Vor vier Jahren überfiel die russische Armee die Ukraine. Der Krieg: ein Einschnitt im Leben vieler Menschen. Mindia "Mischa" Mikeladze aus Charkiw ist damals mit seiner Familie aus seiner Heimat geflohen. Auch wenn er nicht an Frieden glaubt: Aufgeben ist für den Bauingenieur keine Option.
Der jetzt 41-Jährige war in Charkiw Bauingenieur mit eigener Firma, die durch den Krieg zerstört wurde. Im Sommer 2022 kam er in die Eifel und hat von Anfang an hier gearbeitet - zunächst als Bauarbeiter und Hilfsarbeiter. Mittlerweile hat er seine eigene Firma aufgemacht und versucht dort Landsleute unterzubringen und ihnen zu helfen. Er engagiert sich bei der Ukraine-Hilfe von "Humanitas e.V.", fährt Transporte an die Front. Er glaubt an keinen baldigen Frieden und sieht für sich und seine Familie, seine drei Kinder, keine Perspektive mehr in der Ukraine.
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