Entscheidungen treffen: die Qual der Wahl
Wir leiden in unserer heutigen Zeit unter einer klaren "Auswahlüberlastung". Doch es gibt Tipps und Tricks, wie wir es unserem Hirn leichter machen können, Entscheidungen zu treffen und im Nachhinein mit unserer Entscheidung zufrieden zu sein, weiß Neurowissenschaftler Henning Beck.
Am schlimmsten ist es, wenn man keine Entscheidung trifft, aus Angst, dass sie falsch sein könnte.
Tipps und Tricks, um Entscheidungen zu treffen
Henning Beck rät, sich die Entscheidungsfindung leichter zu machen, indem man zum Beispiel kategorisiert, sich klare Zielvorstellungen setzt, im Zweifel auch mal eine neutrale Außenperson fragt und die Entscheidung nicht zu lange hinauszögert. Denn, man wird nie alle Informationen haben, die man bräuchte, um eine Entscheidung in allen Details abzuwägen.
Wichtiger als die perfekte Entscheidung ist es, am Ende zu der Entscheidung zu stehen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Henning Beck studierte Biochemie in Tübingen, promovierte dort im Fach Neurowissenschaften und arbeitete anschließend an der University of California in Berkeley. Im Labor zu sitzen und sein Wissen in Fachmagazinen zu publizieren, reichte ihm nicht. Deshalb suchte er den Weg auf die Bühne und wurde Deutscher Meister im Science Slam. Henning Beck schreibt regelmäßig Artikel für die WirtschaftsWoche und das GEO-Magazin. Seine Bücher wie "12 Gesetze der Dummheit" oder "Das Neue Lernen heißt Verstehen" wurden Bestseller.