Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auch auf Baden-Württemberg aus. Laut dem ADAC sind die Spritpreise bereits gestern kräftig angestiegen. Am Nachmittag sei Benzin der Sorte E10 deutschlandweit im Schnitt um 7,3 Cent teurer gewesen als zum gleichen Zeitpunkt am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation, bei Diesel waren es 8,1 Cent. Auch Unternehmen aus Baden-Württemberg reagieren auf die Lage. So hat der Softwarehersteller SAP aus Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) seine Büros im Nahen Osten vorübergehend geschlossen. Das Unternehmen habe etwa 2.000 Mitarbeitende aufgefordert, von zu Hause aus zu arbeiten, heißt es vom Konzern.
- Krieg in Nahost: Iranerinnen und Iraner zwischen Hoffen und Bangen
- Stuttgarter Pflegefachkraft erzählt über Betreuung eines Brandopfers von Crans-Montana
- Wie sich der Krieg im Nahen Osten auf die Wirtschaft am Bodensee auswirkt
- Boris Palmer wird mit abgelaufenem Kennzeichen erwischt
- Geburtshilfe in Tettnang schließt Ende des Monats
- Mercedes-Benz ruft E-Autos zurück und tauscht Akkus aus
- Autofahrer stirbt nach Unfall auf A5 bei Hemsbach
- Etliche Touristen stranden in Golfregion - SWR-Redakteurin berichtet aus Katar
- Raubüberfall auf Friseursalon: Polizei ermittelt 13-Jährige als Verdächtige
Benzin und Heizöl: Wie der Krieg in Nahost die Preise in die Höhe treibt
Ciao!
Das war's schon mit dem Newsticker heute. Ich wünsche euch einen schönen restlichen Tag. Morgen ab 6 Uhr ist mein Kollege Max Stokburger für euch da und versorgt euch mit allen wichtigen News. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.
Krieg in Nahost: Iranerinnen und Iraner zwischen Hoffen und Bangen
Zum Schluss kommen wir noch einmal zurück zum Krieg im Nahen Osten. Wie geht es Menschen, die Familie im Iran haben? Was sind ihre Ängste und Hoffnungen? Taxifahrer Samir Paktiawal aus Stuttgart berichtet: "Mein Vater, meine Mutter und meine Schwester waren das ganze Wochenende lang im Keller. Sie haben laute Explosionen gehört." Paktiawal glaubt nicht daran, dass der Krieg tatsächlich zu einem Ende des Mullah-Regimes führen wird. Er ist voller Sorge um seine Familie und die Weltlage: "Ich habe Angst davor, dass ein dritter Weltkrieg beginnt." Er fühle sich "traurig und extrem hilflos".
Im Gegensatz zu Samir Paktiawal konnte Arezoo Shoaleh aus Ludwigsburg ihre Angehörigen im Iran bislang nicht erreichen. "Das Internet ist wieder komplett abgeschaltet. Auch Telefonieren ist nicht möglich", sagt die 54-jährige Sozialpädagogin, die in Ludwigsburg den Verein "Frauen für Frauen" leitet und auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ludwigsburger Gemeinderat ist. Mit dem aktuellen Angriff der USA verbindet Shoaleh Hoffnung. "Ich glaube, dass es eigentlich die einzige Chance ist, dieses Land aus der Gewalt des islamischen Regimes zu befreien." Die Hoffnung auf einen Regimewechsel sei aktuell groß. Die Frage sei aber auch, wie es jetzt weitergeht.
Mehr Berichte von Iranerinnen und Iranern aus Stuttgart lest ihr hier.
Bad Wildbad: Auto stürzt mehrere Meter tief in Kurpark
Ein Mann ist mit seinem Auto gestern Abend mindestens fünf Meter tief in den Kurpark in Bad Wildbad (Kreis Calw) gestürzt. Der Fahrer verwechselte laut Polizei offenbar Gas und Bremse. Eine Person wurde demnach eingeklemmt und wurde befreit. Beide Insassen seien ersten Erkenntnissen zufolge leicht verletzt ins Krankenhaus gekommen.
Landratsamt Tübingen warnt: Viagra-Wirkstoff in Honigpaste
Das Landratsamt Tübingen warnt vor dem Verzehr einer bei Amazon verkauften Honigpaste - weil ein verstecktes Potenzmittel drin ist. Das Nahrungsergänzungsmittel "Lotus Mixed Herbal Paste with Honey" enthält demnach den nicht deklarierten Arzneistoff Sildenafil, der auch im Potenzmittel Viagra enthalten ist. Das Produkt sei in der Türkei produziert und von einem Händler aus Tübingen verkauft worden. Mögliche Nebenwirkungen seien unter anderem Blutdruckabfall, beschleunigter Herzschlag, Brustschmerzen, Sehstörungen sowie Kopf- und Magenschmerzen. Auch zu einer schmerzhaften Dauererektion könne es kommen.
Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp spricht in Tübingen über seinem Suizidversuch
Der frühere Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat gestern Abend über seinen Suizidversuch vergangenen Sommer gesprochen - beim Talkformat "Gysis Begegnungen'' im Neuen Kunstmuseum in Tübingen. Regelmäßig lädt Gregor Gysi (Linke) dazu Prominente aus Medien, Kultur und Politik ein. Über sein Innenleben seit dem Suizidversuch gab Grupp wenig preis - auf Gysis Nachfrage hin, ob es ihm nun besser gehe und ob er seinen Suizidversuch bereue, nickte Grupp nur. Darauf gab es viel Applaus vom Publikum. Es sei eine Vorsehung gewesen, dass der Suizidversuch gescheitert ist. Mit einem Augenzwinkern sagte Grupp, dass er sonst nicht in Tübingen hätte sein können.
Merz und Pinocchio: Wie ein Facebook-Post einen Rentner ins Rampenlicht rückte
Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Geschichte über den Facebook-Kommentar eines Mannes, der Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als "Pinocchio" bezeichnete. Deswegen sah er sich sogar mit einem Ermittlungsverfahren konfrontiert. Wir haben ihn ausfindig gemacht. Andreas Hüttner wohnt in Heilbronn, genießt eigentlich sein Rentnerdasein - und steht plötzlich deutschlandweit im medialen Scheinwerferlicht. "Das war schon belastend", sagt Andreas Hüttner über die vergangenen Wochen. Vor ihm liegt ein Mäppchen mit Dokumenten der Staatsanwaltschaft Heilbronn. Der Vorwurf: eine mögliche Straftat nach §188 Strafgesetzbuch, dem "Politiker-Paragrafen". Ende Januar erhielt Hüttner das erste amtliche Schreiben der Kriminalpolizei. "Ich war sehr erstaunt, verwundert eigentlich. Ich habe das gar nicht glauben können", sagt er. Zuerst glaubte er an einen Scherz. Doch der Brief war echt. Wie wir ja mittlerweile wissen, ist die Sache eingestellt worden, Hüttner hat keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten. Und trotzdem hat ihn die Sache bekannt gemacht. Beim Fussballclub VfR Heilbronn, wo er auch Gründungsmitglied ist, durfte Hüttner am vergangenen Samstag sogar limitierte Erinnerungskarten ausfüllen und Autogramme geben. Dennoch ist ihm der Wirbel um seine Person unangenehm, er wolle nicht im Mittelpunkt stehen.
Stuttgarter Pflegefachkraft erzählt über Betreuung eines Brandopfers von Crans-Montana
50 Tage lang hat eine Pflegefachkraft am Marienhospital Stuttgart ein Brandopfer aus Crans-Montana und dessen Familie begleitet - für sie eine außergewöhnliche Herausforderung. Die französische Pflegefachkraft half nicht nur beim Übersetzen - sie begleitete die Familie von morgens bis abends. Durch das gemeinsam Erlebte ist sogar eine Freundschaft entstanden.
Strafverfolgung in BW: Arbeitet die Polizei "für den Mülleimer"?
Dominik Pfeiffer (Name geändert) ist seit vielen Jahren als Polizeibeamter in Baden-Württemberg unterwegs. Doch seiner Meinung nach arbeiten er und seine Kolleginnen und Kollegen oft "für den Mülleimer". Ein Problem, für das er sich von der künftigen Landesregierung Lösungen erhofft. Straftäter würden heutzutage immer häufiger ohne Konsequenzen oder Bestrafung davonkommen, so Pfeiffer. "In den häufigsten Fällen ist es mittlerweile so, dass die Polizei kommt, die Personalien aufnimmt und der Täter wieder auf freien Fuß geht." Die Strafanzeigen landeten dann bei den zuständigen Staatsanwaltschaften im Land und da würden zu viele Verfahren inzwischen eingestellt, so der Beamte.
Wie sich die BW-Justizministerin dazu äußert und was Pfeiffer sonst noch frustriert, lest ihr in unserem Artikel aus unserer Serie zur Landtagswahl 2026 in BW.
Wie eine junge Karlsruherin gegen ihre Essstörung kämpft
Ganz viel Sport treiben und gewissenhaft die Kalorien zählen: Was als harmloser Wunsch nach Selbstoptimierung beginnt, endet vor allem bei jungen Menschen häufig mit einer Essstörung. So ging es auch Laura De Nardis aus Karlsruhe - sie nahm teilweise nur 50 Kalorien am Tag zu sich. Meine Kollegin Mirka Tiede erzählt, wie die junge Frau gegen die Krankheit kämpft - mit Erfolg.
Solaranlagen intelligent steuern: Forschung in Ulm
Die Technische Hochschule Ulm forscht an einer intelligenten Steuerung von Solaranlagen. Es geht darum, auch Stromspitzen zu nutzen, bei denen bislang die Einspeisung gestoppt wird. Derzeit darf jede Solaranlage in Deutschland maximal 60 Prozent des erzeugten Stroms ins Netz einspeisen. Manchmal aber auch gar keinen: Wenn nämlich die Anlagen zu viel Strom erzeugen. Durch die intelligente Steuerung, an der die Technische Hochschule arbeitet, sollen die Netze flexibler genutzt und dadurch Abschaltvorgänge vermieden werden.
Wie sich der Krieg im Nahen Osten auf die Wirtschaft am Bodensee auswirkt
Der Krieg im Nahen Osten hat natürlich auch Folgen für die Wirtschaft. Unternehmen in der Region Bodensee-Oberschwaben zum Beispiel müssen sich auf steigende Öl- und Gaspreise sowie gestörte Lieferketten einstellen. Zum Teil haben Firmen aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Nahen Osten, für die Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen. "Die Lage ist aktuell noch unübersichtlich", sagte ein Sprecher von ZF Friedrichshafen dem SWR. Der weltweit aktive Autozulieferer beschäftigt sich seit Samstag mit dem Thema. So prüfe derzeit zum Beispiel der Bereich Materialwirtschaft, inwieweit der eingeschränkte Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus Folgen für die Lieferketten von ZF hat.
Dreister E-Bike-Coup im Main-Tauber-Kreis
Auf teure E-Bikes hatten es unbekannte Diebe in Assamstadt (Main-Tauber-Kreis) abgesehen. Wie die Polizei gestern mitteilte, brachen sie am Wochenende in eine Firma ein und ließen mehrere hochpreisige E-Bikes mitgehen. Der Wert des Diebesguts soll mindestens 100.000 Euro betragen, möglicherweise deutlich mehr. Im Unternehmen ist das Entsetzen groß. "Das nimmt einen schon sehr mit", hieß es aus der Geschäftsführung.
Laut Polizei verschafften sich die Täter in der Nacht von Samstag auf Sonntag Zugang zum Firmengelände. Nach bisherigen Erkenntnissen müssen sie mehrere Stunden damit beschäftigt gewesen sein, die hochwertigen Fahrräder zu verladen und abzutransportieren. Dafür dürfte nach Einschätzung der Polizei ein größeres Fahrzeug eingesetzt worden sein.
Boris Palmer wird mit abgelaufenem Kennzeichen erwischt
S-Pedelecs brauchen seit dem 1. März, also seit Sonntag, neue Kennzeichen. Das weiß eigentlich auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) - trotzdem ist ihm ein Fauxpas unterlaufen. Bei einer Veranstaltung in Ostrach (Kreis Sigmaringen) kam die Polizei auf Palmer zu, da dieser noch das alte grüne Kennzeichen an seinem Pedelec angebracht hatte und nicht das neue schwarze. Laut Palmer hatte es zuvor eine "Anzeige" gegeben. Die Polizisten wollten erst, dass Palmer sein Fahrrad in Ostrach stehen lässt. Schließlich durfte er aber doch damit weiterfahren. Er konnte nämlich nachweisen, dass er einen Tag später einen Termin für den geplanten Kennzeichenwechsel hat. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass es ein Problem sein könnte, diesen Termin auf den Montag nach dem 1. März zu legen.
Geburtshilfe in Tettnang schließt Ende des Monats
Für werdende Eltern war sie eine der Anlaufstellen in der Region Bodensee-Oberschwaben - die Geburtshilfe in Tettnang (Bodenseekreis). Nun hat der zuständige Klinikverbund, der Medizin Campus Bodensee (MCB), das Aus verkündet. Die Geburtshilfe werde Ende März geschlossen. Der Grund: die anstehende Umstrukturierung des insolventen Klinikverbunds. Keiner der Kaufinteressenten habe ein Konzept zur Fortführung der Geburtshilfe vorgelegt, heißt es in einer Pressemitteilung.
Langer Stau nach A8-Sperrung am Abend
Es ist sowieso schon seit langer Zeit eines DER Nadelöhre im Land - gestern Abend ging auf der A8 bei Pforzheim aber über Stunden gleich gar nichts mehr. Die Autobahn wurde bis in den späten Abend hinein in beide Richtungen gesperrt, weil laut Polizei in der Baustelle Stahlplatten auf einem Sattelzug verrutscht waren. Die Ladung wurde umgeladen - dazu wurden alle Fahrbahnen im Baustellenbereich gebraucht. Die Folge: kilometerlange Staus von Stuttgart und Karlsruhe her kommend. Aktuell wird die A8 an der Stelle auf sechs Spuren erweitert. Die Baustelle zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd war vergangenes Jahr einer der Stau-Hotspots in Baden-Württemberg. Der Ausbau soll nach derzeitigem Stand bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Preiserhöhungen für Sprit und Heizöl: Manche reagieren "panisch"
Noch einmal zurück zu den Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten: Meine Kolleginnen und Kollegen haben sich in Heilbronn-Franken umgeschaut, wie die Menschen auf die Preiserhöhungen für Sprit und Heizöl reagieren. Verunsichert, sagt ein Mineralölhändler aus Heilbronn, "manche sogar panisch". Und an einer Tankstelle in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) schauten Autofahrerinnen und Autofahrer gestern Abend ungläubig auf die Anzeigetafel. Mehr könnt ihr hier nachlesen.
Mercedes-Benz ruft E-Autos zurück und tauscht Akkus aus
Zum Austausch der Hochvolt-Batterie ruft Mercedes-Benz E-Autos der Modellreihe EQA und EQB zurück. Grund sei ein erhöhtes Brandrisiko, das eigentlich seit gut einem Jahr mit Hilfe von Software-Updates verringert werden sollte, heißt es vom Stuttgarter Autobauer. Brennende Elektroautos von Mercedes hatten in den vergangenen Monaten international für Aufsehen gesorgt.
Das Wetter: Es bleibt frühlingshaft
Was das Wetter angeht, habe ich heute gute Nachrichten für euch: Nach einem stellenweise nebligen Morgen scheint zum Mittag fast überall in Baden-Württemberg die Sonne. Heute Nachmittag liegen die Höchstwerte bei schwachem Nordostwind zwischen 12 und 19 Grad. Morgen und übermorgen sieht es ähnlich aus: Morgens ist es weiterhin frisch, nachmittags wird es frühlingshaft.
Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:
Autofahrer stirbt nach Unfall auf A5 bei Hemsbach
Bei einem schweren Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen gestern auf der Autobahn 5 bei Hemsbach (Rhein-Neckar-Kreis) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, wie die Feuerwehr in der Nacht mitteilte. Die Polizei bestätigte dies heute früh noch nicht. Sie verwies aber auf eine Pressemitteilung, die sie demnächst veröffentlichen werde. Weitere Personen wurden leicht verletzt.
Bankmitarbeiter im Verdacht: Bande nach Millionendiebstahl festgenommen
Nach dem Einbruch in eine Bankfiliale in Güglingen (Kreis Heilbronn) sitzt eine Diebesbande in Untersuchungshaft. Den mutmaßlichen Tätern war es laut Polizei im August vergangenen Jahres gelungen, mehrere Schließfächer zu plündern. Der Schaden geht nach bisherigen Erkenntnissen in die Millionen. Die sechsköpfige Bande soll auch für weitere Diebstähle und Einbrüche in der Region verantwortlich sein.
Im Fokus der Ermittlungen stand zunächst ein 19-jähriger Mitarbeiter der Bank, wie es von der Polizei heißt. Er soll demnach sein Insiderwissen genutzt haben, um den Einbruch in das Geldinstitut zu ermöglichen. Von ihm ausgehend kamen die Ermittelnden auf fünf weitere Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Bei Hausdurchsuchungen stellten die Beamtinnen und Beamten rund 10.000 Euro Bargeld, zwei Autos sowie mehrere Designer-Kleidungsstücke sicher. Bei einem 23-Jährigen fanden die Beamten zudem eine größere Menge Drogen.
2.800 neue Lehrerstellen in BW: Doch für Gymnasiallehrer wird es eng
Gestern hat das BW-Kultusministerium mitgeteilt: Das Land Baden-Württemberg schreibt 2.800 neue Stellen für Lehrerinnen und Lehrer aus. Die Stellen seien Teil eines Gesamtbedarfs von rund 6.000 Lehrkräften, die bis zum Beginn des neuen Schuljahres im September eingestellt werden sollen. Doch an Gymnasien im Land besteht laut Ministerium ein geringerer Bedarf. Dort würden wegen der Umstellung auf G9 in den ersten Jahren des Übergangs weniger Lehrkräfte gebraucht, weil Schülerinnen und Schüler in G9-Klassen weniger Unterricht pro Woche haben als bei G8.
Quereinstiege seien - außer bei Gymnasien - an allen Schularten möglich. Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) betonte, dass es für ausgebildete Gymnasiallehrerinnen und -lehrer dennoch gute Perspektiven gebe. Sie empfahl, das Angebot einer zeitlich befristeten Abordnung an eine andere weiterführende Schule oder eine Berufliche Schule anzunehmen. Eine spätere Rückkehr an ein Gymnasium sei dabei vorgesehen. Die Bewerbungsfrist für alle Schularten läuft bis Montag, 9. März.
Etliche Touristen stranden in Golfregion - SWR-Redakteurin berichtet aus Katar
Zurück zum Angriff von Israel und den USA auf den Iran: Als Reaktion beschießt das Mullah-Regime auch andere Staaten in der Golfregion. Dort warten aktuell rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern darauf, nach Hause zurückzukehren. Sie sitzen fest, weil der Luftraum in vielen Urlaubsländern der Region aktuell geschlossen ist.
Auch SWR-Redakteurin Susanne Kimmel ist derzeit in Doha gestrandet, der Hauptstadt Katars. Sie befand sich auf der Rückreise aus Indonesien und sollte in Doha zwischenlanden. Kimmel berichtet von chaotischen Zuständen, da sich zeitweise tausende Reisende vor den Schaltern am Flughafen drängten. In ihrer ersten Nacht im Hotel habe sie mitbekommen, wie die Luftabwehr der US Airbase, die in etwa 25 Kilometern Entfernung liegt, iranische Raketen abgefangen hat. Dabei habe sie Feuerbälle am Himmel gesehen und Explosionsgeräusche gehört. In unregelmäßigen Abständen passiere das seit Samstag immer wieder. Sie bekomme nur wenige Informationen von der Airline und dem Auswärtigem Amt, erzählt Kimmel. Angst habe sie nicht direkt, sagt sie. "Aber was wirklich überwiegt, ist diese Ungewissheit: Wann kommen wir hier endlich weg?"
Raubüberfall auf Friseursalon: Polizei ermittelt 13-Jährige als Verdächtige
Zwei maskierte Personen haben bereits vor zwei Wochen einen Friseursalon in Tübingen überfallen. Mit vorgehaltener Schusswaffe forderten sie Bargeld und flüchteten mit einigen Scheinen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft sind jetzt zwei 13-jährige Jungen als Tatverdächtige ausgemacht worden. Bei einem der beiden wurden zwei Sturmhauben und eine Spielzeugpistole sichergestellt. Da die beiden noch strafunmündig sind, wird die Tat für sie laut Polizei strafrechtlich keine Konsequenzen haben. Der Fall werde jedoch dem Jugendamt gemeldet.
Guten Morgen!
Auch der Dienstag beginnt wieder mit Meldungen zum Krieg gegen Iran - zum Beispiel, weil er sich auch direkt auf uns Verbraucher auswirkt. Dazu gleich mehr. Mein Name ist Wolfgang Lickert und ich versorge euch heute bis 10 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.
Der Ticker vom Montag zum Nachlesen
Das war der BW-Newsticker am Montag ++ Erdbeben im Ortenaukreis ++ Demos und Flugausfälle wegen Krieg im Nahen Osten ++ Patient aus Crans-Montana kann Marienhospital Stuttgart verlassen ++
Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.