Das war der BW-Newsticker am Mittwoch

BW-Newsticker am Morgen: A81 nach Brand im Engelbergtunnel in eine Richtung wohl wochenlang gesperrt, So sind die Eispreise 2026, Feuerwehr rettet Hündin aus Moor

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Maximilian Stokburger.

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Stand

Von Autor/in Maximilian Stokburger

A81 nach Brand im Engelbergtunnel in eine Richtung wohl wochenlang gesperrt

Ein Brand im Engelbergtunnel der A81 bei Leonberg (Kreis Böblingen) hat gestern für einen Großalarm gesorgt. Hunderte Rettungskräfte waren laut Autobahn GmbH im Einsatz. Deshalb war der Tunnel laut Polizei in beide Richtungen gesperrt, seit den frühen Morgenstunden ist die Fahrbahn in Richtung Heilbronn wieder befahrbar. Die Strecke Richtung Singen von Heilbronn kommend bleibe aber wohl wochenlang gesperrt, teilte die Polizei dem SWR mit. Der Grund für den Großalarm war ein brennender Lkw-Anhänger in der Tunnelröhre Richtung Stuttgart.

Durch den Brand wurde die Weströhre nach Angaben der Stadt Leonberg erheblich beschädigt. Erste Prüfungen vor Ort zeigten massive Betonabplatzungen an der Tunneldecke der betroffenen Röhre. Die Kabel der Tunnelsteuerung sowie der Brandmeldeanlage in diesem Bereich seien verschmort. Nach Angaben der Stadt Leonberg waren zu Spitzenzeiten 28 Löschfahrzeuge und 170 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die beiden Lkw-Fahrer wurden laut dem leitenden Notarzt leicht bis mittelschwer verletzt und kamen den Angaben zufolge mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus.

Tschüss!

Das war es wieder mit dem Newsticker heute. Ich wünsche euch einen schönen restlichen Mittwoch. Morgen ab 6 Uhr ist mein Kollege Nicolas Friese für euch da und versorgt euch mit allen wichtigen News. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Ersthelfer über Mut und Zivilcourage: Wenn Anhalten Leben rettet

Bei einem schweren Unfall auf der A6 bei Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) überlebten Ende Februar drei Menschen - auch weil Andreas Ulbrich zur Stelle war. Er war ein Ersthelfer und erzählte dem SWR seine Geschichte. An diesem Unfall zeige sich, warum Zivilcourage so unglaublich wichtig sei, sagt Ulbrich. Er ist ausgebildeter Rettungsassistent und kam zufällig an den Unfallort. Doch er sagt auch, hätten die anderen nicht direkt geholfen, hätte auch er als Profi nichts mehr ausrichten können.

Selbst für ihn als Profi sei die Lage vor Ort katastrophal gewesen. Er fuhr gerade seine Mutter nach Hause, war also privat unterwegs, als er das Chaos erblickte und sofort rechts ran fuhr: ein Auto auf dem Dach, dichter schwarzer Rauch. Die ganze Geschichte könnt ihr hier nachlesen.

Geislingen: Kleintransporter durchbricht Leitplanke und stürzt Hang hinunter

Ein Kleintransporter ist gestern Nachmittag bei Geislingen an der Steige (Kreis Göppingen) einen Hang hinunter gestürzt. Das Fahrzeug war laut Polizei von Stötten nach Geislingen unterwegs. Der 23-jährige Fahrer des Kleintransporters sei bei Nebel wohl zu schnell unterwegs gewesen. In einer Kurve kam das Fahrzeug demnach von der Fahrbahn ab und durchbrach die Leitplanke. Der nicht angeschnallte 21-jährige Beifahrer wurde durch den Sturz aus dem Fahrzeug geschleudert. Dadurch wurde er schwer verletzt. Der Fahrer konnte sich mit leichten Verletzungen selbst aus dem Auto befreien.

Mehrere BW-Firmen schließen ihre Büros in der Golfregion

Die beiden großen Ventilatorenhersteller ZIEHL-ABEGG in Künzelsau (Hohenlohekreis) und ebm-papst in Mulfingen (Hohenlohekreis) haben ihre Vertretungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten vorerst geschlossen. Die Beschäftigten arbeiten von zu Hause aus, hat ein ZIEHL-ABEGG-Sprecher dem SWR gesagt. Nach seinen Worten ist noch nicht abschätzbar, wie sich die Eskalation im Nahen Osten auf Lieferketten und Projekte auswirkt. Ein Sprecher von ebm-papst ergänzt, die Sicherheit der Mitarbeiter habe oberste Priorität. In der Nacht hat die israelische Armee wieder Angriffe auf den Iran geflogen. Im Gegenzug wurden in mehreren Golfstaaten US-Einrichtungen attackiert.

Über WhatsApp, Telegram und Co.: Handy-Betrüger stehlen Millionen im Raum Karlsruhe

Falsche Finanzexperten haben in den vergangenen Monaten laut Polizei im Raum Karlsruhe massiv zugeschlagen. Sie sollen über Nachrichtendienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal insgesamt 2,5 Millionen Euro kassiert haben. Die Dunkelziffer sei jedoch vermutlich höher, weil nicht jeder Betrug der Polizei gemeldet werde, so die Ermittler. In einem Fall verlor ein Mann aus dem Kreis Karlsruhe rund 250.000 Euro.

Das Vorgehen der Täter sei immer ähnlich: Die vermeintlichen Finanzexperten kontaktieren ihre Opfer über private Nachrichten in Messengerdiensten. Oft würden professionelle Webseiten oder manipulierte Screenshots von angeblichen Gewinnen eingesetzt, um eine Seriosität vorzutäuschen, so die Polizei.

Innenminister Strobl warnt vor iranischen Schläferzellen

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) warnt nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen durch iranische Agenten und "Schläfer". "Besonders wachsam sind unsere Sicherheitsbehörden, was Vergeltungsmaßnahmen betrifft, etwa durch Personen, die im Auftrag der iranischen Nachrichtendienste handeln", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Strobl betonte, dass derzeit zwar keine Erkenntnisse vorlägen, aus denen sich "eine konkrete Gefährdung für ausländische, jüdische, israelische und US-amerikanische Einrichtungen in Baden-Württemberg ableiten lässt". Strobl sagte aber: "Wir haben eine abstrakte Gefahrenlage - aus der sich jederzeit ein konkreter Angriff entwickeln kann." Das Schutzniveau für solche Einrichtungen bleibe auf einem hohen Niveau.

Wie ein Steinwurf das Leben eines Lkw-Fahrers verändert hat

21. August 2025, gegen 3:50 Uhr: Lkw-Fahrer Wolfgang Hahn ist mit seinem Vierzigtonner auf der A7 Richtung Norden unterwegs, als nördlich von Ellwangen (Ostalbkreis) ein faustgroßer Stein in seine Frontscheibe einschlägt. Unbekannte haben ihn von einer Brücke auf die Autobahn geworfen. Splitter dringen in das Auge von Wolfgang Hahn ein - seitdem ist der 58-Jährige aus Schwäbisch Gmünd auf dem rechten Auge blind. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Ellwangen die Suche nach dem Täter oder den Tätern eingestellt. Für Hahn ein weiterer Schock. Denn ohne Täter erhält er auch kein Schmerzensgeld. So geht es ihm heute:

Rauer Ton zwischen Grünen und CDU kurz vor der Wahl

Kurz vor der BW-Landtagswahl am kommenden Sonntag wird zwischen den bisherigen Koalitionspartnern Grünen und CDU scharf geschossen: Innenminister Thomas Strobl (CDU) warf gestern den Grünen vor, die kürzliche Veröffentlichung eines acht Jahre alten Videos über den CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel sei "eine Kampagne wirklich aus der untersten Schublade". Die Grünen könnten nicht so tun, als hätten sie damit gar nichts zu tun, sagte Strobl. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte gestern dagegen, die Behauptung, das sei eine "orchestrierte Kampagne der Grünen", sei falsch. Auch die Grünen-Landesvorsitzende Lena Schwelling wies Strobls Vorwurf zurück. Für Aufregung sorgte zudem eine verbreitete, frei erfundene Aussage, die Hagel unwissend beim Thema alternative Antriebe zeigen soll. Doch auch die CDU verschärft ihren Ton: CDU-Generalsekretär Tobias Vogt warf in einem Video dem Grünen-Spitzenkandidaten Cem Özdemir vor, die Baden-Württemberger beim Verbrenner-Aus "rotzfrech" zu belügen.

Stuttgart: Labrador aus Moor gerettet

Tierisch gute Nachrichten aus Stuttgart: Dort hat die Feuerwehr einen Hund aus einem Moor gerettet. Die Labrador-Hündin habe sich in einer lebensbedrohlichen Lage befunden, so die Feuerwehr gestern Abend. Das Tier war demnach im matschigen Uferbereich eingesunken. Eine Spaziergängerin entdeckte den Hund und alarmierte die Feuerwehr. Zwei Einsatzkräfte in speziellen Neoprenanzügen befreiten das Tier. Die Polizei konnte die Halterin ermitteln und sie mit ihrer Hündin zusammenbringen.

 

Baby stirbt nach Hausgeburt in Neu-Ulm - Prozess ausgesetzt

In Neu-Ulm stehen Mutter und Großmutter wegen fahrlässiger Kindstötung seit gestern vor Gericht - das Baby war bei einer Hausgeburt gestorben. Eigentlich sollte gestern das Urteil fallen, doch stattdessen gaben die Richter zunächst ein gynäkologisches Gutachten in Auftrag und setzten den Prozess bis auf Weiteres aus. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken außerklinischer Geburten ohne fachliche Betreuung.

Laut Anklage hatten die 30-jährige Mutter des Kindes sowie deren 58-jährige Mutter die Hausgeburt im September 2023 ohne ärztliche Hilfe geplant. Die Großmutter ist nach eigenen Angaben Krankenschwester. Obwohl beim Einsetzen der Wehen bekannt war, dass das Kind in einer schwierigen Beckenlage war, sollen die Frauen laut Staatsanwaltschaft keinen Arzt alarmiert haben. Erst eine halbe Stunde, nachdem der leblose Säugling auf die Welt kam, sollen die Frauen den Notarzt gerufen haben. Laut Staatsanwaltschaft hätte das Leben des Kindes gerettet werden können, wenn die Frauen direkt nach der Geburt Hilfe geholt hätten.

Eis-Saison steht vor der Tür: Wie viel kostet die Kugel in BW?

Sobald die Temperaturen im Land steigen, zieht es die ersten Menschen wieder in die Eisdielen. Bei einigen Eisdielen im Land sind die Preise weiter gestiegen - aber wieso eigentlich? Grundsätzlich steigen die Preise für Lebensmittel immer weiter an - da sei auch das Eis keine Ausnahme, so Heike Silber von der Verbraucherzentrale BW. "Dass die Preise mal nach unten gehen, das habe ich noch nie gesehen", sagt auch Steven Bucciol, Chef der Eisdiele Miraval in Ulm. Als Gründe nennt er vor allem steigende Kosten für Personal und Lebensmittel.

Der SWR hat stichprobenartig acht Eisdielen in mehreren Städten in Baden-Württemberg kontaktiert. Die Preise für die Kugel Eis lagen dabei zwischen 1,80 Euro - in Tuttlingen, Heidenheim und Freiburg - und 2,20 Euro in Heidelberg. In einer Eisdiele in Heilbronn kosteten Premium-Sorten - etwa Pistazie - sogar 3,80 Euro. Die Hälfte der Eisdielen hat sich in diesem Jahr für eine Preiserhöhung entschieden. Der Aufschlag liegt jeweils zwischen 10 und 20 Cent.

Brand im Engelbergtunnel: Ergebnisse der Bauwerksprüfer wohl im Laufe des Tages

Nach dem Brand im Engelbergtunnel auf der A81 gibt es neue Infos. Während in Richtung Heilbronn seit heute Morgen wieder Autos fahren können, wird die Röhre in Fahrtrichtung Stuttgart wegen starker Schäden vermutlich noch wochenlang gesperrt bleiben - eventuell bis Anfang April. Die ganze Nacht über haben Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sowie Elektriker in dem Tunnel gearbeitet. Die zerstörte Technik musste abgebaut und lose Betonteile entfernt werden. Die konkreten Ergebnisse der Bauwerksprüfer werden im Laufe des Tages erwartet. Es wurde eine Umleitung eingerichtet, die Polizei empfiehlt aber, das Gebiet komplett zu umfahren. Der Engelbergtunnel ist nach ADAC-Angaben der verkehrsreichste Autobahntunnel Baden-Württembergs.

Social-Media-Beitrag auf Instagram

Gestern Nachmittag hatte dort ein Lkw-Anhänger Feuer gefangen. Die zwei Fahrer kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus - über 30 Menschen wurden außerdem vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Achtung: Bei Briefwahl sollte der Umschlag bald zur Post

Wer es am Sonntag nicht ins Wahllokal schafft, kann bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg per Brief wählen. Allerdings: Die Unterlagen müssen am Wahlsonntag bis 18 Uhr im Wahlbüro eingegangen sein - sonst zählt die Stimme nicht. Die Landeswahlleiterin empfiehlt allen, die ihre Unterlagen per Post zurücksenden wollen, das bis spätestens heute zu tun. Alternativ können die roten Wahlbriefe aber auch bei der angegebenen Adresse abgegeben werden - oder man geht zum Wahlbüro der Gemeinde. Auch dort kann man seine Briefwahlunterlagen hinbringen oder direkt vor Ort wählen. Wie alles genau funktioniert, erklärt hier meine Kollegin Simone Steffan:

Handtasche im Einkaufswagen-Look von Lidl: Marketing-Gag oder neue Verkaufsstrategie?

Der Discounter Lidl aus Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) kehrt mit einer speziellen Handtasche in den Bereich der Luxusmode zurück. Nach 2024 gibt es erneut eine Kooperation mit dem New Yorker Designer Nik Bentel. Dieses Mal wurde eine Handtasche aus Edelstahl entworfen, die einem Supermarkt-Einkaufswagen ähnelt. Die streng limitierte Tasche ist für Stephan Rüschen, Professor für Lebensmittelhandel an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Heilbronn, ein klassischer Marketing-Gag. Unter anderem, weil es keinen Preis gibt, keine genaue Stückzahl bekannt ist und die Aktion für größtmögliche mediale Aufmerksamkeit sorgen soll.

Der Discounter Lidl aus Bad Wimpfen hat zusammen mit einem Designer eine Handtasche auf den Markt gebracht.

Rüschen glaubt nicht, dass das Unternehmen damit in neue Märkte vorstoßen möchte. Es gehe eher darum, Lidl hip und modern darzustellen. Solche Aktionen machen laut Rüschen alle zwei Jahre Sinn. Man müsse wissen, ob man Aufmerksamkeit möchte oder einen Massenartikel. Deswegen glaubt der Handelsprofessor auch nicht, dass die Taschen irgendwann in den Laden kommen. Das wäre seiner Meinung nach sogar schädlich.

Wie eine Familie aus Tübingen den Krieg in Abu Dhabi hautnah erlebt

Wir schauen auf den Krieg im Nahen Osten, von dem auch Menschen in Baden-Württemberg betroffen sind. Zum Beispiel Lotta Bürker aus dem Kreis Tübingen. Sie sitzt mit ihrer Familie nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran auf einem Kreuzfahrtschiff in den Vereinigten Arabischen Emiraten fest. Dem SWR erzählt sie: Sie seien am Samstag in Abu Dhabi gewesen, unter anderem in der weißen Moschee. "Als wir aus der Moschee herauskamen, haben wir es laut knallen gehört", sagt Bürker. Kurz darauf sei dann eine Warnmeldung auf ihrem Handy erschienen: Man solle offenes Gelände meiden und sich in sichere Gebäude begeben. Wenig später habe sie eine Nachricht von ihrem Reiseanbieter bekommen: "Wir sollten zurück zum Hafen kommen, das haben wir dann auch zeitnah gemacht", so die junge Frau. Seitdem ist die Familie auf dem Schiff - ohne zu wissen, wann sie nach Hause reisen kann.

Das Wetter in BW: Mild und sonnig

Der Frühling scheint so langsam richtig im Land anzukommen - und heute geht es mit dem milden Wetter weiter. In der Nacht zum Mittwoch war es zwar in einigen Regionen neblig oder wolkig, aber das löst sich meist bis zur Mittagszeit auf. Anschließend herrscht in vielen Regionen strahlender Sonnenschein, von 9 bis 18 Grad. Und die gute Nachricht ist: Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter frühlingshaft mild.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Stellenabbau bei JobRad: Weniger Betroffene als zunächst geplant

Bei JobRad in Freiburg ist mittlerweile klar, welche Mitarbeitenden das Unternehmen verlassen müssen. Es sind deutlich weniger als anfangs angenommen. Insgesamt sind 107 Mitarbeitende betroffen - im vergangenen Herbst war von rund 170 die Rede.

Die betroffenen Mitarbeitenden müssen laut JobRad bis zum Jahresende das Unternehmen verlassen. "Das Abfindungsprogramm umfasst überdurchschnittliche Konditionen und berücksichtigt soziale Aspekte umfassend", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Leere Stadtkasse: Karlsruhe stoppt kostenlose Hundekotbeutel

Mehrfach wurden die Sparmaßnahmen abgelehnt, jetzt stoppt die Stadt Karlsruhe die Ausgabe von kostenlosen Hundekotbeuteln. Für weitere Bestellungen fehlt vorerst das Geld. Solange der aktuelle Doppelhaushalt für die Jahre 2026/27 nicht vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt ist, können laut Stadt keine neuen Beutel mehr bestellt werden.

In Karlsruhe müssen Hundebesitzer sich nun - wie in den meisten anderen Kommunen - selbst um die Beutel für die Hinterlassenschaften ihrer Tiere kümmern. Der Ausgabestopp sei kein Freibrief beim Gassigehen, heißt es vom Gartenbauamt.

Mutmaßlicher Femizid: Angeklagter gesteht die Tat

Ein 47-Jähriger aus Müllheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) hat gestern zum Auftakt eines Femizid-Prozesses am Landgericht Freiburg gestanden, seine Ehefrau getötet zu haben. Die 43-Jährige war im Juni 2025 tot in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden worden. Die Anklage wirft dem Ehemann vor, in der Küche der Wohnung mit einem Küchenmesser mehrmals in den Hals und Oberkörper der Frau gestochen zu haben. Sie starb noch vor Ort. Wie Zeugen im Gerichtssaal berichteten, soll der Angeklagte die gemeinsamen Kinder dann gebeten haben, aus der Wohnung zu gehen und ihnen angedroht haben, sich umzubringen. Bis die Polizei und ein SEK den Mann festnehmen konnten, soll der Mann sich laut Anklage mit der mutmaßlichen Tatwaffe schwer verletzt haben. Zwischenzeitlich schwebte er in Lebensgefahr. Laut Zeugenaussagen soll der Tat ein Streit vorausgegangen sein.

Parteiinterne Kritik an AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier

Kurz vor der Landtagswahl in BW muss sich AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier mit Kritik aus den eigenen Reihen auseinandersetzen. Zum einen geht es um die Debatte um "Vetternwirtschaft" - offensichtlich sind nicht alle Bundestagsabgeordneten aus BW damit einverstanden, dass Frohnmaiers Ehefrau im Büro eines Bundestagskollegen beschäftigt ist. Einige Abgeordnete fordern schärfere Vorschriften bei der Anstellung von Angehörigen. Zum anderen hat Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla Frohnmaier, der außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion ist, für Aussagen über die Angriffe der USA und Israels auf den Iran gerügt. Frohnmaier hatte die "chirurgische Präzision und klare Zielorientierung" des US-Militärschlags betont. "Die chirurgische Kriegsführung kann man sicher infrage stellen, wenn man eine iranische Mädchenschule trifft mit 120 Toten", sagte Chrupalla im Sender ntv. Frohnmaier kandidiert nicht für den BW-Landtag und will im Bundestag bleiben, wenn er nicht Ministerpräsident wird. Es gilt als ausgeschlossen, dass er Regierungschef wird.

Tödlicher Busunfall auf B492 bei Ehingen

Auf der B492 bei Ehingen (Alb-Donau-Kreis) ist gestern Nachmittag ein Linienbus frontal mit einem Auto zusammengestoßen. Laut Polizei starb der 58-jährige Autofahrer noch an der Unfallstelle. Der Busfahrer und vier Fahrgäste wurden verletzt, einer davon schwer. Nach Angaben der Polizei geriet der 51-jährige Busfahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte nicht mehr gerettet werden. Die B492 war zwischen Ehingen und Allmendingen stundenlang gesperrt. Die Polizei hat zur Klärung des Unfallhergangs ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Katamaran stößt mit 15 Meter langem Rohr zusammen - doch wo kommt es her?

Der Unfall ereignete sich zwar schon vorgestern, doch wegen seiner Kuriosität schafft er es heute noch in unseren Morningticker: Kurz vor dem Hafen Friedrichshafen am Bodensee ist der Katamaran "Fridolin" am Montagnachmittag mit einem 15 Meter langen Rohr zusammengestoßen. Herkunft des Rohrs? Laut Polizei noch unbekannt. Das Rohr wurde von der Wasserschutzpolizei geborgen und mithilfe eines Krans aus dem Wasser gezogen.

Das Schiff war laut Polizei zu diesem Zeitpunkt mit 14 Fahrgästen besetzt. Sie blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt. Die Fähre stellte die Weiterfahrt sofort ein. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Guten Morgen!

Nach dem gestrigen Brand im Engelbergtunnel auf der A81 schauen wir heute auf den aktuellen Stand der Dinge. Außerdem werfen wir einen genaueren Blick auf die nahende Landtagswahl in Baden-Württemberg. Dazu gleich mehr. Mein Name ist Maximilian Stokburger und ich versorge euch heute bis 10 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.

Bild von SWR Aktuell-Redakteur Maximilian Stokburger
SWR-Redakteur Maximilian Stokburger
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Dienstag ++ Sprit und Heizöl teurer durch Krieg gegen Iran ++ Stuttgarter Pflegefachkraft betreute Brandopfer von Crans-Montana ++ Mercedes tauscht Akkus von E-Autos ++

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