Das war der BW-Newsticker am Montag

BW-Newsticker am Morgen: Tagelang vermisste Kinder aus Lahr sind wieder da, Zwei Millionen Wasen-Besucher, B500 bei Baden-Baden gesperrt

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Michael Ströbel.

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Stand

Von Autor/in Michael Ströbel

Auf Wiedersehen!

Und damit sind wir wieder am Ende des Newstickers für heute. Ich sage auf Wiedersehen und hoffe, ihr kommt gut durch die Woche! Morgen ist meine Kollegin Susanne Veil für euch da. Bis dahin findet ihr alle aktuellen Nachrichten und Hintergründe für Baden-Württemberg unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Heilbronn: Polizei zerschlägt Diebesbande - Schäden in Millionenhöhe

Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei Heilbronn eine Bande von vier Tatverdächtigen festgenommen, die zwischen März und August dieses Jahres hochwertige Kompletträder im Wert von 1,6 Millionen Euro aus einem Automobilzulieferer-Lager entwendet haben soll. Bei Durchsuchungen im Raum Heilbronn und Ludwigsburg wurden demnach 170 Kompletträder und Bargeld sichergestellt. Von dort sollen die Räder für die Marken Audi und Porsche nach dem Diebstahl weiterverkauft worden sein. Drei Männer sitzen in Untersuchungshaft, eine Frau wurde unter Auflagen freigelassen.

Werkstattbesuch kostet Schweizer 17.500 Euro Einfuhr-Zoll und Strafe

Lindauer Zöllner haben erneut einen Sportwagen aus der Schweiz verzollt, weil der Fahrer des Fahrzeug-Gespanns seine Fracht beim Grenzübertritt nicht dem Zoll meldete. Der Fahrer, ein 39-jähriger Schweizer, hatte einen Nissan Skyline GRT im Wert von knapp 50.000 Euro geladen, als ihn eine Zollstreife am vergangenen Freitag auf der A96 in Höhe Sigmarszell herauswinkte. Der Sportwagen sollte zur Wartung in eine deutsche Werkstatt. Entsprechende Zollpapiere hatte der Fahrer nicht. Knapp 15.000 Euro Einfuhrabgaben musste der 39-Jährige nun zahlen - zudem noch eine richterlich angeordnete Sicherheitsleistung in Höhe von 2.500 Euro.

Häufig werden Fahrzeuge aus der Schweiz für Reparaturen nach Deutschland gebracht. Wird die vorübergehende Einfuhr nicht dem Zoll gemeldet, riskiert der Verbringer die komplette Verzollung und muss 29 Prozent des Fahrzeugwertes bezahlen.

Was die Menschen in Baden-Württemberg rund ums Heizen bewegt

Fernwärme, Gasheizung und Wärmepumpe - das Interesse an Themen rund um die Wärmewende scheint groß zu sein. Auf den Aufruf von SWR und CORRECTIV, über eigene Erfahrungen zu berichten, haben allein am ersten Tag hunderte Menschen reagiert. Wenig später waren es schon mehr als 1.000 - und es werden immer mehr. Die Beteiligung läuft noch bis Anfang November.

Ravensburger-Verleger Maier wird 95

Es ist vermutlich nicht vermessen, zu sagen, Otto Julius Maier habe Ravensburg weltberühmt gemacht - als Geschäftsführer und Vorstand der Ravensburger AG, die Spiele wie Malefiz, Memory und Puzzle herausgebracht hat. Heute feiert der Spiele- und Buchverleger seinen 95. Geburtstag. Maier glaubt, "dass die Marke Ravensburger, die Firma, bekannter ist als der Ort selber". Mehr über sein Leben erfahrt ihr hier:

Ravensburg

Spiele, Puzzles und Bücher Er machte Ravensburger weltberühmt: Verleger Otto Julius Maier wird 95

Malefiz, Memory & Puzzle: Mit Spielen wie diesen machte er die Ravensburger AG als Geschäftsführer und Vorstand in aller Welt bekannt. Am Montag feiert Otto Julius Maier seinen 95. Geburtstag.

Einstufung zur Schwerbehinderung: Nur jeder vierte Widerspruch erfolgreich

In Baden-Württemberg ist nur einer von vier Widersprüchen gegen die Einstufung des Schwerbehindertengrades erfolgreich. Das zeigt eine aktuelle Recherche des SWR. Zu solchen Widersprüchen kommt es zum Beispiel, wenn ein Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis abgelehnt wird oder der Grad der Schwerbehinderung aus Sicht der Antragssteller zu gering beziffert wird.

Warum das so ist und was Betroffene tun können, könnt ihr hier nachlesen:

Baden-Württemberg

Antrag, Neubewertung und Schutzrechte Schwerbehinderten-Ausweis: Rund 25 Prozent der Widersprüche sind erfolgreich

Rund ein Viertel der Widersprüche gegen eine Einstufung oder Ablehnung des Schwerbehindertengrades ist in BW erfolgreich. Das teilte das Regierungspräsidium Stuttgart mit.

Existenzangst bei Bosch-Beschäftigten

Die Nachricht, dass beim Autozulieferer Bosch in den kommenden Jahren tausende Stellen abgebaut werden sollen, treibt viele Menschen in Baden-Württemberg um. Manche bangen um ihre berufliche Zukunft. Zum Teil sind mehrere Familienmitglieder betroffen. Das zeigt ein Beispiel aus Schwäbisch Gmünd:

Schwäbisch Gmünd

Stimmung bei Bosch-Familie in Schwäbisch-Gmünd im Keller "Ich kämpfe ums nackte Überleben": Bosch-Mitarbeiter zu Stellenabbau

Stehe ich bald ohne Job da? Diese Frage stellt sich Leon Zeller, Azubi bei Bosch in Schwäbisch Gmünd. Seine Familie und er bangen um ihre Zukunft. Die Stimmung ist am Tiefpunkt.

SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

Region Heilbronn droht Verlust von tausenden Jobs

Allein in der Region Heilbronn könnten aufgrund der Krise in der Autobranche rund 5.000 Jobs wegfallen. Das schätzt die IG Metall Heilbronn-Neckarsulm. Die Gewerkschaft fordert neue Strategien für den Wandel. Es seien herausfordernde Zeiten, sagte der langjährige Gewerkschafter Rudolf Luz dem SWR. Er kritisiert den seiner Ansicht nach schnellen Reflex der Unternehmen zum Stellenabbau. Die Unternehmen würden ihrer sozialen Verantwortung nicht ausreichend gerecht. Es brauche stattdessen Zukunftskonzepte der Unternehmen und eine passende Industriepolitik von der Bundesregierung.

Neckarsulm

Landkreis Heilbronn besonders betroffen Stellenabbau bei Autozulieferern: IG Metall rechnet mit Verlust von 5.000 Jobs im Unterland

Die Krise der Autobranche trifft auch das Unterland hart. Die IG Metall Heilbronn-Neckarsulm schätzt, dass bis 2029 rund 5.000 Stellen bei Autozulieferern wegfallen.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

1. FC Heidenheim nach Niederlage kämpferisch

Dass der 1. FC Heidenheim gestern das Schwaben-Duell beim VfB Stuttgart verloren hat, war ja schon Thema. Nach nun fünf Niederlagen aus sechs Spielen steht der FCH damit auf dem 18. und letzten Tabellenplatz der Fußball Bundesliga. "Es gilt, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und alles zu geben. Wir sind nicht untergegangen. Man muss die Moral mitnehmen und hoffen, dass einige verletzte Spieler zurückkommen", forderte etwa Rechtsverteidiger Omar Traoré.

Nach der nun folgenden Länderspielpause geht es gegen Clubs aus dem Tabellen-Mittelfeld weiter. Am 18. Oktober hat der FCH Werder Bremen zu Gast, eine Woche darauf reist das Team zur TSG 1899 Hoffenheim.

Hunderte Menschen sitzen auf Mount Everest fest

Werfen wir einmal einen Blick über die Grenzen Baden-Württembers hinaus - und zwar auf den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest. Dort wurden aufgrund eines Schneesturms am Wochenende fast 1.000 Menschen in etwa 4.900 Metern Höhe auf der tibetischen Seite eingeschlossen. Mindestens 350 Touristen sind inzwischen von Bergungstrupps gerettet worden. Die Menschen seien sicher in die nächstgelegene Ortschaft Qudang gebracht worden, berichtete das chinesische Staatsfernsehen. 

Wie viele Personen nach wie vor auf dem Mount Everest festsitzen, ist bisher unklar. Laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenplattform Jimu Xinwen gab es vor Ort auch Opfer. Zu möglichen Toten gibt es bislang jedoch keine gesicherten Informationen.

Massenkarambolage mit acht Autos auf der A5

Sieben Autos sind gestern auf der A5 bei Sandhausen (Rhein-Neckar-Kreis) aufeinander aufgefahren. Drei Autofahrer in der Mitte hätten am Sonntag zwar noch rechtzeitig gebremst, doch seien ebenfalls durch einen Auffahrunfall aufeinander aufgeschoben worden, wie die Polizei mitteilte. Auslöser für den Unfall war ein 57 Jahre alter Autofahrer, der zu spät bemerkte, dass das Auto vor ihm bremste. 

Ein 31-Jähriger versuchte noch, mit seinem Wagen der Massenkarambolage auszuweichen. Beim Spurwechsel touchierte er aber den Angaben zufolge das Heck des letzten Wagens. Insgesamt erlitten vier Menschen im Alter zwischen 24 und 55 Jahren leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand laut Polizei ein Gesamtschaden von rund 96.000 Euro. Der betroffene Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe war für etwa sechs Stunden gesperrt.

Sandhausen

Autofahrer entdeckte bremsenden Vorgänger zu spät Sandhausen: Massenkarambolage auf A5

Auf der A5 bei Sandhausen sind am Sonntag sieben Autos ineinander gefahren. Der Auslöser: Ein Autofahrer bemerkte zu spät, dass vor ihm gebremst wurde. Es gab vier Leichtverletzte.

Urteil im Fall von totem Baby in Waschmaschine erwartet

Sie soll ihr neugeborenes Baby in die Waschmaschine gelegt und damit getötet haben. In dem aufsehenerregenden Fall will das Landgericht Hechingen heute Vormittag ein Urteil gegen eine 35 Jahre alte Frau verkünden. Sie musste sich dort wegen Totschlags verantworten. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft soll die Frau ihre Schwangerschaft verheimlicht haben. Das Baby habe sie unbemerkt in einer mit ihrem Lebensgefährten bewohnten Wohnung in Albstadt zur Welt gebracht. Die Frau soll das Neugeborene mit schmutzigen Kleidungsstücken in die Waschmaschine gelegt und die Trommel geschlossen haben. 

Die Frau wurde laut Anklage am selben Abend Ende März 2025 wegen starker Blutungen in eine Klinik gebracht. Derweil stellte ihr Partner die Waschmaschine an. Er habe keine Kenntnis davon gehabt, dass sich das Neugeborene darin befand. Durch den Waschvorgang erlitt das Baby ein schweres Schädeltrauma, an dessen folge es starb.

Hechingen

Urteil lautet Totschlag Baby in Waschmaschine gesteckt: Mutter muss fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis

Im Prozess am Landgericht Hechingen um ein in der Waschmaschine getötetes Baby ist das Urteil gefallen. Eine 35-jährige Frau aus Albstadt muss wegen Totschlags in Haft.

Schon mehr als zwei Millionen Besucher auf dem Cannstatter Wasen

Die erste Hälfte des Cannstatter Volksfests ist bereits vorüber und trotz des eher durchwachsenen Wetters ziehen die Veranstalter eine positive Zwischenbilanz: Mehr als zwei Millionen Menschen hat das größte Fest Baden-Württembergs seit der Eröffnung am 26. September auf den Wasen gelockt. Das gab die Veranstaltungsgesellschaft "in.Stuttgart" gestern bekannt.

Vor allem das erste Wochenende habe für einen riesigen Besucherandrang gesorgt, sagte Marcus Christen von der Veranstaltungsgesellschaft. Auch der Feiertag am 3. Oktober habe die Erwartungen übertroffen. "Der Platz war voll und die Zelte doppelt belegt." Am Tag der Deutschen Einheit war der Besucherzulauf so hoch, dass die Eingänge zum Festplatz kurzzeitig geschlossen werden mussten. Die Maximalkapazität von rund 75.300 Menschen war erreicht.

Stuttgart

Positive Zwischenbilanz Cannstatter Volksfest: Über zwei Millionen Besucher auf dem Wasen

Mehr als zwei Millionen Menschen haben in den vergangenen zehn Tagen das Cannstatter Volksfest besucht. Das Vorjahresniveau konnte damit trotz des mäßigen Wetters gehalten werden.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

Freiburg-Kapitän nach Remis gegen Gladbach zuversichtlich

Auch der SC Freiburg war gestern in der Fußball Bundesliga gefordert - die Breisgauer trennten sich am Abend 0:0 von Borussia Mönchengladbach. Trotz des eher mauen Unentschiedens sieht Freiburgs Kapitän Christian Günter den SC auf einem guten Weg. "Wir haben uns sehr gut gefestigt nach den zwei Niederlagen zu Beginn", sagte er. "Im Fußball geht das Lernen nie aus. Wir müssen immer weiter hart dran arbeiten und uns in den Dingen verbessern. Aber das Wichtigste ist Intensität. Das Wichtigste ist, dass wir fighten. Und das tun wir in den letzten Spielen und deswegen haben wir auch Punkte geholt." Freiburg hat die ersten beiden Bundesliga-Partien in dieser Saison verloren. Danach gab es in der Liga zwei Siege und zwei Unentschieden.

Polizei-Kontrollwoche gegen Ablenkung am Steuer

Mal kurz die Mails auf dem Smartphone lesen oder schauen, was es auf Social Media Neues gibt - das ist eigentlich am Steuer verboten. Dennoch ist Ablenkung am Steuer nach Angaben des Innenministeriums die zweithäufigste Ursache tödlicher Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Deshalb will die Polizei in dieser Woche in Baden-Württemberg genauer hinschauen und stärker kontrollieren. Dabei geht es aber nicht nur um Smartphones, auch Kopfhörer, falsch gesicherte Ladung oder nicht richtig angeschnallte Kinder sind Schwerpunkte der Kontrollen.

Baden-Württemberg

Zweithäufigste Ursache tödlicher Unfälle Handy am Steuer: Polizei kontrolliert in BW verstärkt

Kurz eine Nachricht verschicken: Oft wird das Handy am Steuer genutzt. Ablenkung ist eine häufige Ursache tödlicher Unfälle in BW. Jetzt möchte die Polizei dem entgegenwirken.

Der Verkehr in Baden-Württemberg

Aktuell staut es sich vor allem im Großraum Stuttgart. Besonders betroffen: Die A8 zwischen Rutesheim und der Raststätte Sindelfinger Wald. Dort hat sich nach einem Unfall ein Stau mit rund neun Kilometern Länge gebildet. Bis zu 45 Minuten braucht ihr hier länger.

Auch auf der A81 Richtung Stuttgart zwischen Ehningen und Böblingen-Ost hat sich in einer Baustelle ein Stau von rund sieben Kilometern gebildet. Die Verzögerung hier: Rund 20 Minuten. Ebenfalls die A81 ist zwischen Stuttgart Feuerbach und dem Dreieck Leonberg betroffen. Nach einem Unfall gibt es dort fünf Kilometer Stau.

Stau gibt es außerdem auf der B295 zwischen Ditzingen und Weilimdorf-West. Dort müsst ihr heute bis zu 25 Minuten mehr einplanen.

Jederzeit könnt ihr euch in unserer SWR Aktuell-App über eure Strecke informieren, oder hier reinschauen:

Wegen Feuer in Rubin-Mühle: Busse ersetzen Schwarzwaldbahn

Passagiere der Schwarzwaldbahn müssen nach dem Brand der Rubin-Mühle in Gengenbach (Ortenaukreis) bis auf Weiteres auf Busse umsteigen. Weil der Bahnhof Gengenbach weiterhin gesperrt ist, können nach Angaben der Deutschen Bahn auf dem Abschnitt zwischen Offenburg und Haslach keine Zugfahrten stattfinden. Als Ersatz fahren demzufolge auf der Strecke mehrere Busse im Pendelverkehr.

Gengenbach

Ermittlungen zur Brandursache laufen noch Nach Feuer in Gengenbacher "Rubin-Mühle": Bahnhof ist wieder freigegeben

Innerhalb einer Woche hat die sogenannte frühere "Rubin-Mühle" in Gengenbach zweimal gebrannt. Die Ermittlungen laufen. Seit Dienstagnachmittag halten am Bahnhof wieder Züge.

SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

Über 70 Kilometer vor der Polizei geflüchtet

Ein 34-Jähriger hat sich auf der Autobahn 5 in Hessen und Baden-Württemberg eine rund 70 Kilometer lange Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Nach Angaben der Polizei Karlsruhe wollten zunächst Kollegen den Mann in der Nähe von Darmstadt (Hessen) kontrollieren, nachdem er ihnen wegen seiner Schlangenlinienfahrt aufgefallen war. Der Mann widersetzte sich demnach der Kontrolle und flüchtete mit etwa 200 Kilometern pro Stunde über die A5 Richtung Süden. Streifenwagen aus den Polizeipräsidien Südhessen und den baden-württembergischen Polizeipräsidien Mannheim und Karlsruhe verfolgten den Autofahrer.

Kronau

Alkoholisiert, ohne Führerschein durch Hessen und BW 70 Kilometer Verfolgung: Polizei stoppt Autofahrer an der A5 bei Kronau

Ein Autofahrer ist am Samstagabend über 70 Kilometer vor der Polizei geflüchtet. Die Verfolgung ging von Hessen bis Baden-Württemberg. An der A5 bei Kronau war Schluss.

B500 bei Baden-Baden ab heute voll gesperrt

Seit heute Morgen ist die B500 im Bereich des Baden-Badener Stadtteils Geroldsau wegen Bauarbeiten gesperrt. Dort wird in den kommenden vier Wochen ein etwa zwei Kilometer langes Teilstück der Bundesstraße saniert. Die Sanierung erfolgt in drei Bauabschnitten. Anfang November ist die Strecke dann voraussichtlich wieder frei. Die Umleitung erfolgt über zwei Strecken: Lastwagen und Fernverkehr werden ab Montag gegen 10 Uhr über die Murgtalstrecke, also die B462 und die L83 umgeleitet, Nahverkehr und Anwohner über die B3 von Baden-Baden Steinbach oder Bühl-Eisental über Neuweier.

Baden-Baden

Verkehr wird großräumig umgeleitet Baustelle auf B500: Strecke bei Baden-Baden-Geroldsau voll gesperrt

Die Bundesstraße B500 bei Baden-Baden-Geroldsau ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Grund ist die Erneuerung der Fahrbahndecke. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

Schüsse in Mannheim: Polizei sucht weiter nach Täter

Die Ermittler suchen weiterhin nach dem Tatverdächtigen, der am Samstagabend in der Mannheimer Innenstadt eine Gewalttat begangen haben soll. Dies gab die Polizei gestern bekannt. Die Tat ereignete sich in einem Kiosk am Rand der Quadrate. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen eröffnete ein unbekannter Täter unmittelbar nach Betreten des Kiosks das Feuer und schoss mehrfach auf einen 39-jährigen Mann. Dieser erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Mannheim

Zustand des 39-Jährigen nach Gewalttat "stabil" Schüsse in Mannheimer Kiosk: Suche nach Tatverdächtigem läuft weiter

Nach den Schüssen in einem Mannheimer Kiosk läuft die Fahndung nach dem Tatverdächtigen weiter. Am Samstag hatte ein Unbekannter in einem Kiosk auf einen 39-Jährigen geschossen.

VfB Stuttgart gewinnt gegen Heidenheim und steht auf Champions-League-Platz

Nach mehr als 90 Minuten Schwerstarbeit klatschte Sebastian Hoeneß gestern erleichtert seine Spieler ab: In einem zähen Ringen mit dem 1. FC Heidenheim musste der Trainer des VfB Stuttgart lange dabei zuschauen, wie seine Mannschaft das Bollwerk der leidenschaftlichen Gäste zu knacken versuchte. Am Ende aber stand ein verdientes 1:0 (0:0), die Schwaben gehen als Liga-Vierter und damit auf einem Champions-League-Platz in die Länderspielpause. Neuzugang Bilal El Khannous, den Hoeneß als Zehner aufgeboten hatte, erlöste den VfB mit seinem Treffer von der Strafraumgrenze (65.)

Das wird heute wichtig

Heute beginnt eine europaweite Kontrollwoche des Polizeinetzwerks ROADPOL im Straßenverkehr. Schwerpunkt der Aktion ist die Kontrolle der Benutzung von elektronischen Geräten, das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und andere Verkehrsverstöße.

In München beginnt der Prozess gegen den ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Fischer aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land. Fischer soll in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) im Interesse Aserbaidschans positive Reden gehalten und vertrauliche Dokumente frühzeitig weitergeleitet haben. Dafür soll er laut Generalstaatsanwaltschaft einige zehntausend Euro aus Aserbaidschan bekommen haben.

Am Ulmer Landgericht wird heute das Urteil gegen zwei Männer erwartet, die mehrere Seniorinnen überfallen und verletzt haben sollen. Den Angeklagten - Vater und Sohn - werden schwerer Raub sowie Körperverletzung vorgeworfen. 

So wird das Wetter heute

Heute bringen dichte Wolken vor allem im Norden und Osten des Landes zeitweise leichten Regen. In Südbaden bleibt es größtenteils trocken mit Chancen auf etwas Sonne. Der westliche Wind weht böig, aber nicht mehr so stark wie gestern. Die Temperaturen erreichen maximal 9 Grad auf der Westalb und bis zu 17 Grad im Breisgau.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Nach Großbrand in Crailsheim: Feuer bricht erneut in Lokschuppen aus

Nachdem die Feuerwehr am Samstag bei den Eisenbahnfreunden Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) einen Großbrand gelöscht hatte, brach hier heute Morgen erneut ein Feuer aus. Wie die Polizei mitteilte, entzündete sich in einem Lokschuppen vermutlich ein Glutnest erneut. Den Angaben zufolge konnte dieser kleinere Brand rasch gelöscht werden.

Am Samstag dagegen waren die Einsatzkräfte bis in die Nacht mit den Löscharbeiten beschäftigt. Aus noch unbekannter Ursache ist ein historischer Eisenbahnwaggon in Brand geraten. Die Flammen griffen schließlich auf das Gebäude, in dem das Schienenfahrzeug abgestellt war, über. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 750.000 Euro geschätzt.

Crailsheim

Verein ist jetzt auf Unterstützer angewiesen Feuer im historischen Lokschuppen Crailsheim: Ermittlungen zur Brandursache laufen

Zwei Mal hat es im historischen Lokschuppen in Crailsheim gebrannt. Das Gebäude ist einsturzgefährdet. Die Ermittlungen zur Brandursache ziehen sich daher erst einmal in die Länge.

SWR4 am Nachmittag SWR4

Vermisste Kinder aus Lahr wieder aufgetaucht

Die zwei vermissten Kinder aus Lahr (Ortenaukreis), ein siebenjähriges Mädchen und ein fünfjähriger Junge, sind wieder aufgetaucht. Ein Polizeisprecher in Offenburg bestätigte einen Bericht der Badischen Zeitung. Seit dem 16. September hatte die Polizei nach den Geschwistern gesucht. Aufgrund von Kindeswohlgefährdung sollten sie durch den Kommunalen Sozialen Dienst in Obhut genommen werden. Stattdessen verschwanden sie - vermutlich zusammen mit ihrer Mutter und deren Lebensgefährten.

Lahr

Nach Öffentlichkeitsfahndung Vermisste Kinder aus Lahr sind wohlauf und in Obhut

Die beiden Kinder, die Mitte September vermutlich mit ihrer Mutter verschwunden waren, sind wohlauf und in Obhut. Das hat die Polizei in Offenburg bestätigt.

Guten Morgen!

Schönen guten Morgen! Ein langes Wochenende liegt hinter uns und wir blicken heute ganz gespannt nach Ägypten. Dort wollen Vertreter Israels und der Terrororganisation Hamas heute über Einzelheiten des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump beraten. Darüber und was es bei uns hier in Baden-Württemberg Neues gibt, halte ich euch hier im Newsticker auf dem Laufenden. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de. Mein Name ist Michael Ströbel und ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

SWR-Redakteur Michael Ströbel
SWR-Redakteur Michael Ströbel
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Donnerstag ++ Freiburg: Großbrand in Industriegebiet - Fenster und Türen geschlossen halten ++ Massive Behinderungen nach Brand am Flughafen Stuttgart ++ Corona-Soforthilfen: Erster Prozess am VGH ++

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.

Guten Morgen Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg