Ein Psychothriller im Kammeropernformat Benjamin Brittens Oper „The Turn of the Screw“ am Theater Ulm
Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ ist von bedrängender Aktualität. Das Theater Ulm inszeniert die Oper als packendes Psychodrama neu.
Aktuelle Opernaufführungen, Hintergründe und Highlights aus dem Musiktheater.
Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ ist von bedrängender Aktualität. Das Theater Ulm inszeniert die Oper als packendes Psychodrama neu.
Nachgespräch über die Oper „Malina“ mit SWR Kultur Moderator Alexander Wasner und Bachmann-Biografin Andrea Stoll.
Live aus dem Festspielhaus in Baden-Baden die Eröffnung der Osterfestspiele mit Wagners romantischer Oper "Lohengrin" unter der Leitung von Joana Mallwitz und mit Pior Becala in der Titelpartie.
Das Festival „Ars Mondo“ der Opéra National du Rhin in Straßburg, Colmar und Mulhouse widmet sich in diesem Jahr den Gegensätzen von Inseln. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Oper „Le Roi d’Ys“ („Der König von Ys“).
Der Regensburger Intendant Sebastian Ritschel hatte bereits in Graz die „Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer inszeniert und entriss 2023 auch dessen „Der Prinz von Schiras“ dem Archivdunkel. Jetzt ist ein Mittschnitt der dortigen Aufführung bei cpo erschienen.
Am Essener Aalto-Theater wird in dieser Saison die Oper „Die Fritjof Saga“ von der schwedischen Komponistin Elfrida Andrée aufgeführt – eine Wikinger-Sage, die aber aus Sicht der weiblichen Hauptfigur Ingeborg erzählt wird. Elfrida Andrée und ihre Librettistin Selma Lagerlöf bürsten den nordischen Mythen-Stoff zur Zeit Wagners mit dieser ungewohnten Perspektive komplett gegen den Strich. Hannah Schmidt findet, davon braucht es mehr auf unseren Bühnen.
Der international gelobte Countertenor Christophe Dumeaux singt die Titelrolle in „Tamerlano“, der diesjährigen Premiere der Händel-Festspiele am Badischen Staatstheater Karlsruhe.
Kaum ein Werk Wagners ist kulturpolitisch so missbraucht wie „Die Meistersinger von Nürnberg“ – jede Inszenierung ist deswegen eine Herausforderung. Elisabeth Stöppler gelingt sie exzellent.
Auf der Flucht vor den Nazis verlor sie fast alles, doch ihre Oper konnte sie retten. Gut 100 Jahre später wurde „Der Chronoplan“ uraufgeführt. Wer war die Mutter von Judith Kerr?
Das Wilhelma-Theater in Stuttgart hat eine bewegte Geschichte: 1840 als revolutionäres Bürger-Theater eröffnet, diente es zwischenzeitlich als Lichtspielhaus, stand in den 1970ern völlig heruntergekommen kurz vor dem Abriss und wurde dann – zum Glück – saniert. Heute wird das älteste Theater Stuttgarts von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst genutzt. Sophie-Caroline Menges war bei einer Probe für die aktuelle Produktion der Monteverdi-Oper „L’incoronazione di Poppea“ vor Ort.
Albert Einstein, Richard Strauss, Gerhart Hauptmann, Max Liebermann, George Bernard Shaw – sie alle betreten die Bühne in Julia Kerrs Oper „Der Chronoplan“. Am 24. Januar feiert das bereits 1932 komponierte Werk am Staatstheater Mainz endlich seine Uraufführung. Zu verdanken ist dies auch dem Arrangeur Norbert Biermann, der die Oper auf ein Libretto von Alfred Kerr rekonstruiert hat. Darüber spricht er in SWR Kultur und sagt: „Man bekommt in dieser Oper alles geboten – von Komik bis tiefster Tragik“.
Opern sind in der Regel recht lang und kompliziert und haben nicht gerade den Ruf für Kleinkinder spannend zu sein. Doch die Opéra National du Rhin aus Strasbourg, Colmar und Mulhouse verspricht genau das mit den „Bébé Chanteurs“, zu Deutsch „Baby Sänger“. Es ist ein besonderes Konzertprogramm, das Kleinkinder und deren Eltern für die Oper begeistern soll. Lukas Fleischmann war bei einer Aufführung in Straßburg dabei.
Einmal im Jahr lädt SWR Kultur sechs junge Sängerinnen und Sänger in die Jugendstil-Festhalle Landau zum Wettsingen ein. Das Besondere: Hier gibt es keine Jury, sondern das Publikum entscheidet darüber, wer am Ende gewinnt. Diesmal kommen die Teilnehmenden aus den USA, Österreich, Slowenien, Deutschland – aber auch aus Russland und der Ukraine. Das dürfte in jeder Hinsicht spannend werden.
Sechs junge Operntalente haben um einen der höchstdotierten Musikpreise wettgeeifert: den Emmerich Smola Förderpreis. Gewonnen haben ihn Anja Mittermüller und Oleh Lebedyev.
Die Uraufführung einer Oper aus den 1930er-Jahren über Albert Einstein und eine Ausstellung über Kaiserin Sisi gehören zu den Highlights, auf die sich Kulturbegeisterte freuen können.
Die baden-württembergische Kulturlandschaft ist gebeutelt vom Sparen, aber vorerst immer noch üppig bestückt. Hier ein paar persönliche Highlights und Hinweise.
War Antonio Salieri Mozarts Mörder? Diese These steht im Mittelpunkt von „Amadeus“. Die neue Miniserie zeigt, wie National-Ideologie das Bild der beiden Musiker bis heute prägt.
Eine konzertante Aufführung von Bizets Oper mit dem Sopranisten Maayan Licht und den Queens of Mannheim
Ist die Scala Italiens wichtigstes Opernhaus? Diesen Rang macht ihr die Oper Rom strittig. Das liegt auch am vielseitigen Spielplan, den nicht mehr Puccini und Verdi dominieren.
Favola in Musica von Claudio Monteverdi (Musik) und Alessandro Striggio (Libretto)