Düstere Zeiten bei Mercedes? Der Gewinn hat sich halbiert, und der Umsatz sank deutlich. Aber: Obwohl die Zahlen wenig erfreulich ausfielen, zeigte sich Mercedes-Chef Ola Källenius bei der Bilanzvorlage für 2025 optimistisch. Mit einer groß angelegten Produktoffensive will das Unternehmen wieder auf Kurs kommen. Ein Highlight: Das Nachfolgemodell der A-Klasse, das laut Källenius "hot as hell" sei - wörtlich übersetzt "heiß wie die Hölle".
Internen Planungen zufolge strebt Mercedes ab 2027 wieder Wachstum an. Zunächst liegt der Fokus jedoch auf der Umsetzung der Sanierungsstrategie des Vorstandsvorsitzenden, der seit 2019 an der Spitze Mercedes-Benz Group AG steht. Im SWR-Interview betonte Källenius, dass Mercedes innerhalb von drei Jahren über 40 neue Modelle auf den Markt bringen werde. Als Vorbild dient der elektrische CLA, der 2025 zum "Auto des Jahres" in Europa gekürt wurde und einen "kleinen Bruder" bekommen soll.
Das Neckartal ist für den Mercedes-Chef nach wie vor ein Zukunftsstandort: "Wir investieren beispiellos hohe Beträge in Innovation, in neuen Technologien, in Produkte, aber auch in unsere Werke", sagte er im SWR. "Wir haben eine grundsolide Bilanz. Auch wenn die Zeiten stürmisch sind, gucken wir mit Zuversicht in die Zukunft."
Das ganze Interview mit Ola Källenius zur Zukunft von Mercedes: