Zutaten (für 2 x 1 Literglas):
- 900 g Rote Bete (Bio-Qualität)
- 4 Knoblauchzehen
- 20 g Salz (ohne Jod und Rieselhilfe)
- 1 Liter Wasser (am besten abgekocht und abgekühlt oder gefiltert)
- 2 große Rotkrautblätter
- 30 g frischer Meerrettich oder Ingwer
Zubereitung
Für die Salzlake 1 Liter Wasser mit Salz verrühren und in einem Topf aufkochen. Dann auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Rote Bete nicht schälen, sondern gut waschen und abbürsten. Dann in ca. 3 mm dünne Scheiben hobeln oder schneiden.
Knoblauch und Meerrettich oder Ingwer schälen und halbieren. Zusammen mit den Betescheiben in ein steriles Gär- oder Schraubglas schichten.
Zwei Gläser bis etwa 4 cm unter den Rand füllen, dabei die Bete herunterdrücken. Jeweils mit einem großen Krautblatt bedecken.
Mit der abgekühlten Salzlake aufgießen, bis alle Scheiben komplett bedeckt sind.
Die Bete mit einem Fermentiergewicht beschweren. Tipp für ein Fermentiergewicht: Ein sauberes kleines Glas, das mit Wasser gefüllt ist oder ein sauberer, abgekochter Stein.
Die Gläser nur locker verschließen (oder Gärverschluss verwenden), damit Gase entweichen können.
Das Glas 5 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen; täglich kurz prüfen, ob alles unter der Lake bleibt. Nach 3-5 Tagen probieren, ob der Geschmack säuerlich wird.
Die Gläser anschließend kühl lagern (Keller oder Kühlschrank) und dort noch weiterreifen lassen. Nach ca. 2 Wochen ist die Bete verzehrfertig. Gekühlt reift diese weiter und hält mehrere Wochen bis Monate.
Das passt zur fermentierten Rote Bete
Die fermentierte Rote Bete schmeckt in Salaten, als Topping für Bowls, zu Käse, Räucherschinken oder einfach pur als säuerlich-knackige Beilage.
Tipp: Wer frisches Sauerkraut hat (nicht erhitzt), kann 2-3 EL Sauerkrautsaft zugeben, um den Fermentationsprozess zu beschleunigen
Übersicht aller SWR Rezepte
Vegane Suppen
Hilft bei Magen- und Darmbeschwerden Moro'sche Karottensuppe
Ein veganes Hausmittel mit nur zwei Zutaten, das für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt ist: Die Moro'sche Karottensuppe.