwas Nieselregen erwartet, im Süden soll es neblig werden. Die Sonne soll dann am Nachmittag die Wolkendecke im Süden Baden-Württembergs durchbrechen, im Norden bliebt es wolkig. Die Temperaturen liegen zwischen 14 und 19 Grad.
Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:
Frieden in Nahost? Menschen in BW zu Trumps Plänen
Bei Verhandlungen zum Gaza-Krieg haben Israel und die islamistische Hamas der ersten Phase des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump zugestimmt. Auf der Plattform "Truth Social" bezeichnete Trump das Abkommen als ersten Schritt "hin zu einem starken, dauerhaften und ewigen Frieden." Die jüdische Gemeinde in Mannheim hat mit Erleichterung auf die Entwicklungen reagiert und mit der Hoffnung, dass die Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden in der Stadt nachlassen. Auch Teilnehmende einer Pro-Palästina-Demonstration reagierten erleichtert, sie seien aber auch misstrauisch mit Blick auf vergangene Waffenruhen, die nicht eingehalten worden seien.
Schwerer Unfall mit Sportwagen auf der B10 bei Pforzheim
Heute Nacht kollidierte auf der B10 bei Pforzheim ein Sportwagen mit einem Pkw. Dabei wurden drei Menschen verletzt, zum Teil schwer. Nach ersten Informationen der Polizei machte ein Autofahrer unerlaubterweise in Höhe Eutingen eine Kehrtwende mit seinem Wagen. Ein entgegenkommender Fahrer eines Sportwagens konnte nicht mehr ausweichen, sodass es zum Zusammenstoß kam. Laut Polizei war der Sportwagen wohl zu schnell gefahren. Die B10 war für die Aufräumarbeiten bis in die Morgenstunden in beide Richtungen gesperrt.
Das wird heute wichtig
Heute Abend spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer in der WM-Qualifikation gegen Luxemburg. Nach einer Niederlage und einem Sieg steht Deutschland aktuell auf Platz drei der Gruppe A. Mit dabei sind unter anderem auch der Freiburger Keeper Noah Atubolu oder der gebürtige Rottweiler Joshua Kimmich. Das Spiel findet in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) statt, los geht's um 20:45 Uhr. Die ARD überträgt das Spiel.
Heute Mittag kommt es zum "Finanzgipfel" zwischen den Kommunalen Verbänden (Städtetag, Gemeindetag, Landkreistag) und BW-Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne). Konkret geht es darum, wie viel Geld das Land aus dem Sondervermögen an die Kommunen weitergeben will.
Elch könnte im Schwarzwald heimisch werden
Gestern haben wir euch bereits davon erzählt: Im Kinzigtal (Ortenaukreis) wurde am Dienstagmittag ein Elchbulle gesichtet. Woher das Tier stammt, ist weiter unklar. Der Elch könnte womöglich heimisch werden, sofern er nicht aus menschlicher Obhut stammt. "Wir glauben das zwar eher nicht. Aber wenn es sich tatsächlich um ein wanderndes Tier handeln sollte, dann ist es eigentlich auch kein Problem, wenn es im Schwarzwald bleibt", sagt der Wildtierbeauftragte des betroffenen Ortenaukreises, Maximilian Lang. Der Experte gehe aber stark davon aus, dass das Tier aus privatem Besitz stamme. Melde sich ein Eigentümer, werde es wohl eingefangen und zurückgebracht. Handlungsbedarf gebe es ansonsten erst, wenn sich der Elch - wie jüngst der Jungbulle Emil in Österreich - einer Stadt nähere, sagt Lang. Emil war betäubt worden, bekam einen GPS-Tracker und wurde in der Nähe eines tschechischen Nationalparks freigelassen.
BW-Landeskommandeur: Schnelle Gesetze für Drohnenabwehr nötig
Baden-Württembergs oberster Soldat, Landeskommandeur Michael Giss, hat im SWR-Interview zügige Reaktionen der Politik auf die Zunahme der Drohnensichtungen in Deutschland gefordert. Es sei höchste Zeit, dass jetzt schnell Gesetze kommen, damit Polizei und Bundeswehr zusammenarbeiten, sich gegenseitig helfen und zügig gegen die Bedrohung vorgehen könnten, so Giss. Seiner Meinung ginge die Gefahr nicht zwingend von russischen Soldaten aus, sondern von sogenannten Wegwerfagenten, die womöglich auch Sprengstoff an eine Drohne bauen könnten. "Und wenn wir nicht schnell genug sind und bis dahin nicht die Fähigkeiten haben, dann fällt so ein Ding mal über einem Funkhaus oder über einer Kaserne ab", so Giss.
Guten Morgen!
Einen schönen Freitagmorgen zusammen! Der oberste Soldat im Land, BW-Landeskommandeur Michael Giss, warnt vor wachsender Drohnen-Bedrohung und fordert schnelle gesetzliche Regelungen. Außerdem blicken wir auf den Nahost-Konflikt. Gestern hat das israelische Kabinett erste Details des US-Friedensplans für den Gaza-Streifen gebilligt. Zuvor hatte die Hamas den Krieg für beendet erklärt.
Darüber und was es bei uns hier in Baden-Württemberg sonst noch Neues gibt, halte ich euch bis 10 Uhr im Newsticker auf dem Laufenden. Mein Name ist Luisa Weinig und ich wünsche euch einen guten Start in den Tag. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.
Der Ticker vom Donnerstag zum Nachlesen
Das war der BW-Newsticker am Donnerstag ++ Großbrand bei Karlsruhe - Feuerwehr verhindert Schlimmeres ++ Streit um Kompass 4 geht weiter ++ Elch im Schwarzwald gesichtet ++
Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.