Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will mit der Gesundheitsreform (Gesetzliche Krankenversicherungen-Reform) rund 16 Milliarden Euro bis 2027 einsparen. Wobei der Begriff "GKV-Sparpaket" hier sicher angebrachter wäre, denn von einer echten Reform des Systems, kann nicht die Rede sein.
Höhere Beitragsbemessungsgrenze Krankenkassen-Reform: Ein Viertel der gesetzlich Versicherten in BW müsste laut Studie mehr zahlen
Nach Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) soll die Beitragsbemessungsgrenze für gesetzliche Krankenkassen steigen. Wen das besonders belasten könnte - und wo.
Ist dieses Paket nun der dringend benötigte Neustart – oder nur ein Sparprogramm mit Risiken? Darüber spricht Gesundheitsökonom Jan-Marc Hodek in SWR1 Leute. Er ist seit 2014 Professor für Gesundheitsökonomie an der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten und verfügt über langjährige Erfahrung in gesundheitsökonomischen und gesundheitspolitischen Fragen. Vor seiner Zeit in Weingarten war er bereits im Bundesgesundheitsministerium in der Geschäftsstelle des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen tätig.